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Wer Wind sät, wird Sturm ernten | Zeitkritisches | Zeit-

Wer Wind sät, wird Sturm ernten | Zeitkritisches | Zeit-
Beschreibung:
Klimawandel? War da was? Auch wenn das Thema nur noch sporadisch in
den Hauptnachrichten auftaucht – erledigt ist es keineswegs, im
Gegenteil: Der Klimakollaps, das belegen die Autoren dieses Buches im
Detail, wird schon bald unsere derzeitige Zivilisation erledigen, und
zwar eher als wir denken.

Vielleicht wird das Thema ja auch gerade deshalb auf so kleiner
Flamme gekocht, weil es so ernst ist. Will man etwa das Volk noch
möglichst lange ruhig halten? Der Klimakollaps lässt sich aber nicht
ruhigstellen oder gar abstellen. Er schreitet voran. und wer am Ende
denkt: „Wenn die Meere steigen und die Stürme toben, wenn die Wüsten
wachsen und die Hitze unerträglich wird – das betrifft mich dann nicht
mehr…“ – weiß er denn, ob er tragen muss, was die jetzige Generation
auf dieser Erde angerichtet hat?

Das Wissen um die Reinkarnation, um die wiederholten Einverleibungen
der Menschenseelen ist uraltes Menschheitswissen – doch es wurde
verdrängt und verteufelt von einer Priesterkaste, die die Massen lieber
bis heute durch die Erfindung einer angeblich ewigen Hölle in Angst und
Schrecken versetzt. Die durch ihre Verachtung alles Natürlichen den
Grundstein legte für den baldigen Untergang der heutigen Zivilisation im
Klimakollaps.

Gott lässt Seiner nicht spotten – doch Er zeigt uns auch den Ausweg.
Wenn auch das Klima kaum mehr zu retten ist – unsere Seelen schon!

Autoren: Matthias Holzbauer, Dieter Potzel

Link:
Wer Wind sät, wird Sturm ernten

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DER THEOLOGE
Nr. 47

Mache Gotteserfahrung und werde frei!

Es braucht keine Theologie, denn Gott lässt sich überall erfahren

Der urchristliche Glaube bekennt mit den wahren Mystikern aller Religionen und Kulturen: Gott ist in uns, Christus ist in uns. So wie es auch Jesus von Nazareth lehrte: „Das Reich Gottes ist (inwendig) in Euch“ (Lukasevangelium 17, 21). Und wer dieses innere „Reich“ mehr und mehr in sich erschließt durch ein Leben nach den Geboten Gottes und der Lehre des Jesus, des Christus, der kann auch im Äußeren mithelfen, dass sich auf unserem Planeten eine Alternative zu den Ego-Kräften des Niedergangs aufbaut. So einfach ist der ursprüngliche christliche Glaube.
Das Kernstück der Lehre des Christus ist die Bergpredigt mit der Goldenen Regel, welche lautet: „Alles, was ihr wollt, dass Euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch (Matthäusevangelium 7, 12). Und weiter heißt es: „Das ist das Gesetz und die Propheten“, was besagt: In diesem Gebot ist das ganze göttliche Gesetz und die Botschaft der wahren Gottespropheten enthalten. Im apokryphen Evangelium Jesu ist das Gebot so formuliert: „Was auch immer ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut ihnen ebenso, und was ihr nicht wollt, dass sie euch tun, das tut auch ihr ihnen nicht; denn dies ist das Gesetz und die Propheten (Das Evangelium Jesu 27, 6). Das besagt auch das Sprichwort: „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem anderen zu.“Und damit klar ist, dass ein Christ den ersten Schritt tut, könnte man die Goldene Regel auch so formulieren: „Alles, was ihr wollt, das Euch die Leute tun sollen, das tut ihnen zuerst.“ Auf diese Weise öffnet sich auch eine Türe zu der Liebe Gottes in uns, und so erlangt man Gotteserfahrung. Dazu braucht es keine Theologie, denn dies kann ich überall erleben, es ist die praktische Nächstenliebe.
Nachfolgend einige weitere Beispiele für Gotteserfahrung. Dabei geht es z. B. um Vergeben und Um-Vergebung-Bitten oder um das Streben nach Einheit mit allen Lebensformen in der Natur, die – wie auch der Mensch – ebenfalls vom Gottesgeist beatmet werden.

Den leise strömenden Geist in uns immer öfter anrufen
In jedem Negativen liegt auch das Positive
Sich mit dem Nächsten versöhnen
Die innere Ruhe bewahren
Mit den inneren Augen sehen lernen

1 – Den leise strömenden Geist in uns immer öfter anrufen
Es kann eine feine Regung sein, wenn wir unseren Nächsten um Verzeihung gebeten haben, oder wenn wir erspürt haben, was wir für ihn tun können. Es ist eine Antwort von innen – kein lautes Auf-die-Schulter-Klopfen, mit dem wir uns eventuell über den anderen stellen würden; mehr eine leise empfundene Dankbarkeit, eine Erleichterung. Und kann man das dann schon eine „Gotteserfahrung“ nennen? Ja. Durch die Wachsamkeit im Tag und durch die Bereinigung unserer Fehler werden wir sicherer und ruhiger. Wir denken öfter am Tag daran, Gott um Hilfe zu bitten oder uns an Christus zu wenden. Wir bitten Ihn morgens um eine Lösung für ein Problem, z. B. einen schwierigen Brief, der zu schreiben ist. Am Nachmittag sagt jemand etwas zu uns – und wir merken: Darin ist ein Hinweis für mich. Ich bedanke mich bei Christus; auch wieder eine Gotteserfahrung. Gott spricht zu uns durch viele Münder. Er kann durch jeden Menschen, durch jedes Tier, auch durch Pflanzen und Mineralien zu uns sprechen, durch jede Situation, denn Er ist in allem als innerster positiver Kern gegenwärtig.
Bewusst leben heißt nicht, spektakuläre Erfahrungen zu machen. Es heißt, den strömenden Geist in uns, das innere Licht, immer öfter anzurufen. Jeder Tag besteht aus Tausenden von Situationen. Er kann voll sein mit Erfahrungen mit unserer Ichbezogenheit – aber auch reich an Gotteserfahrung. Es hängt von uns ab, wie wir den Tag nützen.
2 – In jedem Negativen liegt auch das Positive
Jeder von uns weiß aus eigener Erfahrung: Solange wir unserem Nächsten etwas noch nicht vergeben können, sind wir auf Distanz zu ihm. Wir verschließen uns gleichzeitig auch vor Gott, weil wir Christus nicht in uns und in unserem Nächsten wirken lassen, damit Er die Betroffenheit, den Schmerz, umwandeln kann in Frieden und Versöhnung. Wir helfen dadurch auch unserem Nächsten nicht, Seinen Anteil zu finden. Christus erklärt uns, dass in jedem Vorfall, in jeder Auseinandersetzung, etwas Positives liegt, das es zu finden gilt … Das Positive im Negativen ist also die Kraft Gottes, ist Seine Gnade, die in allem wirksam ist. Diese Kraft, diese Gnade hat Christus durch Seine Erlösertat in jedem von uns verstärkt (mehr dazu hier). Dieser Gnade können wir uns in jedem Moment zuwenden, indem wir Ihn bitten, dass Er uns in unseren Schwierigkeiten, in unseren Fehlern zeigt, was zugrunde liegt und worin der nächste Schritt besteht, den wir mit Ihm tun können.
3 – Sich mit dem Nächsten versöhnen
„Wenn Sie erfahren würden, Sie hätten nur noch 24 Stunden zu leben, was würden Sie tun?“Ich würde auf bestimmte Menschen zugehen, um sie um Vergebung zu bitten.„Und warum tun Sie es nicht jetzt? Dieses kleine Gedankenexperiment kann bewirken, dass wir innehalten und uns an eine der wichtigsten Aufgaben unseres Lebens erinnern: uns mit unserem Nächsten zu versöhnen … Wer zur Vergebung findet, tut sich selbst etwas Gutes. Er wird seelisch und womöglich auch körperlich gesünder. Das wurde inzwischen vielfach durch Ärzte und Psychologen bestätigt … Ein Sprichwort lautet sinngemäß, das Verhalten eines Menschen nicht zu bewerten, bevor du nicht in seinen Schuhen gegangen bist.
Dabei können folgende Fragen helfen: Warum hat mein Konfliktpartner so gehandelt? Welches Leid, welches Schicksal hat er zu verarbeiten? Wie mag es ihm in seinem Inneren gehen? Wollte er mich absichtlich verletzen? Wie hat er es gemeint? Eine mögliche Antwort auf die Fragen kann durchaus auch Kritisches beinhalten, etwa, wenn unlautere oder egoistische Motive uns gegenüber nahe liegend sind. Doch dann sollten wir uns umgekehrt sofort fragen: Ist es denn bei uns anders? Dies besagt die Bergpredigt von Jesus, wenn Er uns dort lehrt, zuerst den Balken im eigenen Auge zu entfernen bevor man den Splitter im Auge des Nächsten angeht.

Man kann sich auch folgendes bewusst machen: Es bringt nichts, Hass oder Rache in sich zu nähren. Denn mein Ärger lohnt sich nicht und schadet letztlich vor allem mir selbst.
Und: Alles, was mir widerfährt, will mir etwas sagen. Denn es gibt keinen Zufall. Es kommt lediglich auf mich zurück, was ich zuvor ausgesandt und noch nicht bereinigt habe. Der so genannte Feind, über den ich erregt bin, zeigt mir nämlich meine eigene Fehlhaltung auf; und zwar immer dann, wenn ich mich errege. Denn in uns haben wir im Laufe unseres Lebens den gleichen negativen Energiekomplex gespeichert, der dann durch das Verhalten des Nächsten angestoßen wird und in Bewegung kommt. Der Nächste ist dann mein „Spiegel“. Ich sollte mich darin erkennen und die erkannte Fehlhaltung überwinden.

Wesentlich für den Prozess des Um-Vergebung-Bittens ist die Erweckung der Reue. Die Reue ist eine innere Bewegung, in der ich letztlich den Schmerz in mir spüre, den ich dem anderen zufügte. Denn alles, was ich meinem Nächsten zufüge, tue ich zugleich mir selbst an. Ich lasse nun die Situation in mir aufsteigen, in der ich mich lieblos verhalten habe. Es wird mir in Gedanken bewusst, oder ich sehe auch bildhaft vor mir, was ich dem anderen antat – oder was ich ihm nicht gegeben habe, obwohl es den Geboten Gottes entsprochen hätte und ich es ihm hätte geben können. Nach der Bearbeitung und Lösung des „Knotens“, der mich von meinem Nächsten trennte, solle ich mir keine Selbstvorwürfe mehr machen, sondern aufstehen und weitergehen. Denn wenn ich am Boden liegen bleibe und Schuldgefühle pflege, so nützt das niemandem. Wenn etwas bearbeitet und gelöst ist, dann gilt: Nun mutig voran. Ich bin auf der Erde, um zu lernen. Und ich durfte jetzt einiges lernen, was mir auf meinem weiteren Lebensweg weiterhilft.

Manchmal kann es allerdings sein, dass der Nächste nicht zur Versöhnung bereit ist und uns auch weder sehen noch mit uns sprechen möchte. Auch ist es denkbar, dass wir unseren Anteil noch nicht wirklich erfasst haben und z. B. ein „Harmoniebedürfnis“ ihm gegenüber haben, dem wir auf Kosten der Ehrlichkeit nachgehen wollen, indem wir dem Nächsten zu Munde reden, um ihn „milde“ zu stimmen, obwohl wir ganz anders denken und empfinden. Dies führt dann nur zu weiteren ungelösten Verwicklungen, und wir müssten uns z. B. eingestehen, dass wir von unserem Nächsten und seinem Zuspruch abhängig sind.
Der Ruf unserer Seele lautet dann, diese Abhängigkeit = Bindung zu lösen. Doch auch dann, wenn der Nächste im Äußeren nicht zur Versöhnung bereit ist, wie wir das gerne möchten, brauchen wir nicht zu verzagen. Wir können seine Seele im Inneren über Christus um Vergebung bitten und uns führen lassen, so dass auch im Äußeren – wenn es gut ist – eventuell noch eine positive Begegnung folgen kann. Entscheidend ist jedoch immer die Seele, während das vordergründig „Menschliche“ oftmals maskenhaft ist und seinen wahren Inhalt verbirgt. Und es ist die Seele, die der Mensch nach dem so genannten Sterben mit in die jenseitigen Bereiche nimmt, und was immer unsere Seele trägt und auch unsere Gedanken und Empfindungen sind dort offenbar.

4 – Die innere Ruhe bewahren
„Bewahre in jeder Situation die innere Ruhe“ heißt, uns bewusst zu machen, dass Gott jedem von uns nahe ist – in dem Augenblick, wo wir dieses Bewusstsein in unserem Inneren bewahren: Gott ist uns ganz nahe, Gott ist unser Gesprächspartner, Gott, die Liebe, Gott, unser Vater, kennt uns. Er weiß auch um unsere Sorgen und Nöte. Wenn wir uns bewusst machen, dass wir mit Ihm sprechen dürfen, dass Er uns liebt und uns niemals straft, dass alles, was an Negativem auf uns zukommt, Sorgen, Nöte und Schicksalsschläge unsere eigenen Eingaben sind, die auf uns zurückkommen – dann kann uns Gott helfen. Damit Gott uns in der Situation Antwort geben kann, dass Er für uns die Situation lösen kann, bedarf es zunächst einmal des Glaubens an Ihn.
Die Frage ist: Glauben wir an den nahen Gott? Glauben wir, dass Sein Geist in uns wohnt – als Kraft, als Licht, als innere Stärke? Glauben wir, dass Er uns aus jeder Situation zu helfen vermag? Glauben wir, dass Er uns hilft – nicht nur, indem Er sagt, wie wir es tun sollen, sondern dass Er in der Situation allen helfen möchte, die daran beteiligt sind – weil Er gerecht ist? Wenn unser Glaube groß genug ist, dann beginnen wir zu vertrauen. Wenn jetzt unser Gemüt in Wallung gerät, können wir sagen: „Gott, Du bist die Stille! Ich weiß, ich bin an der Situation beteiligt, ich bin an dieser Situation mit schuld. Ich bereinige meinen Anteil. Und Du hilfst mir jetzt, diese Situation in Deinem Geist zu lösen.“
Können wir das vertrauensvoll in uns hineinsprechen, dann werden wir ruhiger. Die Aufwallung des Gemüts geht zurück. Unsere Sinne wenden sich nach innen. Der Gehörsinn wird ruhig und in der Ruhe ganz wachsam, und wir hören auch, was unser Nächster sagt. Aus dem, was er sagt, hören wir eventuell einen Aspekt der Lösung heraus. Es ist Gottes Antwort durch unseren Nächsten. Wir hören plötzlich aus einem Gespräch oder einem Geschehen im Tageslauf Aspekte heraus, die uns betreffen und wodurch wir erkennen: Das ist unser Anteil, unsere Schuld an dieser Situation. Wir fühlen dann, wie sich die Lösung aufbaut – für uns persönlich und für die Situation.
5 – Mit den inneren Augen sehen lernen
Wir leben überhaupt nur, weil der Atem Gottes uns durchströmt. „Uns“, das sind die Menschen, Tiere, Pflanzen, Steine und alle Lebensformen. Der Atem Gottes ist also das Leben in uns, er ist auch der Atem in unserem eigenen Atem. Und dieser Atem geht ruhiger und tiefer oder schneller und oberflächlicher, je nachdem, ob wir mehr aus einer inneren Ruhe heraus leben oder in Hektik verfallen. Was hat das mit Gott zu tun?
Seit vielen Jahren macht uns z. B. Gabriele, die Botschafterin Gottes (mehr dazu hier), immer wieder auf das Leben in der Natur aufmerksam und wie wir eine bessere Verbindung dazu finden können. Auch wir haben manchen Vorschlag ausprobiert und schreiben nun darüber, z. B., dass man die Gegenwart Gottes leichter erahnen kann, wenn man innerlich ruhiger wird. Man könnte sagen, dass die Menschen insgesamt immer mehr nach außen gezogen werden und damit fort von der Möglichkeit, Gott in sich zu erleben. Dazu tragen auch unsere Wünsche und Leidenschaften bei, die verstärkt drängen, wenn wir uns immer mehr diesen Einflüssen aussetzen, z. B. in den Medien. Der Mensch wird dann zu einem ständigen Unruheherd und jagt dem nach, was er begehrt. Nur selten kommt der so Getriebene zum Nachdenken. Das Unterbewusstsein treibt ihn an, genauer: die dort gespeicherten Gedanken und Wünsche, die zur Erfüllung drängen, und der Atem geht währenddessen immer schneller. Das Einfallstor der äußeren Reize sind meistens unsere Augen, weshalb es Gottsucher meist als angenehm empfinden, bei einer Meditation oder Übung einmal die Augen schließen zu können. Jeder ehrliche Gottsucher kennt diese Erfahrung, und dass es oftmals notwendig ist, umzudenken oder bestimmte Situationen besser zu meiden, um Versuchungen leichter standhalten zu können.
Schauen wir dabei nur auf die Materie, dann ist unser Sehsinn nach außen gekehrt und die Fähigkeit, mit den inneren Augen mehr zu sehen als das Äußere, verkümmert. Um diese Fähigkeit zu entwickeln, ist es hilfreich, sich häufiger mit Gott in uns und in der Natur zu verbinden. Dabei gilt: Sich einerseits mit der Natur zu verbinden, dann aber wieder gegen die Gebote Gottes zu verstoßen, das passt nicht zusammen und bringt uns Gott auch nicht näher. Wir haben es jedoch schon erlebt, dass nach einer „Verinnerlichung“ in der Natur manches Problem, in das wir uns zuvor hinein gebissen haben, gar nicht mehr so wichtig ist oder uns kam ein Gedanken, eine Empfindung in den Sinn, die zur Lösung beitrug.
Wer sich einmal auf die Hilfen einlässt, kann einiges erleben. Das geht aber meist nicht von einer Minute auf die andere. Die meisten Menschen haben die Angewohnheit, ständig an irgendetwas zu denken. So sind wir aber nicht offen für die vielen „Münder Gottes“ um uns herum und können Impulse, die uns helfen sollen, gar nicht wahrnehmen. Es wäre wichtig, kurzzeitig einmal an gar nichts zu denken und einfach die Eindrücke unserer Umgebung in uns aufzunehmen. Bei einem Spaziergang sind das z. B. die Bäume oder die Sträucher am Wegesrand, die Felder, die Vögel, die Wolken am Himmel und vieles mehr. Wenn wir wollen, können wir immer wieder einmal innehalten und die Augen schließen: Automatisch nehmen wir dann die Eindrücke über unser Gehör verstärkt auf: das Rauschen des Windes, das Zirpen der Grillen, das Plätschern eines Baches.
Oder umgekehrt: Wir schützen einmal unsere Ohren vor den überlauten Geräuschen unserer Umgebung und nehmen verstärkt auf, was wir gerade sehen. Gelingt es uns eine Zeit lang, in die Gedankenstille zu kommen, wird auch unser Herz weiter. Und wir erfahren allmählich den Übergang zwischen dem nur äußeren Sehen und dem inneren Schauen, dem nur äußeren Hören und dem inneren Lauschen. Wir erleben die Sinneseindrücke als Teil einer großen Einheit, die Gott ist.

(wird fortgesetzt)

Der Text  kann wie folgt zitiert werden:
Zeitschrift „Der Theologe“, Herausgeber Dieter Potzel, Ausgabe Nr. 47, Mache Gotteserfahrung und werde frei!, zit. nach http://www.theologe.de/gotteserfahrung.htm, Fassung vom 5.4.2013, Copyright © und Impressum siehe hier.

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Das Leid der Tiere ist das Grab der Menschen

Tiere sind auch nur Menschen“, so titelte am 12.8.2010 die renommierte Zeitung „Die Zeit“. In einem Plädoyer für den Vegetarismus exponierte sich die Redakteurin Iris Radisch mit einer revolutionären Frage: Dürfen wir Tiere überhaupt töten? Schon das Titelbild gab darauf die Antwort: „Schluss damit!“ stand auf zwei blutigen Steaks.
Sie schreibt: „Die alles entscheidende Frage, dürfen wir Tiere töten, um ihre Leichen zu essen, haben wir seit Ewigkeiten beantwortet. Vielleicht nicht mit dem Kopf, aber doch mit den Zähnen. Der Tieresser steht auf der Siegerseite der Evolution. Er ist der König der Nahrungskette.“

Wie gebärdet sich der König der Nahrungskette? Königlich? Wahrlich nicht! Die „Untertanen“ des „Nahrungskettenkönigs“ werden nicht nur auf brutalste Art und Weise gehalten, gejagt, gefischt, getötet, geschlachtet, und, Sie erlauben, gefressen – sie werden auch ihrer Lebensgrundlage beraubt, indem die Mutter Erde, die das Leben in so mannigfacher Art und Weise hervorbringt, bis an den Kollaps herangeführt wird.
Dies ist die Antwort des „Nahrungsketten-Königs“ Mensch, die er, wie die „Zeit“-Redakteurin und Vegetarierin Iris Radisch sagt: „… mit den Zähnen, aber nicht mit dem Kopf beantwortet hat.“

Wäre die Antwort mit dem Kopf, oder gar mit dem Herzen, denn so schwer? Hat Gott, der Ewige, durch Mose nicht unmissverständlich in Seinen Geboten das Wort für das Leben gesprochen?: „Du sollst nicht töten!“
Und hat Jesus von Nazareth nicht ebenso unmissverständlich gesagt: „Was ihr einem der Geringsten antut, das habt ihr Mir getan“!
Das ist das Gebot des Lebens, einerlei, wie das aus der Sicht der modernen Menschen auch aussehen mag, deren Schlachtmaschinerie im Vergleich zu früher nicht weniger blutig, nur weniger sichtbar eingerichtet ist.

Das Recht des Menschen auf leibliche
Unversehrtheit – und das Tier?

Iris Radisch bringt in ihrem Artikel etliche Argumente, die in der intellektuellen Auseinandersetzung mit Vegetarismus in Pro und Kontra landläufig angeführt werden, um dann selbst zu sagen: „Doch ersparen auch sie uns nicht die alles entscheidende Frage …: Wer darf wen töten und warum? Der Mensch genießt das Recht auf leibliche Unversehrtheit. Das Recht des Tieres, das wir ihm einräumen, besteht demgegenüber darin, vor dem Zerstückelt- und Ausgenommenwerden durch einen Metallbolzen, der ihnen den Schädel spaltet, betäubt oder, an einem Haken kopfüber aufgehängt, durch ein elektrisches Wasserbad gezogen zu werden. Das Ungleichgewicht der Rechte springt ins Auge.“ So Iris Radisch weiter. „… Es ist die Grundlage dessen, was wir als Normalität bezeichnen. Aber was, wenn wir uns einfach geirrt haben? Ist es möglich, dass, was seit Jahrtausenden als normal gilt, dennoch ein ungeheueres Unrecht ist?“
Und sie führt weiter aus: „Ja, es ist möglich. Die Gründe, die wir für das eklatante Ungleichgewicht der Rechte zwischen Mensch und Tier geltend machen, sind allesamt windig.
Was für ein Hochmut! Ein paar minimale Unterschiede im genetischen Code sollen uns dazu
berechtigen, unsere nahen Verwandten, die Kühe, Schweine, Pferde und Schafe, essen zu dürfen? Das Tier, sagt die im Christentum gepflegte Legende, könne nicht denken und habe keine Seele. Sein »Mangel an Vernunft«, so Kirchenvater Augustinus, bestimme es zum Schlachtvieh, die »gerechte Anordnung des Schöpfers« habe sein »Leben und Sterben unserem Nutzen angepasst«.“

Diese Geisteshaltung des in der Institution katholisch als heilig verehrten Kirchenvaters Augustinus hat in der Folge alle Jahrhunderte des sogenannten christlichen Abendlandes geprägt, in der das Tier dem Menschen aufgrund der angeblich „gerechten Anordnung des Schöpfers“ mitleidlos seiner Ausschlachtung ausgeliefert ist. Milliarden von qualvollen Tierschicksalen klagen die Institution Kirche und deren „Väter“ an, für das Elend der Tiere und die damit einhergehende Verrohung der Menschen verantwortlich zu sein.

Kommen wir noch einmal auf Iris Radisch zurück. Sie schreibt weiter: „Was, wenn die Tiere uns für ebenso seelenlos halten wie wir sie, nur weil wir so anders sind?
Heute weiß man, dass sich der Mensch entgegen den frommen Wünschen der christlichen Philosophen hinsichtlich der Erbinformation nur geringfügig von den anderen Säugetieren unterscheidet. Das Nervensystem, die Verarbeitung von Reizen, Emotionen wie Angst und Panik sowie das Empfinden von Schmerzen sind bei Mensch und Tier identisch. Es ist unmöglich, in unserem Zusammenleben mit den Tieren alles richtig zu machen. Doch gibt uns das noch lange nicht das Recht, alles falsch zu machen.“
Ein Blick in die Welt mit ihren zunehmenden Katastrophen, die immer gigantischere Ausmaße annehmen, zeigt uns, dass wir – die Menschheit, der „Nahrungskettenkönig“ – im Umgang mit der Natur und unseren Mitgeschöpfen tatsächlich „alles falsch gemacht“ haben. Die Rechnung der Natur ist präsentiert, bald wird die Quittung folgen. Wo die Natur die Anzahlungen für die aufgelaufenen Schulden einfordert, da wird immer wieder der Ruf laut: „Warum lässt Gott das zu?“.

Gott mahnte und warnte

Gott, der Ewige, lässt Seine Kinder nicht einfach in die selbstverursachten Schwierigkeiten abgleiten. Durch die Zuwiderhandlungen gegen das Gesetz des Lebens entfernten sich die Menschen immer mehr von dem in jedem Menschen liegenden Urgrund allen Seins, von Gott, der über das feine Empfinden, das Gefühl und das Gewissen Seine Menschenkinder zu führen vermag, dann, wenn diese es möchten.

Kann Gott den Einzelnen nicht erreichen, da dieser sein Gefühl, sein Gewissen, abgetötet hat, dann lässt Er Sein Menschenkind dennoch nicht ohne Mahnung und Warnung in die Wirkungen des Gesetzes von Saat und Ernte fallen. Gott, der Ewige, unser himmlischer Vater, mahnte zu allen Zeiten durch erleuchtete Männer und Frauen und durch Seine Wortträger, die wahren Gottespropheten. Er rief und ruft die schuldverstrickte Menschheit zur Umkehr auf.

So auch heute. Seit über 35 Jahren ruft Gott, der Ewige, durch Sein Instrument, die Prophetin und Botschafterin Gottes, Gabriele, in unsere Zeit hinein; Er mahnt, und Er warnt vor den Folgen jeglichen Handelns, das gegen Sein Gesetz des Lebens ist. Schon im Jahr 1977 mahnte Christus durch das Prophetische Wort: „Es ist fünf vor zwölf!“ In den folgenden Jahren mahnte der Christus-Gottes-Geist wieder und wieder in unzähligen Botschaften aus dem All und rief die Menschen zur Umkehr auf.
Im Jahr 1999 veröffentlichte Gabriele in dem Zyklus „Der Prophet“ eine Broschüre , die weltweit zum Vorreiter des Umdenkens gegenüber den Tieren wurde: „Tiere klagen – der Prophet klagt an!“ Bald darauf folgte eine weitere Broschüre aus der Reihe „Der Prophet“ mit dem Titel: „Der Mord an den Tieren, ist der Tod der Menschen.“
In eindringlichsten Schilderungen wird der bestialische Umgang der Menschen – insbesondere der Schlächter, der Jäger und der Tierkannibalen – mit den Tieren aufgezeigt und angeprangert. Dort schreibt Gabriele: „Die Katastrophen der Erde sind das Spiegelbild der Katastrophe Mensch.“ In bis dahin nie dagewesener klarer Analyse wird der Urheber der Katastrophen aufgespürt. Es wird aufgezeigt, dass es zu allen Zeiten in erster Linie die Priestermänner waren und sind, die das Töten von Tieren nicht nur zulassen, sondern durch ihren blutigen Opferkult geradezu die Basis geschaffen haben für den unsäglich grausamen Umgang der Menschen mit den Geschöpfen Gottes.

Seit über dreitausend Jahren mahnt und ruft Gott, der Ewige, durch Seine Gottespropheten.
Durch Mose gab Er uns das Gebot „Du sollst nicht töten.“
Durch Jesaja sprach Gott: „Die Widder, die ihr als Opfer verbrennt, und das Fett eurer Rinder habe Ich satt; das Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke ist Mir zuwider.“ (Jes. 1,11)
Durch Hosea sprach Gott, der Ewige: „Liebe will Ich, nicht Schlachtopfer; Gotteserkenntnis statt Brandopfer.“ (6,6) Und durch Jeremia: „Eure Brandopfer gefallen Mir nicht, eure Schlachtopfer sind mir nicht angenehm.“
Wenn auch heute der häusliche Grill und die Bratpfanne zum Ersatz für den bluttriefenden Opferaltar der Priestermänner wurden und der Küchentisch als Sezierbank für das Ausweiden von Tierkadavern dient, so ist doch die Basis für diese blutrünstigen Verhaltensweisen zu allen Zeiten von den Priestermännern vorgegeben worden.

Was ihr einem der Geringsten antut …“

Was sprach Jesus von Nazareth? „Ich Bin nicht gekommen, die Gesetze aufzuheben, sondern sie zu erfüllen.“ Und Er mahnte uns: „Was ihr einem der Geringsten antut, das habt ihr Mir getan.“ Wer sind denn die Geringsten? Für gewöhnlich denken wir an die in bitterster Armut und Not lebenden Kinder und Menschen, die vor Hunger sterben. Für sie bestehen in der globalisierten Welt kaum Lebens- und Entwicklungsmöglichkeiten. Sie gehören wahrlich zu denen, die aus der Sicht der Reichen, die an überfüllten Tischen sitzen, als gering geschätzt werden.
So mancher denkt außerdem an die Kinder, die den perversen Kinderschänderverbrechern hilflos ausgesetzt sind und unsäglich viel Leid, Not und Gewaltanwendung zu ertragen haben. Auch so mancher Priester sieht in diesen schwächsten Gliedern der Gesellschaft die Weideflächen für seine Gier nach Misshandlung eines dieser sogenannten Geringsten. Sicher gilt auch für sie das Jesuswort: „Was ihr einem der Geringsten antut, das habt ihr Mir angetan.“
Doch blicken wir aus dem Gesetz des Lebens, wie es Gott, der Ewige, uns durch Gabriele nahe bringt, auf diese Aussage, dann erfassen wir, dass alles Leben, alles Sein, den Odem Gottes trägt und infolgedessen ein Teil der großen Schöpfungseinheit ist. Wer den geringsten Baustein der Schöpfung, sei es ein Mensch, ein Tier, eine Pflanze oder auch das Mineralreich, mutwillig schädigt, der vergeht sich an einem der Geringsten und hat es also Ihm angetan, dem Christus Gottes, Der als Mitregent der Schöpfung allgegenwärtiges Sein ist, und somit an allem Anteil hat.

Die finstere Nacht der Jäger

Betrachten wir eine besondere Form der Geringschätzung der Tiere: die Jagd.
Ein Mensch, bei dem man normalerweise davon ausgeht, dass er ausgestattet ist mit Gefühl und Verstand, vertraut auch mit den Geboten Gottes wie „Du sollst nicht töten“, stattet sich selbst aus mit todbringenden Waffen und schleicht im Dunkel der Dämmerung in Wald und Flur, dem Lebensraum der Tiere, umher. Hinterlistig und heimtückisch bricht er ein in den Lebensraum von Rehen, Hasen, Füchsen, Wildschweinen und vielen anderen Lebewesen, um sein blutiges Handwerk zu verrichten. Seine Opfer sind fühlende Wesen, die ein ausgesprochen feines Gespür und sensible Sinne haben, die alles, was sie umgibt, in feinsten Nuancen registrieren. Sie atmen den gleichen Odem wie der Mensch, der heranpirscht, um sie zu ermorden.
Das Verhalten der Tiere ist auf die Gemeinschaft abgestimmt. Sie leben, so weit sie vom Menschen darin nicht gestört werden, in einer sozialen Struktur, die auf Einheit aufgebaut ist. In diese Einheit bricht der Jäger ein. Er pflückt nach seinem Gutdünken einzelne Tiere heraus, spielt Richter über Leben und Tod und kennt seinen eigenen wahren Ursprung nicht. Seine „nächsten Verwandten“, wie sie Iris Radisch nennt, erlegt er. Als hinterlistiger Beutefänger schleicht sich der „Onkel“ Jäger ins Gehölz, legt zur Kirrung Futterstellen an, um zu gegebener Zeit die Zutraulichkeit der Tiere mit dem Todesschuss zu quittieren. Als Rechtfertigung zum Lusttöten wird die Herstellung des Gleichgewichts in der Natur genannt.

Dazu können wir in „Der Prophet: Der Mord an den Tieren ist der Tod der Menschen“ folgendes lesen:
„Die Tiere in Wald und Flur sind heimatlos, denn hinterlistige Beutefänger lauern auf die Geschöpfe, um sie zu erlegen. Viele Menschen sind der irrigen Ansicht, sie müssten das Gleichgewicht in der Natur erhalten.“ „Keine Art vermehrt sich ohne Maß und Ziel. Die Populationen werden nicht durch Kampf und Tod von außen begrenzt, sondern durch inneres Maß. Die Jägerei zu diesem Zweck ist nicht nur untauglich, sondern auch vollkommen unnötig.“

Hören wir auch, was dazu Gott, der Ewige, der allweise Schöpfer des Universums, in Seinem Wort, gegeben durch Seine Prophetin und Botschafterin, Gabriele, dazu zu sagen hat: Er sprach:
Ich Bin der Ausgleich in der gesamten Unendlichkeit und auch in den Naturreichen der Erde. Ich brauche keine gewichtigen Menschen, die glauben, das Gleichgewicht halten zu müssen.“
Was die Jäger an Leid, an Angst und Schmerz in Wald und Flur hineintragen, wird seine Wirkungen zeitigen; es wird auf den Feldern der Ewigkeit im Gesetz von Saat und Ernte sichtbar werden. Denn der Same der Grausamkeit, auch wenn er im Dunkel der Nacht in den Seelenacker eingebracht wird, bringt wiederum Früchte des Grauens hervor, die jedoch der zu ernten hat, der den Samen durch seine lebensvernichtenden Gefühle, Gedanken und Handlungen einbrachte.
Grausamkeit gegenüber Mitgeschöpfen legt die Finsternis der Nacht in die Seele des Urhebers. Aus dieser seelischen Verschattung kommt der Einzelne nur wieder heraus durch den Weg des Erkennens, des Bereuens, Bereinigens und des Nicht-mehr-Tuns sowie der Wiedergutmachung, soweit diese überhaupt noch möglich ist. Die Erkenntnis wird meist erst dann möglich, wenn den Täter Schicksalsschläge treffen, die der Einzelne jedoch, entsprechend jahrhundertelanger kirchlicher Indoktrination mit einem grausamen Gottesbild ausgestattet, als Strafe Gottes deutet. Der Schlächter und Jäger ist nun seiner eigenen seelischen Grausamkeit ausgeliefert, deren Speicherungen nun zu seiner Folter werden. Der Jäger wird in den Seelenbildern zum Gejagten; der Zerfetzer trägt selbst die belastenden Seelenfetzen. In diesen hängt die Speicherung all des Leides, der bitteren Qualen und der Angst, die der gewichtige Mensch einst seinen Mitgeschöpfen angetan hat.

Wie sieht denn das Leid aus, das der Jäger in den Wald und in die Fluren bringt? In der Broschüre „Der Prophet Nr. 16“ von Gabriele lesen wir: „Auf Rehe und Wildschweine schießt der tapfere Waidmann nicht einfach mit Patronen, sondern mit Geschossen, die sich im Inneren der getroffenen Tiere vergrößern bzw. teilen (Expansionsgeschosse) oder verbiegen (Deformationsgeschosse). Warum? Damit aus dem getroffenen Tier möglichst viele ‚Pirschzeichen’ herausgeschlagen werden: Blut, Magen- und Darminhalt, Schnitthaare, Knochensplitter etc. Das soll die Suche nach dem verwundeten, aber noch nicht toten Wild erleichtern. Damit das Wild bei dieser ‚Nachsuche’ nicht immer davonläuft, lässt man es einige Stunden ‚krank’ werden, wie die Jäger sagen. Erst dann stöbert man es auf, um das verendende Tier durch einen Fangschuss endgültig umzubringen. Anstelle dieser Tötungsart gilt auch das Abstechen des Tieres als waidgerecht. Der Großteil des Schalenwildes, z.B. Rehe, Hirsche, Rothirsche, Dammwild, Gemsen, Wildschweine, stirbt auf diese Weise nach stundenlanger Folter. Ist das Tier endlich tot, wird es sofort ‚aufgebrochen’. Die Gedärme und die anderen Innereien werden aus dem noch warmen Körper herausgerissen. Die Handlungsweise des Jägers unterscheidet sich hierbei kaum von der eines blutgierigen Raubtieres, das wir als ‚bestialisch’ zu bezeichnen pflegen.“

Ein kleiner Ausschnitt des Leides, das Nacht für Nacht tausendfach in den Wäldern durch Jäger verursacht wird.
Auf der Skala der Tiertöter könnte man ablesen, wer der Tiertöter in Vorinkarnationen war. Denn wie der Baum fällt, so bleibt er liegen: ein Tiertöter.
Und die, die das Fleisch verzehren, sind die Helfershelfer der Tiertöter.

Wer Tiere quält und tötet,
dient dem Gott der Unterwelt

Denn jeder Mensch, insbesondere in der sogenannten Christenheit, weiß um das Gebot: „Du sollst nicht töten“. Gott, der Ewige, hat all Seinen Geschöpfen das Leben geschenkt. Wer das Töten befürwortet, einerlei, in welcher Form und mit welcher Rechtfertigung, der ist gegen das Leben, und das Leben ist Gott. Aus Gott, dem Ewigen, sind alle reinen Seinsformen entstanden. Aus Ihm ist alles Leben hervorgegangen. Sein Odem belebt alle reinen Formen, alles Leben, denn Er ist das Leben, der Odem, in allem. Wer einem Geschöpf den Odem nimmt, der richtet sich gegen den Lebensspender, den Schöpfergott, den ewigen Geist, der in allem Leben die unvergängliche, ewige Kraft des Seins ist.

Für uns Menschen heißt Leben atmen. Wer kann uns den Atem geben? Welchen Odem hat das Tier, das im Wald hinterhältig erlegt wird? Welcher Odem lebt in dem Tier, das angstvoll seiner Schlachtung entgegensieht, das unter Qualen als Versuchstier leidet und getötet wird? Kein Mensch kann Leben geben, folglich dürfen wir es auch nicht nehmen, also nicht töten.
Mutwilliges Töten ist Mord. Wenn wir ein Lebewesen mutwillig, also vorsätzlich, töten, dann sind wir gegen das Leben, also gegen Gott. Wer sich anmaßt, für seine Zwecke ein Recht zum Töten abzuleiten, der stellt sich gegen das Gebot Gottes, das Er uns durch Mose gab: „Du sollst nicht töten.“ Können die Mächtigen dieser Welt, können Regierungen, können die Kirchenvertreter das Leben, den Odem Gottes, wiedergeben?

Welche Tragweite die Verwerfung dieses einen Gebotes hat, können wir am Zustand dieser Welt ablesen. Wie würde diese Welt, wir würde die Erde, ein wunderbarer Wohnplanet, bestellt sein, wenn dieses eine Gebot „Du sollst nicht töten“ konsequent erfüllt worden wäre? Über 3000 Jahre steht dieses Gebot mahnend vor uns Menschen. Wo stehen wir? Wo stehen die Mächtigen, wo stehen die Völker, wo stehen die Regierungen, wo stehen die Kirchen, vor allem all jene, die sich „christlich“ nennen? Stehen sie in der Erfüllung dieses einen grundlegenden Gebotes? Und wo stehen wir, jeder Einzelne von uns, insbesondere dann, wenn wir unseren Speisezettel ansehen?

Wir leben in einer Gesellschaft, die ihre Zeitrechnung auf die Geburt von Christus abgestimmt hat. Ist es nicht erbärmlich, dass diese Gesellschaft und mit ihr die ganze Menschheit 2000 Jahre nach Christi Geburt am Abgrund steht? Ist Jesus, der Christus, dafür gekommen? Die Erde leidet unter dem menschenverursachten Klimawandel. Hätten sich die Menschen, die dem sogenannten Christentum angehören, seit dem Erdenleben von Jesus, dem Christus, gewandelt, dann würde sich auch das Klima nicht zum Schlechteren wandeln.

Jesus, der Christus, lehrte uns: „Werdet vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.“ Jeder Einzelne hätte sich also wandeln müssen, dann hätten wir jetzt nicht den Klimawandel und schon gar nicht die Klimakatastrophe, denn der Mensch wäre nicht zur Katastrophe geworden. Dann wäre auch das Klima unter den Menschen sowie in der Beziehung zu der Natur und den Tieren nicht so katastrophal. Der Mensch ist der Katastrophenverursacher. Warum also klagen viele Menschen Gott an? Weil die Priestermänner mit ihren römischen Dogmen die Ursachen in die Geheimnisse Gottes hinein projizieren, anstatt sich selbst als die kultverbrämten Geheimniskrämer in die Pflicht zu nehmen.

Hätte Gott wirklich Geheimnisse, denen gar Not, Elend, Leid entsprängen, dann wäre ja Jesus, der Christus, ein Lügner gewesen und Seine Lehre, dass wir alle – ohne Ausnahme – einen liebenden himmlischen Vater haben, wäre die reine Blasphemie.
Warum kündete Christus den Tröster an, der uns in alle Wahrheit führt, wenn doch Gott angeblich Geheimnisse hat? Begeht Er Verrat an Seinem himmlischen Vater – oder haben Ihn nicht vielmehr all jene verraten, die von den Geheimnissen Gottes lehren?
Womit hat also die Christenheit, die ihre Zeitrechnung auf Jesus, den Christus, abstellt, diese Zeit gefüllt? Mit einem erfüllten Leben in Seiner Nachfolge?
2000 Jahre sogenannter Christenheit sind gefüllt mit Mord, Plünderung, Vergewaltigung, Ausbeutung, Knechtschaft von Mensch, Natur, Tieren, Pflanzen und der Mineralreiche der Erde, gefüllt mit der Rücksichtslosigkeit und Verdorbenheit, der Aufrüstung und Völkerfeindlichkeit, gefüllt mit Krieg, Folter, Verrohung und Grausamkeit.
Hat sich Jesus, der Christus, geirrt? Nein, Gott ist die Liebe, und die Liebe Gottes kennt keine Grenzen; sie gehört auch den Tieren, der Natur, der ganzen Mutter Erde. Wer Tiere quält, tötet, gleich mordet, die Erde schändet, der hasst Gott. Er dient dem Gott der Unterwelt, der der Gott des Grauens ist. Für den Vollzug seiner Abgötterei hat er Priester eingesetzt, die ihm dienen, indem sie allem Leben die Minderwertigkeit zusprechen, mit der sie sich selber ummantelt haben. Deshalb sprechen sie den Tieren die Seele ab und gehen gegen alles bestialisch vor, was edler, feiner, reiner ist als sie.
Wer Gott hasst, der bekämpft Seine Schöpfung. Er bringt Leid und Entzweiung in alle Lebensbereiche, einschließlich der Natur- und der Tierreiche, gemäß dem Gesetz des Gottes der Unterwelt: „Trenne, binde und herrsche“. Das „Verbinde und sei“, das dem Gesetz Gottes entstammt, ist ihm ein Dorn im Auge – weil es in die Einheit führt, in die Liebe Gottes, die alles umfasst, weil Gott, der Ewige, allumfassende Liebe ist.

Die Offenbarung des Schöpfers durch Gabriele,
Seine Prophetin für unsere Zeit

2000 Jahre nach dem Erdenleben von Jesus, dem Christus, sandte Gott abermals einen großen Gottespropheten – Gabriele –, durch die Er die Menschheit wiederum vor den Folgen ihres Verhaltens warnte. Jesus, der Christus, hat wahr gemacht, was Er uns versprochen hat. Er sandte uns den Geist der Wahrheit, den Tröster, der uns in alle Wahrheit führte und führt. Er ruft jeden Einzelnen. Und abermals lautet Sein Ruf: „Folge Mir“ – also Christus – „nach.“
Die Nachfolge des Gottessohnes ist gefragt, nicht der Kult, nicht die Rituale, nicht die Dogmen und Zeremonien. Denn: Was haben sie gebracht? Der Zustand der Welt ist das Spiegelbild der äußeren Kultreligionen. Übertünchte Fassaden, von außen hübsch anzusehen, innen sind sie „voll Moder und Totengebein“. Die Opferschalen der sogenannten Christenheit sind gleichsam überfüllt vom Totengebein ganzer Völker, Rassen und Nationen, aber auch von Milliarden Tierleibern, denen, statt Schutz und Fürsorge, Grausamkeit und Zerstörung entgegengebracht wurden und werden.
Deshalb ist es höchste Zeit, zu sagen „Schluss damit!“

In eindringlichsten Worten mahnte der Schöpfer durch Gabriele schon am 27. Februar 2001; der Schöpfer sprach durch das Prophetische Wort:


ICH BIN der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Ich Bin der Gott aller wahren Propheten.
Ich, GOTT, der Allmächtige, erhebe Meine Stimme durch Meine Prophetin und Botschafterin und richte sie an die Menschheit.
Hört auf, eure Mitgeschöpfe, die eure Tiergeschwister sind, zu verzehren!
Hört auf, sie zu quälen durch Tierversuche und durch Freiheitsentzug, indem ihr sie in Ställen haltet, die tierunwürdig sind! Tiere lieben die Freiheit, ebenso wie ihr, die Menschen.
Hört auf, Kleinsttiere, das Bodenleben, zu töten durch künstliche Düngemittel, auch durch Exkremente und dergleichen!
Hört auf, Wälder abzuholzen, abzubrennen und den Tieren in Wald und Flur den Lebensraum zu nehmen. Gebt ihnen ihren Lebensraum, Wälder, Felder und Wiesen, zurück; anderenfalls wird euer Schicksal, das ihr euch selbst auferlegt habt, euer Haus und Hof und eure Ernährungsquellen wegnehmen durch weltweite Katastrophen, die ihr selbst geschaffen habt durch euer Verhalten gegen das Leben, gegen die Reiche der Natur, einschließlich der Tiere.
Sollten die Menschen Meine Worte abermals dem Wind übergeben, dann wird für sie der Sturm, das weltweite Schicksal, einsetzen und die Menschen zu Hunderttausenden hinwegraffen – zum einen durch weltweite Katastrophen, zum anderen durch Krankheiten, die ähnlich wie Seuchen über sie hereinbrechen und die sie durch ihre Abkehr von jeglicher geistigen Ethik und Moral den Tieren auferlegt haben, die sie derzeit zu Tausenden verbrennen. Wer nicht umkehrt, dem wird es ähnlich ergehen.
Mein Wort ist gesprochen. Die weltweite Apokalypse ist im Gange. Wer nicht hören will, wird in immer kürzeren Abständen seine geschaffenen Ursachen als Wirkungen fühlen. Ich habe die Erde mit ihren Pflanzen, Tieren und Mineralien zu Mir erhoben. Wer weiterhin an die Mutter Erde mit all ihren Lebensformen Hand anlegt, der wird die Wirkungen spüren. Hört auf, zu quälen, zu töten und zu morden!
Hört auf, ihr Menschen, mit eurem bestialischen Verhalten, das ausschließlich euch trifft und kein anderes Wesen; denn was ihr den Geringsten eurer Mitgeschöpfe antut, das tut ihr Mir an und euch selbst.
Es ist genug! Kehrt um, sonst setzt sich die Ernte fort, die eure Saat ist.
ICH BIN der ICH BIN, immer Derselbe, gestern, heute und morgen, in alle Ewigkeit.

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Missbrauchsbeauftragter der katholischen Kirche will Christus die Verantwortung in die Schuhe schieben

VON GERT-JOACHIM HETZEL

Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld

Pressemitteilung 14. Oktober 2010

„Eine ungeheuerliche Verhöhnung Gottes“

Missbrauchsbeauftragter der katholischen Kirche will Christus die Verantwortung in die Schuhe schieben

Die Kirche tritt seit Jahrhunderten das mit Füßen, was Jesus, der Christus, wollte. Und jetzt will sie Ihm, dem großen Liebe- und Weisheitslehrer, offenbar die Verantwortung für ihre eigenen Untaten in die Schuhe schieben. Das ist wirklich ungeheuerlich!“ Mit Empörung reagierte Dieter Potzel, Kirchenbeauftragter der kirchenkritischen Organisation Freie Christen für den Christus der Bergpredigt, auf die jüngsten Äußerungen des Bischofs von Trier, Stephan Ackermann, in der Stuttgarter Zeitung.

In einem Interview vom 12.10.10 zur bisher ungeklärten Frage der Entschädigung von Missbrauchsopfern durch die Kirche war Ackermann gefragt worden: „Es gibt viel Leid bei den Opfern. Waren Sie je in der Gefahr, an der Kirche zu verzweifeln?“ Ackermann hatte unter anderem geantwortet: „Ich wusste, dass die Kirche nicht eine Ansammlung von Heiligen ist. … Die letzte Verantwortung für die Kirche hat Christus selber, der Herr der Kirche.“

„Angesichts der ungezählten Kinderschänderverbrechen durch Priester, mit deren Aufklärung Bischof Ackermann beauftragt ist, stellt diese unglaubliche Äußerung eine Verhöhnung Gottes dar“, so Potzel. „Fachleute sprechen bei Kinderschändung durch Priester zu Recht von ‚Seelenmord’, weil gerade Sexualverbrechen durch Kirchenvertreter die geschädigten Kinder und Jugendlichen oft ihr Leben lang an Gott verzweifeln lassen. Und nun stellt sich ein Bischof hin und versucht, Christus die Verantwortung für die Kirche hinzuschieben – ausgerechnet Christus, der nie eine Kirche gegründet und der nie einen Pfarrer oder Priester eingesetzt hat, im Gegenteil: Er hat vor Ihnen gewarnt und wurde deshalb von der damaligen Priesterkaste ans Kreuz gebracht.“

„Die Verantwortung für die Kirche und alles, was sie an Untaten durch die Geschichte getan hat und heute noch tut“, so Potzel weiter, „trägt nicht Christus, sondern die Menschen, die sich vom Widersacher Gottes dazu missbrauchen ließen und lassen, in Seinem Namen das Gegenteil dessen zu tun und zu lehren, was Er wollte. Die Kirchen sollten daher endlich aufhören, sich als ‚christlich’ zu bezeichnen.“

Weitere Informationen: http://www.christus-oder-kirche.de , Telefon 09391-50 42 13

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Es steht geschrieben: „Jeder Mensch ist der Tempel Gottes, und Gott wohnt in jedem Menschen im Urgrund, der Seele.“

Jesus lehrte keine Kirchen aus Stein. Er wollte keine SteiKreuz nhäuser, die mit Gold überladen sind. Jesus lehrt: „Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen.“

Stellen Sie sich doch einmal die Frage:

Hat Jesus, der Christus, etwas von Theologie gesagt? Woher stammt das Studium der Theologie? Hat Jesus von Nazareth Gott, den ewigen Vater, studiert – oder hat Er Ihn nicht vielmehr erlebt? Woher kommt also das Studium der Theologie?

Man könnte zu dem Ergebnis gelangen: Ein Theologe bildet sich ein, GOTT zu verstehen oder gar zu erleben, auch wenn er sich nur mit von Menschen konstruierten Dogmen befasst. Er befasst sich letztendlich gar nicht mit GOTT, sondern mit theologischen Gedankengebäuden, mit bestimmten seelischen oder intellektuellen Vorstellungen, die er mit GOTT verwechselt. Etwas zugespitzt könnte man auch sagen: Der Theologe ist reich an Dichtung, aber arm an Wahrheit. Jesus sprach nicht von Theologen und auch nicht von Theologie. Er redete damals von den Schriftgelehrten und warnte vor ihnen.

Die heutigen Theologen sind die Nachfahren der Schriftgelehrten des Alten und des Neuen Testamentes. Aber Jesus hat niemals Seinen Nachfolgern geboten: „Einige von euch sollen jetzt Schriftgelehrte und Theologen werden“, sondern im Gegenteil. Er sprach: „Weh euch, ihr Schriftgelehrten“, und Er zeigte ihnen auf, auf welch vielfältige Weise sie dem Willen Gottes zuwiderhandlen.

Seine Worte lauteten: „ Folget Mir  – also dem Jesus, dem Christus – , nach!“.

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Die Priester - Die Anstifter zur Tier- und MenschenmordMenschen richten sich gerne an Vorbildern aus. Sie sind wie Herdentiere. Das bedeutet: Die meisten sind obrigkeitsgläubig. Hunderte Millionen Menschen vertrauen z.B. blind ihren religiösen Führern. Traditionen bestimmen ihr Leben. Vor allem religiöse Traditionen – bewusst oder unbewusst. Das war immer so, das ist auch heute nicht so. Egal, ob z.B. ein Totenschädel als Reliquie eines angeblichen „Heiligen“ durch die Straßen getragen wird oder ein Schrein aufgemacht wird, in dem irgendwelche menschlichen Leichenteile eine katholischen Urahnen zu sehen sind: Menschen mit Rang und Namen, Gebildete und Ungebildete, Politiker und Akademiker, alle sind sie im Festtagsanzug an vorderster Front mit dabei.
Diese Schwäche der Menschen haben die Priester von jeher gefördert und sich zu Nutze gemacht. Besonders grausam sind die Auswirkungen religiöser Traditionen für die Tierwelt.
Vielleicht stellt sich so mancher die Frage, ob der Titel dieser Broschüre, „Die Priester, die Anstifter zu Tier- und Menschenmord“, nicht zu krass formuliert ist. Bedenkt man jedoch das Hunderte Millionen Tiere jedes Jahr in dunklen, enge Käfigen gehalten, gefoltert, gemästet, unwürdig transportiert und behandelt und letztendlich brutalst geschlachtet werden, nur um als kunstvoll angerichtete Speise täglich den Gaumen des Menschen zu kitzeln; und bedenkt man ferner, dass diese abwegigen Gepflogenheiten mit den Traditionen der Menschen zu tun haben, deren Wurzeln in der jeweiligen Religion begründet sind – so hat dieser Titel seine volle Berechtigung denn die religösen Tradition werden nun mal von Priestern aufrecht erhalten und gepflegt, und sie wurden auch meist von Priestern, Mönchen oder Schriftgelehrten ins Leben gerufen.
In Regionen, in denen das religiöse Schrifttum nicht allzu stark verfälscht wurde, sieht es anders aus. z.B. in Indien.
In Indien leben proportional die meisten Haustiere dieser Erde. Zugleich werden dort jedoch die wenigsten Haustiere weltweit geschlachtet und gegessen. Die meisten Inder sind Vegetarier.
Im Westen hingegen wurde die Lehren des Jesus von Nazareth schon sehr früh von der herrschenden Kasten und den Priestern zensiert und verdreht. Bereits der römische Bürger Paulus, gebürtiger Jude, der Jesus nie gesehen und gesprochen hat, trug einiges dazu bei. Allein die Tatsache, dass er von Christus im Herzen berührt wurde, hatte jedoch nicht automatisch zur Folge, dass die römische Tradition sofort von ihm abfiel. Auf seine Aussagen in der Bibel berufen sich aber die fleischessenden Priester bis heute (z.B.:1.Korr.10, 25-26)
Hätten die kirchlichen Obrigkeiten die tierliebenden Lehren des Jesus von Nazareth nicht verworfen, sondern mit in die Bibel aufgenommen, und hätten sie den urchristlichen Vegetarismus nicht verschmäht, verfolgt und verdammt, so hätten die westlichen Traditionen eine ganz andere Richtung genommen, und die Welt sähe heute anders aus. Der Genuss tierischer Leichenteile wäre der so genannten Christenheit heute genauso fremd wie den meisten Menschen in Indien.
Es ist doch auffallend: Die ursprünglichen religiösen Schriften der großen Weltreligionen fordern Liebe zu allen Geschöpfen Gottes und Achtung vor ihnen. Oft gebieten sie dem Menschen eine vegetarische oder gar eine vegane Ernährung. Das Töten eines Tieres wird als Vergehen eingestuft.
Doch was ist aus diesen Geboten geworden?
Seit Jahrtausenden wurde die Schriften durch Priester, Mönchen und Schriftgelehrte verändert, ergänzt, gefälscht und theologisch-intellektuell verbogen.
Der Zen-Meister Kapleau z.B. ist überzeugt, dass „fleischgierige Mönche und Schreiber“ nachträglich Verfälschungen in gewisse Texte von Buddha „eingeschleust“ haben.
Was die Bibel betrifft, wissen wir um die Schriftfälschung aus erster Hand, von Hieronymus selbst. Er stellte die Texte der heute bekannten Bibel zusammen, jedoch ohne die Passagen, die z.B. das Gebot Jesu, kein Fleisch zu essen, betreffen. Dieses Gebot war ihm sehr wohl bekannt, wie man aus seinen noch heute erhaltenen Briefen ersehen kann. Doch in den ihm vorliegenden Bibelfassungen war es wohl schon gestrichen.
Auch dem Alten Testament merkt man schnell an, dass etwas nicht stimmen kann. Die Propheten weissagen offen gegen die mosaischen Schlachtopfer. Gott spricht durch die Propheten, er habe sie nie gewünscht oder gar angeordnet. Wer also hat sie eingeführt? Wer hat davon profitiert? Die Schlachtopfer sind zwar Vergangenheit, doch die Tradition des Tötens ist geblieben: mit horriblen Folgen für die Tiere.
Weiter Infos unter: Verlag „Das Brennglas GmbH“, Hernsterstr.26, 97892 Kreuzwertheim oder unter: www: brennglas.com

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