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Posts Tagged ‘Naturverachtung’

Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld

Pressemitteilung 10. Oktober 2010


Endlich: CDU-Ministerpräsident fordert Trennung von Staat und Kirche

Die Leidkultur der kirchlich-abendländischen Tradition: katholisch und lutherisch – aber nicht christlich!


„Die Politiker, die jetzt landauf, landab salbungsvoll von der ‚prägenden Kraft’ der ‚christlich-abendländischen Tradition’ sprechen, um sich gegen den Islam abzugrenzen, begehen einen Etikettenschwindel. Sie sollten endlich aufhören, Christentum und Kirche in einen Topf zu werfen.“ Mit diesen Worten wandte sich Alfred Schulte, Politikexperte der kirchenkritischen Organisation Freie Christen für den Christus der Bergpredigt, gegen Äußerungen von Unionspolitikern wie Angela Merkel, Joachim Herrmann oder Hermann Gröhe.

„Die Kirchen, die unseren Staat erfolgreich unterwandert haben“, so Schulte weiter, „rechtfertigen seit Jahrhunderten Kriege und Gewalt, Tierleid und soziale Ungleichheit, sie haben die Naturverachtung unserer Zivilisation zu verantworten und verbreiten eine krankmachende Drohbotschaft, mit der sie offenbar auch zahlreiche Politiker von Kindesbeinen an eingeschüchtert haben. Mit Jesus von Nazareth hat das alles nichts zu tun.“ Die vielbeschworene „christliche Leitkultur“ sei in Wirklichkeit eine kirchliche Leidkultur, denn das diktatorische Denken der Priesterkaste, insbesondere vatikanischer Prägung, habe unendliches Leid über Mensch, Natur und Tiere gebracht.

Besonders skurril sei es, wenn der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier im Bundestag dann auch noch verkünde, zur „deutschen Leitkultur“ gehöre die „Trennung von Staat und Kirche“. „Will er die jetzt endlich herbeiführen?“, so Schulte. „Oder meint er, wir hätten sie schon? Das wäre dann so, als ob ein Gastwirt auf dem Oktoberfest stolz feststellt: ‚Wie schön, dass wir alle keinen Alkohol trinken!’ Staat und Kirche sind in Deutschland alles andere als getrennt. Das zeigt schon die skandalöse Tatsache, dass der deutsche Staat den Großkirchen trotz leerer Staatskassen jährlich 15 Milliarden Euro an Subventionen und Steuerbefreiungen zukommen lässt – obwohl laut Grundgesetz solche Staatsleistungen an die Kirche längst beendet sein müssten.“

Anstatt die Privilegien der Großkirchen jetzt auch noch auf den Islam auszudehnen, wie das einige Schlaumeier fordern, solle man diese Privilegien ersatzlos streichen und Staat und Kirche endlich konsequent trennen. „Das Ross, der Staat, sollte endlich den Reiter, die Kirche abwerfen. Den Kirchen schadet es gar nichts, wenn sie einmal, anstatt Jahr für Jahr den Staat auszunehmen, von ihrer eigenen Substanz leben müssen. Denn die ist immer noch groß genug.“

Weitere Informationen: www.christus-oder-kirche.de, Telefon 09391-50 42 13

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Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit

Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld

Pressemitteilung September 2010

Etikettenschwindler im Streit um das „C“

Was kann schon dabei herauskommen, wenn sich Taube über Mozart streiten?“, so kommentierte Alfred Schulte, Kirchenbeauftragter der kirchenkritischen Organisation Freie Christen für den Christus der Bergpredigt, den Kongress der Unionsparteien zum Thema „Das ‚C’ ist für uns Programm.“

Wenn Bischof Robert Zollitsch als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz auf diesem Kongress erklärt, die Union könne es nicht als ‚interne Angelegenheit betrachten’, was ‚christlich’ sei, so spielt er mit falschen Karten“, so Schulte. „Denn die Großkirchen haben längst unter Beweis gestellt, dass sie selbst mit ihrer Lehre und ihren Taten mit Jesus von Nazareth nichts zu tun haben.“

Doch auch die „C“-Parteien sollten endlich so ehrlich sein und sich in KDU/KSU umbenennen: „K“ wie „Kirche“ – eine Kirche, die der Nazarener nie gegründet habe. „Wer Atomkraft, Tierversuche, Massentierhaltung und Gentechnik fördert, wer bei den Armen statt bei den Reichen spart, wer Soldaten in Kriegseinsätze schickt, wer die steinreichen Kirchen jährlich mit Milliardensubventionen aus dem Steuersäckel mästet, der sollte sich konsequenterweise auch nicht christlich nennen“, so Schulte weiter.

Immerhin sei in den Äußerungen von Zollitsch so etwas wie ein Hauch von Selbstkritik zu vernehmen gewesen, als er nämlich anmerkte, die Kirche müsse sich fragen, „ob sie den Politikern immer die notwendige Orientierung im ausreichenden Maße gebe.“ Dies sei allerdings in höchst scheinheiliger Weise untertrieben, denn, so Schulte: „Die Menschheit steht gerade deshalb am Abgrund der Klimakatastrophe, weil die großen Kirchenkonzerne den Staatenlenkern seit vielen Jahrhunderten denkbar falsche, weil unchristliche Orientierung, gegeben haben: blinder Fortschrittsglaube, Naturverachtung, Inkaufnehmen von milliardenfachem Tierleid, Rechtfertigung von Kriegen und sozialer Ungleichheit – das sind die Orientierungspunkte der Priesterkaste seit jeher. Und sie lässt sich für diese Irreführungen bis heute sehr gut bezahlen.“

Wären die Politiker klüger, so würden sie das scheinheilige Spiel durchschauen: dass nämlich die Kirchenführer die Parteien, die sie längst am Gängelband führen, gegeneinander auszuspielen versuchen. Und sie würden die blinden Blindenführer im Priestergewand sprichwörtlich dorthin schicken, wo sie hingehören:

zum Teufel.

Weitere Informationen:

www.christus-oder-kirche.de

Telefon 09391-50 42 13

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Findet die Apokalypse jetzt doch statt?

Es tut sich Merkwürdiges in der katholischen Kirche. Da hat die Vatikankirche jahrhundertelang verkündet, die sogenannte „Endzeit“ habe längst begonnen, nämlich mit Jesus von Nazareth, und werde in Gestalt der Kirche (womit denn sonst?) ihre Vollendung finden.

Und jetzt plötzlich, just am Beginn des Jahres 2010, werden ganz andere Töne angeschlagen. Jetzt, wo die weltweite Krise nicht mehr zu leugnen ist, wird von einer „Übergangs- und Krisenzeit“ gesprochen. Und die Pressestelle des Ordinariats Würzburg gibt eine Pressemeldung heraus mit der Überschrift „Wir leben in der Endzeit“. Diese Worte stammen von keinem Geringeren als von Bischof Friedhelm Hofmann selbst, der zwar pflichtschuldigst hinzufügt: „wir leben in der Endzeit, die mit der Geburt Jesu Christi begonnen hat“. Doch er stellt ein ganzes Jahr unter das Thema „Endspiel –Würzburger Apokalypse“. Das letzte Buch der Bibel – also die Apokalypse – solle „ganz bewusst in den Mittelpunkt gestellt werden“, und zwar unter dem Motto: „Komm Herr Jesus – Maranatha“. Auch dieser Ruf stammt aus der Apokalypse des Sehers Johannes! „’Alles ist auf die Wiederkunft Christi ausgerichtet.’ Diese Erwartung solle auch das Leben und den Glauben der Christen prägen“ – so zitiert die Pressestelle ihren Bischof weiter.

Woher dieser plötzliche Sinneswandel? Jahrzehntelang haben Kirchenfunktionäre, gerade auch aus dem Bistum Würzburg, Menschen verunglimpft und lächerlich gemacht, die versuchten, die Öffentlichkeit vor den Gefahren einer drohenden Klimakatastrophe zu warnen. Mit den schweren Geschützen ihrer geballten Medienmacht gingen sie gegen die Urchristen im Universellen Leben vor und insbesondere gegen Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes für unsere Zeit. Durch sie warnte der Gottesgeist bereits Ende der 70er Jahre vor den Folgen der Naturverachtung der maßgeblich durch die Theologen geprägten westlichen Zivilisation und prangerte insbesondere deren Gleichgültigkeit und Grausamkeit gegenüber den Tieren an. Als „Endzeitapostel“ wurden sie beschimpft, von Priestern beider großer Konfessionen. Von einer Umbruchszeit zu sprechen, das sei Panikmache – und das letzte Buch der Bibel, das sei ohnehin nur allegorisch zu verstehen.

Und heute? Da tut die Kirche so, als ob sie schon immer etwas für die Natur übrig gehabt hätte. Rasch noch auf den Zug des Klimaschutzes aufspringen! Doch der ist längst abgefahren. Der Papst verbreitet zwar Weltfriedensbotschaften mit grünen Appellen. Doch seinen Katechismus, in dem die Verachtung der Priestermänner für Natur und Tiere schwarz auf weiß nachzulesen ist, hat er nicht geändert. Er scheint seiner Umwelt nur ein kurzes Gedächtnis zuzutrauen.

Quelle:

© 2009 Universelles Leben e.V. • E-Mail: info@universelles-leben.org

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