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Posts Tagged ‘Bergpredigt’

Was wir unserem NÄCHSTEN antun, das tun wir uns selbst an…..

 

Nein, meine Söhne geb ich nicht

Ich denk‘, ich schreib‘ euch besser schon beizeiten
Und sag‘ euch heute schon endgültig ab.
Ihr braucht nicht lange Listen auszubreiten,
Um zu sehen, daß ich auch zwei Söhne hab‘.
Ich lieb‘ die beiden, das will ich euch sagen,
Mehr als mein Leben, als mein Augenlicht,
Und die, die werden keine Waffen tragen,
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Ich habe sie die Achtung vor dem Leben,
Vor jeder Kreatur als höchsten Wert,
Ich habe sie Erbarmen und Vergeben
Und wo immer es ging, lieben gelehrt.
Nun werdet ihr sie nicht mit Haß verderben,
Keine Ziele und keine Ehre, keine Pflicht
Sind‘s wert, dafür zu töten und zu sterben,
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Ganz sicher nicht für euch hat ihre Mutter
Sie unter Schmerzen auf die Welt gebracht.
Nicht für euch und nicht als Kanonenfutter.
Nicht für euch hab‘ ich manche Fiebernacht
Verzweifelt an dem kleinen Bett gestanden,
Und kühlt‘ ein kleines glühendes Gesicht,
Bis wir in der Erschöpfung Ruhe fanden,
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Sie werden nicht in Reih‘ und Glied marschieren
Nicht durchhalten, nicht kämpfen bis zuletzt,
Auf einem gottverlass‘nen Feld erfrieren,
Während ihr euch in weiche Kissen setzt.
Die Kinder schützen vor allen Gefahren
Ist doch meine verdammte Vaterpflicht,
Und das heißt auch, sie vor euch zu bewahren!
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Ich werde sie den Ungehorsam lehren,
Den Widerstand und die Unbeugsamkeit,
Gegen jeden Befehl aufzubegehren
Und nicht zu buckeln vor der Obrigkeit.
Ich werd‘ sie lehr‘n, den eig‘nen Weg zu gehen,
Vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
Vor keinem als sich selber g‘radzustehen,
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Und eher werde ich mit ihnen fliehen,
Als daß ihr sie zu euren Knechten macht,
Eher mit ihnen in die Fremde ziehen,
In Armut und wie Diebe in der Nacht.
Wir haben nur dies eine kurze Leben,
Ich schwör‘s und sag‘s euch g‘rade ins Gesicht,
Sie werden es für euren Wahn nicht geben,
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

(Reinhard Mey)

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Das Verbrechen - Bild

Das Verbrechen

Stopp dem Tiermord und der Schändung der Erde!

Liebe Mitmenschen, das Wort „Verbrechen“ beschreibt für gewöhnlich bestimmte kriminelle Handlungen wie z.B. Betrug, Diebstahl, Raub, Quälerei, Körperverletzung, Misshandlung, Totschlag, Mord, Vergewaltigung, Ausbeutung, Freiheitsentzug, Entzug der Lebensrechte bis hin zur körperlichen und seelischen Grausamkeit.
Die Mehrheit der Menschen fühlt sich frei von Handlungen, die dem Begriff „Verbrechen“ zugeordnet werden.

Doch in dieser Broschüre nehmen wir den Oberbegriff „Verbrechen“ und blicken etwas genauer in das Verhalten des Menschen gegenüber seinen Mitmenschen, aber auch gegenüber den Tieren, den Pflanzen, der gesamten Mutter Erde. Wenn Sie möchten, denken Sie mit!

Die grausamsten Verbrechen begangen auch von der sogenannten Christenheit

Als Waagschale, um die Grausamkeiten – das Verbrechen – zu wägen, dient uns ein Wort des Jesus, des Christus: Er sprach:
„Was ihr einem Meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr Mir getan.“ Und: „Was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch Mir nicht getan.“

Dies sprach der Nazarener vor nahezu 2000 Jahren. Viele Menschen berufen sich auf Jesus, den Christus, insbesondere in der sogenannten Christenheit mit ihren Kirchenmännern und den ihnen nachfolgenden Politikern. Viele sprechen mitunter von „christlichen Werten“.

Diese Worte sind seit Jahrhunderten bekannt, millionenfach überliefert – wer hat über ihre Bedeutung nachgedacht?
Und: Hätte man die Worte des Jesus von Nazareth ernst genommen, wie wäre es heute um diese Erde bestellt?
Der Zustand dieser unserer Erde zeugt davon, dass Sein Wort – wie auch die Worte aller wahren Gottespropheten – in den Wind geschlagen wurden.

Nach nahezu 2000 Jahren sogenanntes Christentum müssten wir uns der Frage stellen:
Wie ergeht es denjenigen, die von den meisten als „gering“ geachtet werden?
Wie ist es bestellt um diejenigen Wesen, die die Geringschätzung ihres von Gott gegebenen Lebens durch die Menschen tagtäglich qualvoll erdulden müssen?
Sie sind der Überheblichkeit der sich selbst erhöhenden „Krone der Schöpfung“ ausgeliefert, die der Mutter Erde mit ihren Tieren und Pflanzen die Dornenkrone immer tiefer und tiefer aufdrückt.
Was also hat man den Geringsten und damit – wie Christus selbst sagte – Ihm angetan und tut es täglich aufs Neue?
Täglich sterben viele Tausende Kinder an Hunger, auch in Ländern, in die vor Jahrhunderten die Priester ihre Kirchenmission brachten, wohlgemerkt: ihre Kirchenmission – nicht das erfüllte Wort der Lehre des Jesus, des Christus.
Mit dem Kruzifix in der einen und dem Knüppel in der anderen Hand kam Unterdrückung und Ausbeutung über ganze Kontinente. Wie sieht es heute aus? Was hat die Mission der Kirchenmänner gebracht? Fehlgeleitet mit Mord und Totschlag, zieht sich die Blutspur bis heute durch die in missionarischer Hinterlist unterjochten Völker und bringt bis heute Kriege, Unterdrückung, Verrohung und Grausamkeiten hervor; das Knechten von Menschen, die Ausbeutung und Plünderung der Natur, die Missachtung von Tieren und Pflanzen und die Schändung der Erde, der Seen, der Flüsse und der Meere.

Das ist der Stempel, den die institutionelle sogenannte Christenheit der Erde aufgedrückt hat.
Jetzt aber, da die Erde unübersehbar vor dem Kollaps steht, wird plötzlich auch von den institutionellen Kirchenmännern immer wieder von der Achtung und dem Bewahren der Schöpfung gesprochen.


Das Verbrechen an den Tieren

In dieser Broschüre soll ein Schwerpunkt näher beleuchtet werden: Das verbrecherische Verhältnis von uns Menschen zu den Tieren.

Pythagoras sprach vor 2600 Jahren:
„Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück. Wer mit dem Messer die Kehle eines Rindes durchtrennt und beim Brüllen der Angst taub bleibt, wer kaltblütig das schreiende Böcklein abzuschlachten vermag und den Vogel verspeist, dem er selbst das Futter gereicht hat – wie weit ist ein solcher noch vom Verbrechen entfernt?“
Heute ist die industrialisierte Gesellschaft taub geworden gegenüber dem angsterfüllten Brüllen der Rinder und dem Schreien der Böcklein.
In gewinnoptimierten Zucht- und Schlachtanstalten verhallen die Schreie unserer gequälten Mitgeschöpfe ungehört. Das Verbrechen nimmt seinen Lauf. Tag für Tag, Minute für Minute, unablässig.

Doch auch wenn der Mensch taub geworden ist und vor dem unermesslichen Leid, das er den Tieren antut, wegschaut – es gilt: „Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.“

Auf dem Schlachtfeld menschlicher Grausamkeit werden für den konsumorientierten Menschen Tiere in Zuchtanstalten künstlich gezeugt und in der Massentierhaltung zur Fleischmasse degradiert, einzig und allein auf den Tod hin gemästet, um die Verwertung der Leichenteile dieser Lebewesen möglichst profitabel zu betreiben.
Heute weiß jeder, der es wissen will, um die globalen Zusammenhänge zwischen dem Klimawandel und der Massentierhaltung mit ihren dazugehörigen Schlachtfabriken.
Das Roden von unberührten Urwäldern, das Ausbeuten und Verschmutzen des Grundwassers durch Unmengen tierischer Exkremente und die riesige Belastung der Atmosphäre durch Methangase sind Raubbau an der Natur und zerstören unwiederbringlich den Lebensraum unzähliger Pflanzen- und Tierarten. Und wofür? Für die überernährten Fleischkannibalen, die zunehmend selbst zu derben Fleischbergen heranschwellen.
Gleichzeitig gehen Menschen an Hunger elend zugrunde, weil das Getreide, das sie ernähren könnte, für die Fleischsucht der Tierkannibalen vergeudet wird.
Unter welchem Siegel läuft diese Grausamkeit?
Welche Türe wurde da aufgestoßen, um dem Gott der Unterwelt, der das Tierblut- und Fleischopfer seit Urzeiten fordert, zu huldigen?
Welcher verbrecherische Geist labt sich am Leid, an der Not, am Elend der Tiergeschwister, und wer ist daran beteiligt?
Wer stellt seine Gaumenfreuden über das Leid der Tiere?

Wer nimmt es in Kauf, dass Tiere leiden, dass lebende Geschöpfe am Fließband hingemetzelt werden, um in Kunststofftüten verpackt in den Regalen der Supermärkte als Leichenteile den Konsumenten angeboten zu werden?

Wer akzeptiert stillschweigend, dass milliardenfach Tierkinder Jahr für Jahr unter lebensunwürdigen Bedingungen gehalten und gequält werden, von ihrem ersten bis zu ihrem letzten Atemzug?

Wer will dieses Verbrechen gegen das Leben, gegen das Gebot Gottes, das jeder kennt und das lautet: „Du sollst nicht töten“?

Wer will die Missachtung des Wortes des Ewigen, gegeben durch Jesaja: „Ich will eure Opfergaben nicht … eure Hände sind voll Blut. Wascht euch, reinigt euch!“

Dies forderte Gott durch Seinen Propheten Jesaja vor 2700 Jahren. Wo steht die Menschheit heute? Dort, wo sie das Verbrechen, das sich gegen das Leben wendet, hingeführt hat: am Abgrund.

Das Verbrechen: Brudermord an hungernden Kindern

Liebe Mitmenschen! Kinder hungern, sie verhungern – nicht weil die Erde zu wenig Nahrung für alle Menschen hätte, sondern weil ihre übersatten Mitmenschen – viele davon sogenannte Christen – die Nahrung an sich reißen und dem Tierkannibalismus huldigen und damit den Hungernden das Getreide und die Nahrungsmittel vorenthalten, die sie ihren künstlich gezüchteten, todgeweihten Tiersklaven verabreichen.
Der Mord an unseren Tiergeschwistern ist immer auch Brudermord an hungernden Kindern. Für den übersatten Menschen werden Tiere systematisch zu Fettleibigkeit krank gemästet, mit Nahrungsmitteln, die hungernden Kindern versagt bleiben.
Wenn Menschen in Anbetracht der Möglichkeiten, die das 21. Jahrhundert bietet, verhungern, dann sind sie bewusst in Kauf genommene Opfer einer übersatten Egomanen-Gesellschaft, der das Mitgefühl abhanden gekommen ist.

„Vom Tiermord zum Menschenmord ist es nur ein kleiner Schritt“ sagte Leo Tolstoj.
Heute muss man sagen: Der Tiermord und der Menschenmord – also das Verhungernlassen unzähliger Menschen – ist ein und derselbe Schritt. Das ist das Verbrechen.

Dabei zeigen die ausgemergelten, ausgedorrten Körper der verhungernden Kinder nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite sind die gequälten, vollgestopften, verfetteten, ihrem wahren Wesen entfremdeten Tierkörper, die durch Menschenhand verunstaltet werden. Auch das ist das Verbrechen.
Bei alledem wird die Gefühlswelt der Menschen, die in ihrem entgleisten Selbstbild alles zu opfern bereit sind, stumpfer und stumpfer.

Kein Mensch auf dieser Erde müsste hungern, kein Tier müsste leiden – würde man die Forderungen der wahren Gottespropheten, die heute bestätigt werden durch die Erkenntnisse der modernen Naturwissenschaft und Volkswirtschaft, konsequent anwenden.

Hätte die Menschheit die Goldene Lebensregel, die in allen großen Weltreligionen verbindliches geistiges Wissen ist, angewendet, wäre es um diese Erde anders bestellt.
Hätten die Mächtigen dieser Welt – insbesondere diejenigen, die sich „christlich“ nennen – die wahren urchristlichen, ethisch und moralisch hohen Werte in die Welt gebracht und auch selbst danach gelebt und politisch umgesetzt, dann stünde die Menschheit heute nicht am Abgrund.
All das Leid, all die Not, all die Sorgen, die sich daraus ergeben, sind in der Summe das Verbrechen gegen den Geist des Ewigen, gegen Gott, Der das Leben ist.
Jeder, der um die Worte des Ewigen weiß – und wer gehört nicht dazu? – ist dafür mitverantwortlich.
Die Opfer des Verbrechens sind unzählbar, das Grauen unfassbar, und das Verbrechen nimmt weiter seinen Lauf.

Das Verbrechen: Tierversuche im Namen der Wissenschaft, auf der Basis unchristlicher Kirchengesetze

Noch hermetischer vor der Gesellschaft abgeschirmt verhallen die Wehklagen in den Tierversuchsanstalten, wo unter dem Siegel der Wissenschaft Tag für Tag „ritualisierte Massenexekutionen von Tieren“ stattfinden, wie es der weltweit anerkannte, inzwischen verstorbene Toxikologe Professor Zbinden ausdrückte.
Tiere, die von einer Mutter geboren werden, die normalerweise von ihrer Mutter gesäugt würden, die fühlen, die empfinden, die den Odem des Lebens atmen und sich bewegen wollen, die ebenso wie wir das Sonnenlicht, die Luft, die Natur als ihr normales Lebensumfeld haben wollen, werden in kleinsten Käfigen gehalten, eingesperrt und ihrer Freiheit beraubt. Wozu? Um sie zielgerichtet zu quälen, mit tödlichen Krankheiten zu infizieren, zu versengen, zu blenden, zu amputieren und zu verstümmeln. Diese Grausamkeiten geschehen unter dem Siegel der Wissenschaft, mit dem Vorwand, für den Menschen Erkenntnisse zu gewinnen, die diesem in seinen Krankheitsbildern weiterhelfen sollen.
Der Mensch, der dazu aufgerufen wäre, in Fürsorge und Liebe für seine Tiergeschwister zu sorgen, ihnen behilflich zu sein und beizustehen, mit ihnen zu leben in dem Bewusstsein der großen Einheit der Schöpfung Gottes – dieser Mensch, der Übergott in Weiß, erweist sich als Unterdrücker und Ausbeuter, der das Lebewesen, das ihm hilflos ausgeliefert ist, ganz nach seiner entgleisten und gefühlsverrohten Geisteshaltung und Charakterprägung gebraucht. Durch das todgeweihte Tier will er Erkenntnisse über das Leben gewinnen, damit es ihm, dem Menschen, besser geht. Das ist das Verbrechen gegenüber der Schöpfung.

Um diese eiskalte Maschinerie der Brutalität als Normalität in einer Gesellschaft zu verankern, bedarf es eines Nährbodens, der es erlaubt, ja, der es fördert, solche Grausamkeiten unter dem Vorwand „Wissenschaftliche Forschung“ Tag für Tag anzuwenden.
Dieser Nährboden basiert in der sogenannten christlichen Welt auf der unchristlichen Anmaßung der Kirchenmänner, die behaupten: Das Tier ist für den Menschen freigegeben, so behandelt zu werden, wie es notwendig erscheint, um dem Menschen Nutzen zu bringen – das ist der Freibrief, mit dem das Schicksal der Tiere besiegelt wurde und wird, denn damit darf der Mensch den Tieren Leid, Schmerz, Krankheit, Verstümmelung und den Tod bringen. Er darf sie ihrer Freiheit berauben, sie quälen und töten, um für sich Wissen zu gewinnen, das er als Erkenntnis deklariert.

Die Rohheit, die Grausamkeit und Brutalität, die Tiere zu erleiden haben, weil sie der Willkür des Menschen ausgeliefert sind, ist unfassbar. Es ist ein unermessliches Ausmaß an Leid, an ungehörtem Wimmern und stillem Flehen, das von den Tieren, von den fühlenden Wesen ausgeht. Affen, Kaninchen, Ratten, Mäuse, Hunde und Katzen bitten um Erlösung von den Qualen, die ihnen der Mensch zielgerichtet und wissentlich zufügt. Ihr Leiden findet jeden Tag unbeachtet in den Kellern und Bunkern der Versuchsanstalten weltweit statt. Es sind Tierfolter-Zentren, legitimiert durch eine Gesetzgebung, in der das Tier der Willkür des menschlichen Forscherdrangs ausgeliefert ist. Sein Leben wird als Maßinstrument für tödliche Rituale missbraucht. Jegliches Lebensrecht eines freien, würdevollen Geschöpfes wird ihm abgesprochen.
Unter welchem Vorwand kann dieses Verbrechen ungesühnt begangen werden?
Es heißt, die Tiere seien für die Forscher deshalb so wertvolle Studienobjekte, weil sie nicht nur in ihrer organischen Struktur ähnlich funktionieren wie der Mensch, sondern auch in ihrem genetischen Bauplan eine große Übereinstimmung mit dem genetischen Aufbau des Menschen vorweisen.
Diese organische und genetische Ähnlichkeit zum Menschen bedeutet das Todesurteil für die Versuchstiere. Für die Forscher sind die Gene das alles bestimmende, alles lenkende und koordinierende Element.
Warum hat man dann keinerlei Hemmungen, dieses uns Menschen genetisch so ähnliche Wesen zur Quälerei freizugeben? Soll das durch die wenigen Prozente genetischer Abweichung gerechtfertigt sein?
Weil diese gequälten Lebewesen, die zu Experimentiermaschinen herabgewürdigt werden, ähnliche Abläufe im Nervensystem aufweisen und ihre Reaktionen angeblich auf den Menschen übertragbar sind, müssen sie für die Tierexperimente hinhalten.
Dass aber dieselben Wesen über das Nervensystem den Schmerz erdulden müssen und dass das Leiden ähnlich wie beim Menschen ist, verschließt sich dem sonst so analytischen Denken der Tierfolterer.
Welches verbrecherische Muster erlaubt uns Menschen, uns dermaßen über alle anderen Schöpfungskinder zu stellen und sie der Diktatur unserer Gefühlskälte, der Folter, des Missbrauchs und der Missachtung auszusetzen?


Wer will das Verbrechen gegen das Leben?

„Was ihr einem der Geringsten getan habt, das habt ihr Mir getan.“
Die Worte Jesu haben ihre Gültigkeit gestern und heute –auch in Bezug auf die Tiere, denn Grausamkeit ist Grausamkeit, Brutalität ist Brutalität, Quälerei ist Quälerei, einerlei, ob gegenüber Menschen oder Tieren. Auch hier gilt das Paulus-Wort: „Täuscht euch nicht – Gott lässt Seiner nicht spotten. Was der Mensch sät, wird er ernten.“

So, wie Jesus von Nazareth sprach, mahnte Gott zu allen Zeiten durch Seine Gottespropheten ganz entschieden gegen das Töten von Tieren.
Durch Jesaja sprach der Ewige: „Was soll Ich mit euren vielen Schlachtopfern? Die Widder, die ihr als Opfer verbrennt und das Fett eurer Rinder habe Ich satt; das Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke ist Mir zuwider. Wenn ihr kommt, um Mein Angesicht zu schauen wer hat von euch verlangt, dass ihr Meine Vorhöfe zertrampelt? Bringt Mir nicht länger sinnlose Gaben, Rauchopfer, die Mir ein Gräuel sind. …
Wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle Ich Meine Augen vor euch. Wenn ihr auch noch so viel betet, Ich höre es nicht. Eure Hände sind voller Blut.
Wascht euch, reinigt euch! Lasst ab von eurem üblen Treiben! Hört auf, vor Meinen Augen Böses zu tun! Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten!“
Und an anderer Stelle: „Wer einen Ochsen tötet, gleicht dem, der einen Menschen erschlägt.“ So die deutlichen Worte des Gottespropheten Jesaja.

Durch Mose gab Gott uns Menschen das Gebot: „Du sollst nicht töten.“ Den Tieropferkult hat ihm die Priesterschaft angedichtet. Durch Jeremia, Amos, Hosea und weitere Gottespropheten trat der ewige Gott für Seine Schöpfungskinder ein.

Jesus von Nazareth brachte uns das Wort des Lebens, das Wort der Einheit. Er vertrieb die Tieropfer-Händler aus dem Tempel in Jerusalem. Bald darauf wurde Er am Kreuz in Golgatha hingerichtet; auch weil Er sich dem Tieropferkult der damaligen Priesterkaste entgegenstellte, wurde Er gefoltert und umgebracht.
Die heutige Priesterkaste huldigt ebenso dem Opferlamm-Gedanken, indem sie den grausamen Mord an Jesus von Nazareth zum sakralen Akt hochstilisiert und ihn bei jedem Abendmahl aufs Neue zelebriert.
Blut und Fleisch, Blut und Fleisch. Welcher Gott will dieses Opfer?
Welcher Gott will den Verrat an den wahren Gottespropheten?
Wer will das Verbrechen an den Tieren, an den Pflanzen, an der Mutter Erde, an dem großen Geist, Der allumfassend lebt, in jedem Lebewesen? Der Ewige, Der das Leben ist – oder der Blutkult-Gott Baal?
Warum wurden die wahren Kernsätze aller großen Gottespropheten von den Institutionen in den Wind geschlagen? Anstelle des Wortes des Ewigen wurden Dogmen, Zeremonien und Rituale eingesetzt. Von wem? Von der Priesterkaste, die das Wort des Ewigen nicht aufgenommen und in ihrer Lebenshaltung berücksichtigt hat. All dies steht im Zeichen des Verbrechens gegen den Geist Gottes, Der in allem das Leben ist.

Das Verbrechen: Gnadenlose Jagd auf unschuldige Mitgeschöpfe in Wald und Flur

Und das Verbrechen nimmt seinen Lauf.
Einem weiteren Hort der Grausamkeit wurde sogar ein eigener Heiliger zugesprochen; es ist der von der katholischen Kirche heilig gesprochene Hubertus. Der heutige Schutzpatron der Jäger hatte folgendes Erlebnis:
In dem Augenblick, als Hubertus einen Hirsch sah und auf ihn schießen wollte, da erschien – der Legende nach – mitten im gewaltigen Geweih des Hirsches ein strahlend weißes Kreuz, voller Licht, und Hubertus verstand, dass er den Hirsch nicht erschießen solle.
Einigen Überlieferungen zufolge legte Hubertus daraufhin die Jagd ganz nieder und führte fortan ein einfaches Leben. Heute werden die erlegten Leichen der Tiere, die in ihren Wohnstätten, den Wäldern und Feldern, gejagt, gehetzt und geschossen werden, als „Jagdstrecke“ mit der sogenannten „Hubertus-Messe“ unter den kirchlichen Segen gestellt.
Jede Hubertus-Messe ist somit auch ein Verrat und ein Abschießen des sogenannten „heiligen“ Hubertus und eine zynische Verhöhnung des Lebensodems in den Tieren, den sie von Gott, dem Ewigen, erhalten haben.
Er, der ewige Vater allen Lebens, kündigte bereits im Alten Testament den Bund mit den Tieren an, und Sein Bund gilt auch für die Schöpfung, für die gesamte Mutter Erde.
Die Tiere in den Wäldern, die eine soziale Struktur haben, die die Fürsorge und den Zusammenhalt untereinander pflegen, die ihren Lebensraum lieben und benötigen, werden wahllos zerschossen, mit der Folge, dass ihre Gemeinschaft, ihre soziale Struktur – z.B. bei den Wildschweinen oder Rehen oder Füchsen – dermaßen gestört wird, dass die gesamte Natur in unseren Wäldern durcheinander geraten ist. Kleinste Tierkinder werden alleingelassen und müssen verhungern, weil die Mutter, z.B. die Bache, erschossen wurde.
Die Zeugungs- und Lebenszyklen, die natürliche Selbstregulierung sind durch die Jagd und die ausbeuterische landwirtschaftliche Nutzung aus dem Gleichgewicht gekommen. Weil die Jäger das Chaos in die Wälder tragen, werden die Tierpopulationen durcheinander gebracht. Das menschenverursachte Chaos wird als Anlass genommen, den Tod erneut in die Wälder zu bringen, um einen angeblichen Überbestand zu „regulieren“, sprich: abzuknallen.
Es ist ein Teufelskreis, der dem huldigt, von dem Jesus sagte: „Er war ein Mörder von Anfang an.“
Jesus nannte ihn Teufel. Aufgrund dieses Teufelskreises werden die soziale Struktur der Tiere, die auf Fürsorge und Mitgefühl aufgebauten Tiergemeinschaften willkürlich durch Jägerhand zerrissen und zerstört.
Das ist die Ursache der unnatürlichen Vermehrung, das ist die Ursache des Stresses, der Zerstörung in unseren Wäldern, die eine Heimat, ein Zuhause für die Tiere sein sollten und stattdessen zu Flucht- und Angststätten verkommen sind. Hubertus wollte es nicht. Die katholische Kirche hat ihn zur Strecke gebracht, und die Jagdstrecke wird vom katholischen Priester gesegnet.
Gott hat diese fantastische Schöpfung hervorgebracht. Aber für die Regulierung der Populationen soll Er nicht in der Lage sein?

Das Wesen der Schöpfung ist Einheit.

„Macht euch die Erde untertan.“ So steht es in der Bibel. So soll es Gott befohlen haben.
„Macht euch die Erde untertan“ ist sicherlich eine der meist missbrauchten Aussagen, die der Ewige durch den Propheten Mose gegeben haben soll.
Für jeden Missbrauch, für jede Ausbeutung, für jede Verrohung muss dieser Satz seit Jahrtausenden herhalten, insbesondere dann, wenn es darum geht, den rücksichtslosen Raubbau an der Mutter Erde mit all ihren Geschöpfen für die sogenannte Krone der Schöpfung, den Menschen, zu rechtfertigen. Das Wesen der Schöpfung ist Einheit, doch der Mensch hat sich abgesondert und ist selbst zum Sonderling geworden, der seine eigene Lebensgrundlage und die seiner Mitgeschöpfe zerstört.
Der menschliche Leib ist aufgebaut aus den Substanzen der Erde. Er ist ein Teil der Erde, und die Erde ist ein Teil von ihm. Würde er in diesem Bewusstsein leben, dann würde die Erde aufatmen. Sie würde sich befreien können von der untragbar gewordenen Last der Misshandlungen durch die Menschen. Die Erde ist ein lebender Organismus mit einem wunderbaren Arten-, Pflanzen- und Tierreichtum.
Sie bringt eine unermessliche Fülle an Farben und Formen hervor, sie erfüllt alles mit Leben und bietet aus ihrem Schoß Lebensraum und Lebenskraft für unzählige Lebewesen. Sie ermöglicht die Vitalität aller Schöpfungsformen im materiellen Sein und beschenkt jeden mit ihrem Reichtum.

Ein Weck- und Mahnruf der Mutter Erde

Was würde die Erde zu uns Menschen des 21. Jahrhunderts wohl sagen?
Würde man auf ihren mahnenden Ruf hören, würde sie möglicherweise Folgendes zu uns sprechen:

„Warum, ihr Menschen, habt ihr mir den Krieg erklärt? Warum beutet ihr mich aus? Warum nutzt ihr mich aus? Warum vergiftet, verdichtet und verbaut ihr mich, die ich doch Lebensspenderin auch für euch bin? Seht ihr nicht, für wen alles ich trage? Spürt ihr nicht die große Familie, die wir alle gemeinsam bilden, mit den Mineralien, den Pflanzen, den Tieren und auch mit euch?

Ihr seid aus den Substanzen meines Erdkörpers aufgebaut. Euer Erdenkleid trägt meine Elemente. Warum hasst ihr mich?
Warum bekämpft ihr mich? Was habe ich euch getan?
Warum löst ihr euch aus der Einheit unserer kosmischen Gemeinschaft, die wir im materiellen Kosmos bilden? Warum fühlt ihr euch so sicher und so stark? Glaubt ihr etwa, dass die Kräfte der Natur euch nichts anhaben können? Glaubt ihr, dass der Frevel an der Natur an mir, der Mutter Erde, ohne Folgen für euch bleibt?
Mich umgibt eine schützende Hülle, die euch und allen weiteren Lebewesen Schutz bietet. Warum zerstört ihr sie? Warum setzt ihr euch und alle eure Mitbewohner auf mir der schädlichen kosmischen Strahlung aus, sodass ihr und alle Wesen auf mir versengt und verdorrt werdet?

Ihr habt nicht erfasst, wer ihr in Wahrheit seid, deshalb erfasst ihr auch nicht, wer ich, euer materieller Wohnplanet, in Wahrheit bin. Denn die Fülle meines Lebens kommt nicht nur aus dem Diesseits, die Fülle des Lebens kommt von Gott, dem ewigen Sein, und ist euch nur im dreidimensionalen Sein die Erscheinungsform, die ihr erfassen könnt. Doch tief in mir, der Mutter Erde, ist der geistige Teilplanet aus dem ewigen Sein, aus dem ewigen Jerusalem, den ihr mit anheben solltet durch die bewusste, gelebte Kindschaft des ewigen Vater-Mutter-Gottes, aus dem ihr genauso seid wie ich und alle Formen des Seins.

Lasst ab von eurer Brutalität gegenüber all den Lebensformen, die euch fremd geworden sind!
Lasst ab von eurer Herzenskälte, die nicht mehr erfassen kann, dass jedes Tier, ja jeder Baum, jeder Strauch, jede Blüte eingebettet ist in das große Schöpfungsgeschehen des himmlischen Vaters.

Ihr habt die Einheit verlassen, ihr wollt die Trennung, ihr wollt den Kampf. Ihr wollt die Herrschaft und den Krieg. Doch in diesem Krieg gibt es keinen Sieger, denn die Gerechtigkeit des Gesetzes Gottes wird euch Menschen die Schranken aufzeigen, die aus eurer Beschränkung hervorgehen.“
Liebe Mitmenschen, so ähnlich könnte die Erde zu uns Menschen sprechen.
Der Mensch sollte die Erde bebauen. Wir sollten der Erde nützlich sein, damit sie ihren Reichtum entfalten kann. Wir sollten davon ablassen, die Erde zu beherrschen, sie auszubeuten, sie und ihre Bewohner zu quälen, denn das ist gegen das ewige Sein gerichtet, und wir schaden damit nicht nur der Erde und ihren weiteren Bewohnern, den Tieren und Pflanzen, sondern letztlich uns selbst.


Stopp dem Tiermord und der Schändung der Erde!

Durch Jesaja sprach Gott, der Ewige: „Die Erde ist Meiner Füße Schemel und der Himmel ist Mein Thron. Welches Haus wollt ihr Mir bauen? Hat nicht all dies Meine Hand gemacht?“
Seine Hand hat all dies gemacht, also geschaffen, und Sein Lebensodem ist in allem Sein. Wenn wir die Erde malträtieren, ausbeuten, schänden und verunstalten, dann verunstalten wir den Schemel der Füße des Ewigen. Wer die Natur schändet, der kämpft gegen den Ewigen. Es ist das satanische, gegen Gott gerichtete Handeln, das Seiner Füße Schemel, die Erde, vernichten will. Wer die Hand anlegt, um Gewalt und Verbrechen gegen die Natur, die Tiere und die Pflanzen zu begehen, der richtet sich gegen die Schöpfung und letztlich gegen Gott.
Der Ruf Gottes durch die Propheten verhallt im Getöse dieser Welt. Die Menschheit aller Generationen hat das Wort des Ewigen durch Seine Gesandten dem Wind übergeben. Wenn nun die Stürme toben, fragt sich der Mensch: „Warum lässt Gott das zu?“.
Keine Generation hatte so wie die heutige die Möglichkeit, zu erfassen, was Energie bedeutet. Das Wissen darum, dass keine Energie verloren geht, ist jedem zugänglich. Was macht die Menschheit aus diesem Wissen? Sie pflegt die Selbsterhöhung statt wahrer Einsicht und Demut; Verblendung, Selbstvergötterung und Machbarkeitswahn statt Liebe, Fürsorge und Hinwendung zu dem Geist des Lebens; den Missbrauch statt die friedliche Nutzung zum Wohl aller Erdbewohner.
Der Schemel des ewigen Gottes wird unablässig mit Füßen getreten durch das Knechten und Schänden Seiner Schöpfung – doch jeder Tritt trifft einst wiederum die Menschheit. Die Spur der Verwüstung, die der Mensch seinem Wohnplaneten auferlegt, wird vor dem Verursacher Mensch nicht Halt machen. Wer Raubbau betreibt, wird seinen ausgeräuberten Bau einst selbst bewohnen. Die Stätten der Verwüstung, die er sich errichtet, werden seine Behausung sein. Seine Klage „Warum lässt Gott das zu?“ wird der Sturm wegfegen, so wie er, der Mensch, die Mahnungen des Ewigen dem Wind übergeben hat.

Das Verbrechen an der Erde und an ihren Lebewesen hat Ausmaße angenommen, die von der Mehrheit der Menschen nicht erfasst werden, weil sie vom eitlen Wahn der Selbstherrlichkeit geblendet sind. Doch das Leid der malträtierten Tiere und Pflanzen summiert sich in jedem Augenblick und führt zu einem kosmischen Schuldenberg, bei dem es keinen Schuldenschnitt geben wird. Der Mensch erntet, was er gesät hat.

Liebe Mitmenschen! Machen Sie mit, diesem Verbrechen ein Ende zu bereiten. Der erste Schritt geht immer von uns selbst aus. Ein Schlüssel dazu könnte die folgende Lebensregel des Jesus von Nazareth sein, die besagt: „Was immer du willst, dass man dir tu‘, das tue du zuerst.“ Oder anders gesprochen: „Was du nicht willst, dass man dir tu‘, das füg’ auch keinem andern zu“ – auch nicht den Tieren, auch nicht den Pflanzen, auch nicht der Mutter Erde und den notleidenden Menschen.

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Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit

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Pressemitteilung 22. Oktober 2010

 

„Die Seele freut sich über den Kirchenaustritt!“


„Wer aus der Kirche austritt, der weist Christus nicht zurück. Im Gegenteil: Er kommt Christus einen Schritt näher. Denn Jesus hat nie eine Kirche gegründet.“ Mit diesen Worten reagierte Dieter Potzel, ehemaliger evangelischer Pfarrer und Kirchenbeauftragter der kirchenkritischen Organisation Freie Christen für den Christus der Bergpredigt auf Aussagen des Regensburger Bischofs Gerhard Ludwig Müller.

Müller hatte laut der katholischen Neuen Bildpost vor Regensburger Katholiken erklärt: „Es ist eine Zurückweisung Christi, wenn jemand aus der Kirche austritt“, denn diese sei „in Jesus Christus verwurzelt“. Weiter äußerte Müller: „Wenn sich jemand von der Kirche distanziert, aus ihr austritt, verursacht das einen tiefen Schmerz in der Seele“, und: „Die Distanzierung von der Kirche ist eine Handlung, die gegen die Gemeinschaft gerichtet ist, eine Gefährdung des Grundverhältnisses zu Gott!“

„Was Bischof Müller sagt, ist blanker Unsinn. Doch es ist auch bezeichnend, mit welcher Vehemenz ein namhafter Kirchenvertreter Menschen angreift, die sich nach langem Ringen von der totalitären Organisation Vatikankirche befreit haben“, erklärte Potzel dazu.

„Wenn’s ums Geld, sprich: um Kirchensteuern geht, hörte für diese Institution schon immer der Spaß auf. Doch sie sollte Gott und Jesus Christus aus dem Spiel lassen. Denn Christus hat diese Kirche nie gegründet, also kann Er sich bei einem Austritt auch nicht zurückgewiesen fühlen. Zurückgewiesen wird Jesus, der Christus, immer dann, wenn man, wie die Kirche es tut, Seinen Namen im Munde führt, doch das Gegenteil von dem lehrt und tut, was Er in die Welt brachte.“

Das „Grundverhältnis“ vieler Menschen zu Gott, so Potzel weiter, habe die Kirche selbst bis heute nachhaltig gestört, indem sie das Zerrbild eines angeblich strafenden und unberechenbaren Gottes verbreitete. Die versteckten Drohungen Müllers zeigten deutlich auf, dass die Kirche an dieser unheilvollen Drohbotschaft einer „ewigen Hölle“, die Jesus nie lehrte, auch heute noch festhält. „Es ist eine skandalöse Boshaftigkeit, wenn Priestermänner den Menschen, die sie durch eigenes Fehlverhalten von sich weggetrieben haben, auch noch Verdammungsblitze hinterherschleudern, und seien sie noch so scheinheilig verpackt.“ Die Freien Christen ermuntern alle Christen angesichts der Drohungen von Bischof Müller nun erst recht zum Kirchenaustritt. Der ehemalige Pfarrer weiter: „Wir können nur jeden ermutigen, den Schritt in die Freiheit zu tun und sich kein schlechtes Gewissen von denen einreden zu lassen, die mit Jesus, dem Christus, und Seiner Lehre nichts zu tun haben. Gott wohnt nicht in Steinhäusern, sondern in jedem Menschen. Wer aus der Kirche austritt, weil er das erkannt hat, dessen Seele spürt keinen Schmerz – sie freut sich!“

Weitere Informationen:

www.christus-oder-kirche.de, Telefon 09391-50 42 13

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Räumt Lohmayer jetzt in seiner Kirche auf?

Die katholische Diözese Würzburg hat laut einer Meldung der Provinzzeitung Main-Post jetzt einen neuen „Referenten für Weltanschauungs-, Religions- und Sektenfragen“ ernannt.

„Sektenfragen“? Da wird man schon mal stutzig. Heißt das, die Vatikankirche hat mittlerweile selbst eingesehen, dass sie aufgrund der vielen Kirchenaustritte zu einer kleinen Sekte geworden ist? Zu einer Sekte, die sich jetzt dringend selbst beobachten muss, weil ständig neue Verbrechen ihrer Amtsträger ans Tageslicht kommen?

Die Vatikankirche war ja viele Jahrhunderte lang eine Großsekte, die sich vom ursprünglichen Christentum abgespalten hat und zu dessen genauem Gegenteil geworden ist. Aber dieser Posten eines Referenten für Sektenfragen ist ja keine ganz neue Einrichtung. Der neue Beauftragte Jürgen Lohmayer folgt nur seinem Vorgänger nach, der offenbar in Rente geht. Doch die Sache hat einen Haken: Diese Beauftragten sollen nicht die eigene Kirche kritisch beleuchten, sondern andere Glaubensgemeinschaften „beobachten“.

Wobei man statt „Beobachten“ eigentlich „Verketzern“ sagen müsste. Denn neu ist das tatsächlich nicht. Früher gab es Inquisitoren, die überall auf Ketzersuche gingen und Andersgläubige auf die Scheiterhaufen brachten. Heute arbeitet man mehr mit den Massenmedien, die meist von der Kirche beeinflusst werden, und wirft dann Häme und Verleumdung auf zahlenmäßig kleinere Glaubensgemeinschaften, die sich dagegen nur schwer wehren können.

Der Dreck der eigenen Kirche wird also auf andere geworfen. Ein beliebtes und bewährtes Vorgehen seit der Erfindung des Sündenbocks. Nur mit Jesus von Nazareth hat es nichts zu tun. Denn der hat nie Priester oder Pfarrer eingesetzt. Und Er sprach ja in der Bergpredigt davon, dass man zuerst den Balken aus dem eigenen Auge ziehen soll. „Vor der eigenen Tür kehren“, würde man heute sagen. Und da könnte der neue Mann ja wirklich derzeit vieles finden und ergründen. So eine Art Maulwurf in den eigenen Reihen, das wäre vielleicht sogar eine segensreiche Einrichtung, um weitere Verbrechen innerhalb der Kirche zu verhindern. Die staatlichen Behörden wären sicher an weiteren Details interessiert. Solche Aufklärer in eigener Sache wären allen Diözesen nur zu empfehlen.

Die Kirche, die hat ihre Macht bisher immer dazu genutzt, ihren eigenen Ruf unter allen Umständen nach außen hin reinzuhalten und statt dessen anderer anzuschwärzen, die sich nichts haben zuschulden kommen lassen. Und die staatlichen Behörden haben dabei oft sogar noch mitgemacht. Auch der neue Mann aus Würzburg wird nur teilweise von der Kirche bezahlt. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem sogenannten Stiftungslehrstuhl der katholischen Fakultät der Universität Würzburg. Das beduetet: Die Räumlichkeiten, in denen er arbeitet, und deren Ausstattung werden vom Staat bezahlt, und auch von seinem Gehalt und dem seiner Sekretärin übernimmt der Freistaat Bayern einen Teil. Was aber eine Ausnahme ist. In allen anderen Fällen zahlt der deutsche Staat die theologischen Fakultäten und damit die Ausbildung sämtlicher Theologen für beide großen Kirchen komplett aus dem Steuersäckel. Das ist weit mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr. Würde die Kirchen diese und zahlreiche weiteren staatlichen Subventionen nicht erhalten, dann wären sie sicher längst schon zu belanglosen Kleinsekten geworden, nicht zuletzt aufgrund der vielen Kirchenskandale.

Wie lautete noch schnell der Spruch des alten Indianers? „Wenn die letzte Reliquie gefälscht, der letzte Skandal vertuscht, die letzte Altarkerze durch das letzte alte Mütterlein ausgeblasen ist, dann werdet auch ihr Priester und Pfarrer merken, wem ihr wirklich gedient habt.“

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Main Post

Verleumdungsautobahn

durch Unterfranken


Ich bin der absolute Experte   so spielt sich Tilman Toepfer auf, wenn es um die Verunglimpfung und Ehrabschneidung von Kirchenaussteigern in der Provinzzeitung Main Post (MP) geht. Mit diesem Anspruch angeblicher „Berichterstattung“ und einer kleinen Schar bedingungslos treuer Gefolgsleute hat Toepfer in Unterfranken (Bayern) ein „Verunglimpfungsimperium gegen religiöse Minderheiten“ aus dem Boden gestampft   natürlich bildlich gesprochen. Seinen Chef, dem Medienmogul Stefan von Holtzbrinck aus Stuttgart, scheint dieser nahezu satanische Absolutheitsanspruch nicht zu stören, und auch nicht die damit verbundene Ablenkung vom Skandaldreck, der über beide Großkirchen mehr und mehr ans Licht kommt.

Die hasserfüllte Meinungsmache der Provinzzeitung Main Post, offiziell „Information“ genannt, wenn auch in Form lügenhafter Meinungsäußerung, erreicht immer dann neue Niederungen, wenn Kirchenskandale aufgedeckt werden   seien es Sexualverbrechen und Gewalt gegen Kinder, Veruntreuung von Geldern des Gemeinwohls oder die totalitäre, antisemitische Grundeinstellung eines brutalen Despoten wie Martin Luther. Warum geht es immer wieder auf die Urchristen im Universellen Leben“ so z.B. am 12. April im Frankenteil? „Na, überlegen Sie mal“, könnte die Antwort lauten, „die nehmen die Bergpredigt ernst. Das kann doch für die Kirchen auf Dauer nur gefährlich werden. Da wird doch offenkundig, welchen Etikettenschwindel die Kirchen mit dem Wertzeichen ‚christlich‘ seit Jahrhunderten betreiben.“

Die von den „Main Post Schreiberlingen“ schon vor Jahren angelegte und den Großkirchen sehr gelegen kommende Verleumdungsstrategie aus Meinungslügen, Halbwahrheiten, Gemeinheiten, Polemik und Gerüchten würde einer näheren Nachprüfung niemals standhalten und das ohnehin geringe Ansehen der Pro­vinzzeitung Main Post endgültig wertlos machen.

Mit der „objektiven Be­richterstattung“, wie es innerhalb des Holtzbrinck Konzerns um Stefan von Holtzbrinck genannt wird, wäre es dann vorbei, ebenso mit den Anzeigenein­nahmen, die so reichlich flossen für die Finanzierung weiterer Bösartigkeiten gegen Menschen, die nichts weiter tun, als in Frieden mit der Natur zu leben, und auch für weitere Hetze gegen Kritiker, die in der MP ein gefährliches Hetzblatt sehen.

Kaum waren die Berichte über die aktuellen Kinderschänder Skandale aus den Schubladen, da konnte sich Tilman Toepfer nicht mehr beherrschen und formulierte einen weiteren hämischen Artikel, gespickt mit altbekannten Un­wahrheiten und Unterstellungen. Unzählige an der Bergpredigt des Jesus von Nazareth interessierte Unterfranken wundert das. Sie fragen sich, wie lange Stefan von Holtzbrinck mit der MP diese Kampagne noch weiterführen will.

Schon gibt es Gerüchte, MP Schreiber Toepfer habe zwecks noch direkterer Absprache eine Verlegung seines Arbeitsplatzes ins Bischöfliche Ordinariat Würzburg erreicht. Das stimme nicht, sagt Bernhard Schweßinger, Leiter der Pressestelle des Ordinariats. Mehr Erkenntnisgewinn bringt wohl die Ansicht von Kirchenaussteiger Karlheinz Deschner, der seine Erfahrungen als „Katho­lik“ in zahlreichen Büchern zusammenfasste. Deschner ist überzeugt, dass „… es in Antike, Mittelalter und Neuzeit, einschließlich und besonders des 20. Jahrhunderts“, keine Organisation gebe, die „so lange, so fortgesetzt und so scheußlich mit Verbrechen behaftet“ sei wie die Kirche, „insbesondere die rö­misch katholische Kirche.“

Liegt Deschner richtig, so dürfte dies allen aufrichtigen Menschen, die noch einen Funken Anstand, Benehmen, Ethik, Moral und Stil in sich verspü­ren, die Möglichkeit eröffnen, das böse Spiel zu durchschauen   und den letzten Anstoß geben, die Konsequenzen daraus zu ziehen.

..und noch ein Hinweis: Lesen Sie das Buch:

“ Des Satans alte Kleider“

V.i.S.d.P: Peter Tornowski, Heinrich-Horn-Platz 1, 97259 Greussenheim

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Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit
Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld

Pressemitteilung 11.3.2010


Kirche nicht christlich

Neue Straftaten in evangelischen Einrichtungen Im Vorfeld des Prozesses der Freien Christen für den Christus der Bergpredigt gegen die Evangelische Kirche vor dem Verwaltungsgericht Hannover am 16.3.2010 wird auch die evangelische Kirche zunehmend von Verbrechen und Skandalen erschüttert.

Die Freien Christen fordern sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche auf, sich nicht mehr „christlich“ zu nennen. Zur Begründung verweisen sie sowohl auf die kirchliche Lehre als auch auf die Taten:

„Wie kann es z.B. sein, dass 17 Mitarbeiter der renommierten Graf-Recke-Stiftung, eine der ältesten Einrichtungen der evangelischen Diakonie, über einen längeren Zeitraum ihnen anvertraute  autistische Kinder so schwer körperlich misshandeln konnten?“, so Dr. Peter Thurneysen, Kinderund Jugendpsychiater und einer der Kläger.

Laut eines Berichts von Spiegel-online vom 9.3.2010 werde den 17 Tatverdächtigen „körperliche Misshandlung von Schutzbefohlenen, Freiheitsberaubung und Nötigung zur Last gelegt“. „Die Kinder, die körperlichen Kontakt nur schwer ertragen können, seien ´teilweise stundenlang umklammert` oder an Stühlen festgebunden und damit in Panik versetzt worden. Bei Gegenwehr entzogen die Tatverdächtigen den Patienten das Essen. Zum Teil seien Kinder über mehrere Tage eingesperrt worden“, so der Bericht. Man mag sich erinnern, dass auch Martin Luther ein Despot und zur Gewalt aufrufender Demagoge war.

“Es kann nicht angehen, dass die Kirche bei jedem neuen Verbrechensbericht die Schuld auf die einzelnen Gläubigen oder Angestellten schiebt. Hier stimmt auch etwas Grundsätzliches nicht“, so Dieter Potzel, Ex-Pfarrer und Kläger.

„Allzu locker beruft man sich auf Luthers Ausspruch ´sündige tapfer` und für das Seelenheil ist angeblich eh nur der Glaube ausschlaggebend, nicht die Taten.  Schlimm ist, dass bei jedem neuen Verbrechen auch das Gedenken von Jesus, dem Christus, mit in den Schmutz gezogen wird, solange sich die Kirche nach ihm benennt“, so der Ex-Pfarrer.

Aus diesem Grund erwarten die Freien Christen für den Christus der Bergpredigt von der Kirche, dass sie angesichts der aktuellen Entwicklungen von sich aus auf den Namen „christlich“ verzichtet. Zumal die Kirche die Tatsache, dass sie nicht christlich ist, im Prozess bis jetzt überhaupt nicht bestritten hat.

Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass der schwerer Sexualverbrechen beschuldigte ehemalige Rektor der Odenwaldschule ein bekannter evangelischer Theologe ist. Der mittlerweile  pensionierte Täter stieg in den 90er-Jahren sogar bis in die höchsten Gremien der Kirche auf, in  diesem Fall in die Kammer für Bildung und Erziehung der EKD, und er verfasste im Namen der Kirche viele Studien und Berichte zu Erziehungsthemen. Eine Reaktion von dort steht jedoch noch aus.

Der Kinder- und Jugendpsychiater Peter Thurneysen: „Die EKD sitzt das einfach aus. Solange die Erziehungseinrichtungen von Menschen geführt werden, die Luthers Lehre folgen, wonach man ‚tapfer sündigen’ könne, solange man nur noch ‚tapferer glaubt’, wird sich im Umgang mit Kindern und Jugendlichen kaum etwas ändern.“ Jesus von Nazareth betonte immer wieder, dass es auf das rechte Tun und nicht den bloßen Glauben ankomme.

Nähere Informationen: www.christus-oder-kirche.de, Telefon 09391-504213

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Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit

Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld

Pressemitteilung 1.2.2010

Katholische Kirche vor dem Verwaltungsgericht Freiburg – Religiöser Verbraucherschutz auf dem Prüfstand

Der Schutz des Verbrauchers im Verkehr mit Waren und Dienstleistungen ist in Deutschland eingehend geregelt. Niemand soll durch falsche oder irreführende Angaben getäuscht und hinters Licht geführt oder geschädigt werden. So kann durch die Gerichte beispielsweise untersagt werden, irreführende oder missbräuchliche Angaben im Rechtsverkehr zu unterlassen.

Seit Jahren wird darüber diskutiert, ob ein ähnlicher Schutz des Bürgers im Bereich der Religion nicht wünschenswert wäre.

Einen Vorstoß in diese Richtung haben jetzt einige Bürger, die sich Freie Christen für den Christus der Bergpredigt nennen, in Richtung auf die Marktführer im religiösen Bereich unternommen. Sie haben analog den Verbraucherschutzvorschriften die katholische Kirche abgemahnt, den Gebrauch des Begriffs „christlich“ für ihre Konfession zu unterlassen.

Nachdem die katholische Kirche dieser Aufforderung nicht nachkam, erhoben sie Unterlassungsklage beim Verwaltungsgericht Freiburg. Dort wird am 10. Februar 2010 über diese Klage verhandelt.

Die Kläger, unter ihnen ein Theologe, ein Arzt, zwei Journalisten und zwei Juristen, weisen nach, dass die römisch-katholische Dogmatik mit der Person und der Lehre des Jesus von Nazareth, wie sie in den Evangelien überliefert ist, nichts zu tun hat, sondern weitgehend dazu konträr ist.

Die katholische Kirche hat die Argumente der Kläger nicht widerlegt. Sie vertraut darauf, dass der von den Klägern beanstandete Etikettenschwindel und die damit verbundene Irreführung der Bürger von den Freiburger Richtern nicht beanstandet wird. Es wäre in der Tat das erste Verfahren eines effektiven Schutzes des Bürgers vor religiösem Etikettenschwindel.

Ob die Freiburger Richter in der Lage sind, für die Bürger und gegen die katholische Kirche zu entscheiden, bleibt abzuwarten. Ihr religiöses Bekenntnis mochten die Richter den rechtssuchenden Bürgern nicht offenbaren. Inwieweit sie durch ihr Glaubens-bekenntnis der katholischen Kirche verpflichtet sind, könnte aber für den Ausgang des Verfahrens nicht ohne Bedeutung sein.

Nähere Informationen: www:christus-oder-kirche.de Telefon 09391-50 42 13

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Schilda läst grüßen


Soll das größte private Biotopverbundsystem Deutschlands einen Parkplatz erhalten, damit die aus dem In- und Ausland anreisenden Besucher ihre Fahrzeuge am Rand dieses einmaligen Naturerlebnisgebietes abstellen können? Und sollen diese Besucher die Möglichkeit erhalten, nach ihrem Besuch noch eine Tasse Kaffe oder einen Tee zu trinken, um die Erlebnisse, die sie mit Wild- und Weidetieren hatten, nachklingen zu lassen?

Kein Frage, wird man sagen, das ist doch selbstverständlich! Da wird sicher ein Weg gefunden! Den zuständigen Behörden wird es sicher ein Anliegen sein, dies zu ermöglichen. Denn welcher Beamte, welcher Bürgermeister, welcher Gemeinderat ist nicht ein wenig stolz darauf, was seine Umgebung, in der er zu Hause ist, so alles zu bieten hat?

Sollte man meinen. Aber was ist, wenn die Menschen, die dieses Biotopverbundsystem aufgebaut haben, weder katholisch noch evangelisch sind?
„Na und“, wird man nun einwenden. „Wir leben ja schließlich nicht mehr im Mittelalter!“ Wirklich?

Schaun wir uns den Fall mal näher an. Nahe bei dem unterfränkischen Dorf Greußenheim hat die Internationale Gabriele-Stiftung kilometerlange Hecken angelegt, Bauminseln und Feuchtbiotope gestaltet und Weideflächen angelegt für zahlreiche Rinder und Schafe, die beherzte Menschen vor dem Schlächter gerettet haben. Seltene Vögel finden sich ein, Fuchs und Hase sagen sich nicht nur gute Nacht, sondern auch Guten Tag. Auf verschiedenen TV-Sendern im In- und Ausland laufen regelmäßig Berichte über dieses kleine Paradies, übersetzt in mehrere Sprachen.

Und nun beantragten die Landwirte des Hofgutes Terra Nova, auf dessen Flächen dieses Land des Friedens entsteht, bei der zuständigen Gemeinde, ein kleines Hofcafé einrichten und dafür ein Schild an der nächstgelegenen Kreisstraße aufzustellen zu dürfen. Und außerdem möchten sie Parkplätze anlegen, damit die vielen Besucher ordentlich und sicher parken können. Die Fläche dafür besitzen sie bereits. Der Gemeinde entstehen also keinerlei Kosten, niemand will irgendwelche Gelder des Steuerzahlers. Es sollen nur die Standards erreicht werden, die für vergleichbare Gebiete, etwa Naturparks oder dergleichen, längst üblich sind. Also im Gegenteil: Die Gemeinde muss nicht nur nichts zahlen, sie hat sogar einen Vorteil: Es kommen Besucher in die Gegend, deren Image und Wirtschaftskraft dadurch steigen könnten.

Könnten. Möchten. Dürften. Doch jetzt kommt das Aber: Die großen Kirchenkonzerne Katholisch und Lutherisch haben was gegen diese Menschen, denn sie sind Ketzer! Sie sind nämlich Urchristen, die ein Leben nach den Zehn Geboten und der Bergpredigt anstreben, ein Leben in Einheit mit der Natur und den Tieren. Und weil Politiker und Journalisten noch immer meist gehorsam das tun, was die Kirchenkonzerne wollen, lehnte der Greußenheimer Gemeinderat die Anträge der Landwirte erst mal ab.

Das Hofcafé widerspreche dem Flächennutzungsplan, sagte in der fraglichen Sitzung Georg Trompeter, Leiter des Bauamtes der zuständigen Verwaltungsgemeinschaft Hettstadt. Und das Schild beeinträchtige das „Landschaftsbild“, und zwar sogar „erheblich“. Was Beamte und Politiker eben so sagen, wenn sie etwas partout nicht wollen. Da half es dann auch weder, dass Hofcafes von den zuständigen staatlichen Behörden in Bayern ausdrücklich empfohlen werden, noch dass den Gemeinderäten ein Bericht vorgelegt wurde, in dem der bayerische Landwirtschaftsminister Brunner einen Landwirt für sein Engagement, seine Kreativität und seinen Mut lobte, weil er ein Hofcafe eingerichtet hatte.

Und die Parkplätze? Das Wasserwirtschaftsamt (also eine Fachbehörde, die weiß, wovon sie redet), habe zwar signalisiert, dass diese „unter bestimmten Voraussetzungen möglich“ seien, so Trompeter. Aber auch diese Pläne lehnte der Gemeinderat gleich mit ab – einstimmig sogar. Bürgermeister Thomas Rützel kritisierte vollmundig die „riesige Anlage“.

Die kleinkarierten Kommunalvertreter scheinen überhaupt noch nicht gemerkt zu haben, was sich da vor ihren Augen (oder besser gesagt: hinter ihrem Rücken, denn sie wollen es ja nicht sehen) entwickelt: ein Juwel, das im Begriff ist, internationale Beachtung und eine ebensolche Vorbildfunktion zu gewinnen. Statt zügig in ein Gespräch einzutreten, um noch anstehende Fragen des „Wie?“ zu klären, wird erst mal blockiert. Dies ist umso verwunderlicher, als die übergeordnete Behörde am Ende soundso dem geltenden Recht zum Durchbruch verhelfen muss – und das erlaubt grundsätzlich solche Anlagen, sonst gäbe es sie ja nicht überall. Aber es dauert auf diese Weise eben alles länger. Und niemand kommt in den Geruch, einem „Ketzer“ ohne Widerstand sein Recht gewährt zu haben. Das müsste man ja schließlich beichten …

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INTERNATIONAL

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Die Frage der Kläger nach dem Glaubensbekenntnis

der Richter beantwortete der Berichterstatter der

2. Kammer des Verwaltungsgerichts

Freiburg mit einem Satz:

„Es ist nicht beabsichtigt, die Frage nach

dem Glaubensbekenntnis der zur

Entscheidung berufenen Richter zu

beantworten.“

Die Anwälte der Kläger richteten daraufhin

folgenden Schriftsatz an das Verwaltungs-

gericht Freiburg:

Verwaltungsgericht Freiburg
Habsburger Straße 103
79104 Freiburg
Per Telefax voraus: 0761/7080-888

23. November 2009
h-h

Dieter Potzel u.a. ./. Erz-

bistum/Diözese

Freiburg

2 K 1700/09

I.

Der Berichterstatter teilt mit, dass das Erkennende

Gericht die Frage nach dem Glaubensbekenntnis

der Richter nicht beantworten will. Offenbar muss

diese Tatsache, die jederArbeitnehmer, auch jeder

Richter in seiner Lohnsteuerkarte offenlegen muss,

den Rechtssuchenden verschwiegen werden. Da

stelltsich doch die Frage nach dem „warum“?

Könnte es sein, dass sich jemand schämt, zahlen-

des Mitglied einer Organisation zu sein, deren

Verbrechen in der Vergangenheit der vielfach

preisgekrönte Autor Karl-Heinz Deschner in

seinem vielbändigen Werk so ausführlich

beschreibt und die heute durch ihre Kinder-

schänderverbrecher weltweit für Aufsehen sorgt?
Oder befürchtet jemand Repressalien von der

Organisation, zu deren Glauben er sich bekannt

hat?
Oder fühlt man sich zu der Vorgehensweise durch

das abgebene Glaubensbekenntnis verpflichtet?
Aber wie steht es dann mit dem Eid, den die

Richter auf die Verfassung geschworen haben, die

Sie zur Unparteilichkeit verpflichtet und keine

geheimen Vorbehalte duldet?

Es muss sich um einen schwerwiegenden

Gewissenskonflikt der Richter handeln. Keiner

von ihnen hätte wohl ein Problem damit, im

Falle eines Verfahrens zwischen den Fußball-

vereinen Bayern München und SC Freiburg um

Namensrechte seine Mitgliedschaft beim SC

Freiburg offenzulegen und die Besorgnis seiner

Befangenheit zu bejahen oder mindestens zur

Diskussion zu stellen. Doch im vorliegenden Fall

scheint dies nicht so einfach zu sein.

Um den zur Entscheidung berufenen Richtern

entgegenzukommen und ihnen den Gewissens-

konflikt zwischen den mit der Drohung der

ewigen  Verdammnis unterlegten Forderungen

des  Glaubens, zu dem sie sich bekennen, und

dem Rechtsstaatgebot, dem sie durch ihren

Diensteid verpflichtet sind, zu ersparen,

lehnen die Kläger sie wegen

Besorgnis der Befangenheit

ab.

Die Besorgnis der Befangenheit ergibt sich für

jeden vernünftigen Rechtssuchenden aus der

dargestellten Konfliktsituation zwischen der

Kirchenbindung und dem Rechtstaatsgebot. Im

schlimmsten Fall erkennt der betroffene Richter,

der meist schon vom Säuglingsalter an der

Indoktrination seines von ihm bekannten Glaubens

unterliegt, seine eigene Befangenheit selbst gar

nicht mehr.

Das Glaubensbekenntnis der Richter können

die Kläger nicht glaubhaft machen. Das Verhalten

des Gerichts lässt aber keinen anderen Schluss zu,

als dass die Richter sich dort zu einem Glauben

bekennen, der eine Entscheidung zum Nachteil der

Kläger verlangt. Das Schweigen kann also in diesem

Fall, wo es um die fundamentale Frage des

Etikettenschwindels der römisch-katholischen

Kirche geht (und parallel dazu in einem anderen

Verfahren gegen die Lutherkirche) nur als

weitererGrund zur Besorgnis der Voreinge-

nommenheit betrachtet werden.

Dass es sich dabei nicht um rein theoretische

Überlegungen handelt, zeigen die Erfahrungen

der Unterzeichner mit Organen der Justiz im

Raum Würzburg. Dort wurde ein Kirchenaus-

steiger von einem Staatsanwalt mit kirchlichem

Glaubensbekenntnis angeklagt und von

ebensolchen Richtern wegen Beleidigung verur-

teilt, weil er eine Person mit römisch-

katholischem Glaubensbekenntnis als

Inquisitionshelfer bezeichnet hatte, die

seinen Glauben öffentlich beschimpft hatte.

Jeder unvoreingenommene Bürger wird dies als

absurd empfinden: Wer jemanden als Helfer der

Inquisition – heutiger Name Glaubenskongregation

– bezeichnet, wird verfolgt und bestraft. Wer

Vorsitzender der Inquisition – heutiger Name

Glaubenskongregation – ist, wird Papst, so wie

Joseph Ratzinger, und von den gleichen bejubelt.

Das Spannungsverhältnis zwischen Recht und

konfessionellem Glaubensbekenntnis kann also

nicht nur zum Verlust des Rechtes, sondern sogar

zum Verlust der Vernunft führen.

II.

Die Kläger halten das vorliegende Verfahren nicht

für eine Entscheidung durch Gerichtsbescheid

geeignet.

III.

Freie Christen für den Christus der Bergpredigt,

die ihre Löschung aus den Taufregistern der

römisch-katholischen Staatskirche verlangt haben,

haben wiederholt die Antwort bekommen, die auch

schon in der Klage als offizielle Position der römisch-

katholischen Kirche dargestellt wurde, dass es sich

bei der Taufe um ein untilgbares Prägemal handle.

Dabei wird auf CIC can. 849 verwiesen.

Die Kläger Nr.3 und Nr.6 sind unmittelbare Opfer

dieses „ewigen“ Mals, das ihnen die römisch-

katholische Kirche nur aufbrennen konnte, weil

sie die Eltern über ihre unchristliche Lehre mit

dem Wort „christlich“ arglistig getäuscht hat.

Dieser Makel soll nach dem Selbstverständnis

der römisch-katholischen Kirche den Opfern bis

in alle Ewigkeit anhaften. Im Klartext heißt das:

Das Opfer kann zwar seinen Austritt aus der

römisch-katholischen Kirche erklären, aber das

hilft ihm nicht. Die römisch-katholisch Kirche

läßtkeinen mehr frei, den sie einmal mit dem

falschenEtikett „christlich“ eingefangen hat.

Und so sindauch die Kläger in diesen Teufels-

kreis geraten:

Sie sind auf ewig verdammt, in dieser Institution

zu sein, und auf ewig verdammt

(… der sei verflucht),

weil sie die unchristliche Dogmenlehre dieser

Institution nicht glauben. Sie sind also jetzt

auf alle Ewigkeit an diese Lehre gebunden, die

bekanntlich Ursache schwerer ekklesiogener

Neurosen ist.

Diese Lehre ist unchristlich, weil sie die Berg-

predigt faktisch außer Kraft gesetzt hat. Damit

stellt sie sich gegen die Bergpredigt, die zentrale

Lehre des Jesus, des Christus, ist also unchristlich.

Und damit ihr Etikettenschwindel nicht sogleich

auffliegt, hat die römisch-katholische Kirche über

Jahrtausende alle Menschen und Volksgruppen

umgebracht, die nach den christlichen Lehren der

Bergpredigt leben wollten, Markioniten, Manichäer,

Katharer, Bogumilen, Anhänger Savonarolas, und

viele mehr.

Zusammengefasst heißt das aus der Sicht der

römisch-katholischen Kirche: „Die Lehre des

Jesus, des Christus, die Bergpredigt, ist nicht

lebbar, das beweisen wir, indem wir dafür sorgen,

dass alle, die es tun, verleumdet, diskriminiert,

mundtot gemacht oder umgebracht werden,

soweit, wie es die politische Lage gerade erlaubt“.

Die Infamie besteht aber darin, dass man den

Menschen vorspiegelt, man handle im Namen

dessen, dessen Lehre und Nachfolger man auf

brutalste Weise bekämpft.

Aus Sicht der Opfer, zu denen die Kläger gehören,

die Kläger Nr.3 und Nr.6 besonders durch das von

der römisch-katholischen Kirche verpasste

Prägemal, ist der katholischen Kirche all dies

nur wegen des Missbrauchs des Namens Christi

möglich . Es ist höchste Zeit, dass ihr dies untersagt

wird.

Dr. Sailer
Rechtsanwalt
Dr. Hetzel
Rechtsanwalt

Download: Dieter Potzel u.a. ./. Erzbistum/Diözese Freiburg – 23.11.2009.pdf [62 KB]

Weiter zu Vatikankirche

Klage
Abmahnung
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Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit fordern dieStaatskirchenkonzerne auf, den jahrhundertelangen Etikettenschwindel durch denMissbrauch des Namens des Jesus, des Christus, endlich zu beenden. Sie sollen sich

katholisch oder lutherisch nennen, aber nicht mehr christlich.

Auf die Klage beim Verwaltungsgericht Freiburg erwiderte die

beklagte römisch-katholische Kirche mit dem Antrag, die Klage

abzuweisen.

Den Klägern stünde das Recht, die Beklagte zu verklagen, nicht zu. Die Gerichte

hätten keine Befugnis, darüber zu urteilen, ob die Beklagte sich christlich nennen

darf oder nicht , das sei eine innere Angelegenheit der katholischen Kirche, für

die das staatliche Gericht nicht zuständig sei.

Auf die von den Klägern vorgetragenen Tatsachen geht die Beklagte gar nicht ein

und erklärt, sie werde „zu den religiösen und theologischen Fragestellungen,

die von den Klägern aufgeworfen werden, keine Stellungnahme abgeben“. Die

Beklagte verweist darauf, dass die Bezeichnung „römisch-katholisch“ geschützt

ist und betont: „Der Begriff ‚christlich‘ ist nicht geschützt“.

Die Kläger haben daraufhin mit folgendem Schriftsatz an das

Verwaltungsgericht Freiburg geantwortet:

Verwaltungsgericht Freiburg
Habsburger Straße 103
79104 Freiburg
Per Telefax voraus: 0761/7080-888

10. November 2009
h-h

Dieter Potzel u.a. ./. Erzbistum/Diözese Freiburg

2 K 1700/09 In seinem Schriftsatz vom 27.10.2009 gibt der Beklagtenvertreter zu erkennen, dass

er die Klageschrift nicht verstanden hat. Die Kläger haben sowohl in der Abmahnung

als auch in der Klage wiederholt klargestellt, dass sie der Beklagten weder ihre Lehre,

noch ihre Taten, noch ihre Untaten streitig machen. Sie kann ihre „innerbetrieblichen“

Angelegenheiten regeln wie sie will, und sie kann sich nennen, wie sie will, aber nicht

christlich.

Die Kläger wenden sich dagegen, dass die Beklagte sich als „christlich“ bezeichnet,

obwohl weder das, was sie in die Öffentlichkeit verbreitet, noch das, was sie in der

Gesellschaft tut, christlich ist. Sie begeht mit diesem Wort Etikettenschwindel zur

Irreführung der Bürger und zur Erlangung von ungeheueren staatlichen Subventio-

nen unter Missbrauch ihrer Eigenschaft als Körperschaft des öffentlichen Rechtes.

Ihr gesamtes soziales Auftreten in Gesellschaft und Staat erfolgt unter diesem

falschen Etikett. Mit dem innerkirchlichen Autonomiebereich hat all dies nichts zu

tun, wie die Kläger bereits in der Klage dargelegt haben.

Auf Seite drei des Schriftsatzes vom 27.10.2009 erklärt der Beklagtenvertreter die

Position der Beklagten mit erstaunlicher Offenheit, wenn er schreibt:

„Der Begriff „christlich“ ist nicht geschützt.“

Die Beklagte bringt damit zum Ausdruck, dass jeder den Begriff „christlich“ ver-

wenden kann, ohne Rücksicht auf seine wahren Absichten und Verhaltensweisen.

Die römisch-katholische Kirche will dem Gericht offenbar signalisieren, dass sie

sich das Recht, den Namen des Jesus, des Christus, der für eine Hoheitslehre und

ein Leben von höchster Ethik und Moral steht, zu missbrauchen, von Niemandem

streitig machen lässt. Denn, wenn der Name „christlich“ nicht geschützt ist, kann

jeder mit dem Namen Christus Schindluder treiben, also auch die römisch-

katholische Kirche.

Die Beklagte macht nicht einmal den Versuch, zu rechtfertigen, inwieweit sie zu

Recht das Etikett „christlich“ beansprucht. Sie zieht sich auf die Position zurück,

den Namen genauso missbrauchen zu dürfen, wie jeder Beliebige andere.

Wenn jeder sich christlich nennen kann, dann durfte sich Hitler christlich nennen,

der ein Massenmörder war, Mussolini und Franco durften sich christlich nennen.

Luther, auf den sich der Massenmörder Hitler bei seinem Vernichtungs-Feldzug

gegen die Juden berief, und der selbst zum Morden, Stechen, Plündern,

Anzünden und Totschlagen aufrief, durfte sich christlich nennen.

Jeder Kinderschänderverbrecher, perverse Mörder, Sadist, Schlächter,

Sittenstrolch, Völkermörder, Kriegstreiber, Sklavenhalter, Ausbeuter, Lügner,

Betrüger, Räuber, Umweltzerstörer, Heuchler, Tierquäler, Folterknecht, bis

hinunter in die tiefsten Niederungen der Abartigkeiten, darf sich christlich

nennen.  Wenn sich jeder christlich nennen kann, kann sich auch der Teufel

christlichnennen. Wer kann dann beweisen, dass die römisch-katholische Kirche

nicht der Teufel ist, wie es Luther vom Papst behauptete?

Jesus sagte: An ihren Früchten könnt ihr sie erkennen. Woran kann man die

Beklagte erkennen? Wie heißen die Früchte der römisch-katholischen Kirche? Welche

Früchte kann sie uns vorweisen? Vor allem dann, wenn man Autoren wie

Karlheinz Deschner, Horst Hermann, Avro Manhattan, Hubertus Mynarek,

Gert von Paczensky, Vladimir Dedijer und viele viele andere liest und die Tagesnach-

richten aufmerksam verfolgt?

Niemand kann heute mehr bestreiten, dass die römisch-katholische Kirche unter

Missbrauch des Namens „christlich“ und des Kreuzes über Jahrtausende hinweg bis

in die heutige Zeit gemordet, geplündert, geraubt und unsägliches Leid über ganze

Kontinente gebracht hat. Millionen und Abermillionen Menschen wurden von der

römisch-katholischen Kirche unter dem Namen „christlich“ umgebracht in den

Kreuzzügen, in der Inquisition, in den Hexenverfolgungen und den Judenmorden,

bei der Ausrottung ganzer Völker in Mittelamerika, bei der Kolonialisierung Afrikas,

in der Sklavenhaltung, um nur einige der historischen Barbareien der römisch-

katholischen Kirche zu nennen.

Karlheinz Deschner schreibt teils wörtlich, teils sinngemäß:

„Die Machthaber der römisch-katholischen Kirche, die Päpste also, ließen weite

Teile der Erde mit einer nie zuvor dagewesenen Blutspur unvorstellbaren Ausmaßes

überziehen.

Die grausamsten Verbrechen, zu denen nur die allerperversesten Verbrecher

überhaupt fähig sind, wurden von den Priestern der römisch-katholischen

Kirche gebilligt, begangen,befohlen und von ihren der römisch-katholischen

Kirche und den Päpsten hörigenAnhängern ausgeführt.

Über Jahrhunderte hinweg war es ein Morden, Brennen, Kreuzigen und Foltern;

überdie Jahrhunderte hinweg ein Verstümmeln, Erschlagen, Abstechen und

Schlitzen,ein Abhacken von Händen und Füßen, ein Ausdärmen bei lebendigem

Leib; über die Jahrhunderte hinweg ein Rädern und Krummschließen, ein

Köpfe-Abschlagen und Aufspießen, ein Abschneiden von Ohren, Lippen

und Brüsten, ein Ausstechenund Rausreißen von Augen und Zungen, bei

Lebendigen und Toten, ein Vierteilenund Pfählen, ein Zersägen und Hängen,

ein Quälen mit glühenden Eisen, undanderen allerschlimmsten Qualen, wie

es nur kranken Gehirnen entspringen oder Teufel sich ausdenken können.

Über die Jahrhunderte hinweg ein Verhungernlassen, ein In-Verliese-Angekettet-

Wegsperren, ein Auf-dem-Scheiterhaufen-lebendig-verbrennen-Lassen, ein Ersäufen

und Erdrosseln, ein Versklaven, ein Aberkennen aller persönlichen Rechte – alles

ohne Unterlass, millionenfach und viele Jahrhunderte lang.

Säuglinge, Kinder, Frauen, Männer, Greise, Kranke, Behinderte, alle ohne

Erbarmen hingemordet zur angeblichen Ehre Gottes und Machtvergrößerung

der römisch-katholischen Kirche.

Die Güter und der Besitz der Ermordeten wurden oft sogleich der Kirche einverleibt.

Ganze Familien wurden wegen geringer Vergehen, oftmals nur durch bloße

Verleumdungen, bis in die dritte, vierte Generation durch Sippenhaft versklavt

und zugrunde gerichtet.“

Wer es nicht glaubt, der lese selbst nach, bei K.H. Deschner, „Kirche des Unheils“,

„Opus Diaboli“, „Memento!“, bei Horst Hermann, und vielen anderen.

Nur einige ganz wenige Zahlen:

Kreuzzüge: Der Aufruf Papst Urbans II. vom 27. November 1095 hatte mehr als eine

Million Menschen auf entsetzliche Weise zu Tode gebracht. Urban wurde am 14.7.1881

„selig“ gesprochen. Dies war nur einer von 7 Kreuzzügen, deren Opfer auf 22 Millionen

Menschen geschätzt werden.

– Die Zahl der Opfer des kirchlichen Hexenwahns, dessen Ausläufer bis ins 19. Jahr-

hundert reichten, wird auf mindestens 40.000 bis 80.000 Menschen geschätzt.

– Die Zahl der Opfer der Inquisition wird auf bis zu 9 Millionen geschätzt.

– Die Eroberung Amerikas kostete in 150 Jahren überwiegend durch Katholiken

rund 100 Millionen Menschen das Leben. Der katholische Theologe Leonardo Boff

nennt die Eroberung Amerikas den größten Völkermord aller Zeiten.

Sklavenhandel, dem bis zum 19. Jahrhundert 13 Millionen Afrikaner zum Opfer

fielen, wurde von der römisch-katholischen Kirche befürwortet und selbst betrieben.

Der Vatikan war einer der letzten europäischen Staaten, der erst 1838 die Sklaverei

abschaffte.

– Besonders niederträchtig und rücksichtslos ist die römisch-katholische Kirche

immer gegen Urchristen vorgegangen, die den Verbrechen des Priesterkultes

ein Leben nach den Zehn Geboten und der Bergpredigt des Jesus, des Christus,

entgegengesetzt haben. Diese wurden brutal verfolgt, gefoltert, gequält und

ermordet , seien es die Markioniten, die Paulikianer, die Manichäer, die

Katharer oder Albigenser, die Bogumilen, die Anhänger von Savonarola, die

Waldenser, Hussiten und andere. An allen vollzog die römisch-katholische Kirche

ihren dogmatischen Auftrag des Ausmerzens.

Wer jetzt sagt, das liegt alles lange zurück, der kennt die römisch-katholische Kirche

nicht, denn dieser Ausmerzungsauftrag gilt heute noch und wird von der römisch-

katholischen Kirche soweit ernst genommen, wie es die gegenwärtigen Verhältnisse in

den einzelnen Staaten zulassen. Der Ausmerzungsauftrag steht eindeutig in den Lehr-

vorschriften der römisch-katholischen Kirche bei Neuner-Roos im offiziellen Lehrbuch

„Der Glaube der Kirche“ unter Randnummer 382.

Auch die Inquisition ist lebendig wie eh und je. Für die perversen Verbrecher, die die

Inquisition durchführten, und die Der Spiegel am 1.6.1998 als Vorläufer von Gestapo,

Stasi und KGB bezeichnete, fand Josef Ratzinger kurz vor seiner Wahl zum Papst

folgende lobende Worte: „Wir versuchen heute das, was nach damaligen Methoden,

zum Teil kritisierbar, gemacht worden ist, jetzt aus unserem Rechtsbewusstsein zu

machen. Aber man muss doch sagen, dass Inquisition der Fortschritt war, dass

nichts mehr verurteilt werden durfte ohne Inquisitio, das heißt, dass Untersuch-

ungen stattfinden mussten.“ (ARD-Magazin Kontraste, 3.3.2005) – Eine üblere

Verhöhnung der Opfer der Verbrechen der römisch-katholischen Kirche kann man

sich kaum vorstellen

Wer sagt, dies alles liege lange zurück, der hat auch schon wieder vergessen, dass

die römisch-katholische Kirche bis in die letzten Jahrzehnte in den großen Weltkrie-

gen und in vielen weiteren Kriegen Soldaten auf beiden Seiten in den Tod gesegnet

hat, dass sie die Diktatoren Hitler, Franco, Mussolini und unzählige anderer Gewalt-

herrscher unterstützt hat.

Er verdrängt den Völkermord 1941-1943 in Kroatien unter Beteiligung von

Franziskanermönchen und des Erzbischofs Stepinac, dem eine dreiviertel

Million orthodoxer Serben zum Opfer fiel.

Er verschweigt, dass 1994 in Ruanda im Beisein römisch-katholischer Priester

und Nonnen in 100 Tagen 800 000 Menschen ermordet wurden.

Und er weiß vielleicht gar nicht, auf welch abscheuliche Weise während der

Diktatur in Argentinien bis 1983 im Beisein von Militärkaplänen der Rat von

römisch-katholischen Kirchenvertretern befolgt wurde: „Die Ermordung in

einem Militärgefecht ist nicht christlich. Besser machen Sie das so: Geben Sie

eine Spritze mit Drogen den Gefangenen, und dann fliegen Sie übers Meer –

Todesflug.“ (Aus einer Sendung des SWR v. 14.6.2001).

Die Liste dieser Früchte der Beklagten ließe sich beliebig verlängern, bis hin zu

den erst vor kurzem aufgedeckten brutalen Kinderschänderverbrechen durch

Priester und Vertreter der römisch-katholischen Kirche an tausenden und aber-

tausenden von wehrlosen Kindern, die von Psychologen als Seelenmord

bezeichnet werden. Und dass davon nicht nur Hunderttausende von Kindern

in den USA, Kanada, Australien und Irland, sondern auch in Deutschland

betroffen sind, konnte selbst die Beklagte jetzt nicht mehr länger vertuschen,

wie aus einer Meldung der Deutschen Bischofskonferenz vom 2.11.2009 hervorgeht.
In Gefängnissen stehen solche Verbrecher auf der untersten Stufe der Verkommenheit.

Der Konzern der Beklagten hat sie jedoch jahrzehntelang in ihren Palästen und Klöstern

gedeckt.

Die römisch-katholische Kirche vertuscht die Verbrechen systematisch auf höchste

Anordnunghin. Die Süddeutsche Zeitung schreibt am 19.8.2003 unter Berufung

auf einen britischen Zeitungsbericht, der Vatikan habe in den 60-iger Jahren

offiziell angeordnet, sexuellen Missbrauch durch Priester nicht in die Öffentlichkeit

dringen zu lassen. Die Opfer des Missbrauchs sollten unter Drohung der

Exkommunizierung zum Stillschweigen verpflichtet werden. 2001 habe der

deutsche Kardinal Ratzinger in einem Rundschreiben betont, dass das Dokument

noch gültig sei.

Das alles sind Früchte der Beklagten unter dem Namen“ christlich“. Und dabei ist

dies nur ein kleiner Ausschnitt aus dem monströsen Verbrechenskatalog der römisch-

katholischen Kirche. Der weltweit anerkannte und vielfach preisgekrönte Schriftsteller

Karlheinz Deschner, der wie kein anderer in das Schreckenskabinett dieser Organisation

geblickt hat, verbreitet seit 1986 unwidersprochen sein Fazit: „Nach intensiver

Beschäftigung mit der Geschichte des Christentums kenne ich in Antike,

Mittelalter und Neuzeit, einschließlich und besonders des 20. Jahrhunderts,

keine Organisation der Welt, die zugleich so lange, so fortgesetzt und so

scheußlich mit Verbrechen belastet ist wie die christliche Kirche, ganz

besonders die römisch-katholische Kirche.“ (Die beleidigte Kirche, S.42/43)

Dies sind keine innerkirchlichen Angelegenheiten. Millionen und Abermillionen von

Menschen wären froh gewesen, wenn die römisch-katholische Kirche sich auf ihre

innerkirchlichen Angelegenheiten beschränkt hätte, anstatt Verbrechen gegen die

Menschlichkeit und gegen Menschen zu begehen.

Jetzt versteht man auch, was der Seher von Patmos schon vor zweitausend Jahren

gemeint hat, wie in der Bibel der Beklagten zu lesen ist, als er die Menschen in

Bezug auf die Beklagte aufgefordert hat:


„Gehet aus von ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren

Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen!“ (Bibel, Offenbarung

des Johannes, 18, 4).

Man versteht auch, warum die Beklagte so darauf beharrt, dass der Begriff

„christlich“ nicht geschützt ist, sondern frei missbraucht werden kann, denn

die Beklagte selbst will ihn auf „Teufel komm raus“ missbrauchen.

Und natürlich nicht im innerkirchlichen Bereich, denn der ist bekanntlich

streng hierarchisch und totalitär strukturiert und dort bedarf es dieses

Etikettenschwindels nicht. Wenn es nur um innerkirchliche Belange ginge und

nicht um die Verteufelung Andersdenkender, dann bräuchte die Beklagte auch

keine Sektenbeauftragten.

Die Kläger wollen mit diesem teuflischen Gebaren der römisch-katholischen Kirche auch

nicht mehr durch das Taufregister verbunden sein, in welches ihre Eltern sie aufgrund

des Etikettenschwindels haben eintragen lassen und wofür sie jahrelang an die Kirche

Tribut in Form von Kirchensteuern haben zahlen müssen. Schon die Tatsache, dort

einmal eingetragen gewesen zu sein, ist für einen aufrichtigen Christusnachfolger, der

sich von dem kirchlichen Zwang befreit hat, eine schwere Schmach, die nur durch die

vollständige Löschung getilgt werden kann.

Mit solch einer dogmatischen Kultreligion und ihren Verbrechen in Verbindung

gebracht zu werden, ist niemandem zumutbar. Und jeder Bürger sollte davor

geschütztwerden, unter der Vorspiegelung falscher Tatsachen in solch eine

Organisation hineingelockt oder gezwungen zu werden.

Vor dem Hintergrund der monströsen Verbrechen in Gegenwart und Vergangenheit

kann man den Hinweis des Beklagtenvertreters, der Name römisch-katholisch sei

geschützt, nur als Ausdruck völliger Hilflosigkeit werten. Wer will schon freiwillig

mit dieser Institution in Verbindung gebracht werden, am allerwenigsten die Kläger!

Offenbar setzt sich diese Erkenntnis auch in der Justiz durch. In einem umstrittenen

Verfahren in Würzburg setzte sich der kurz danach zum leitenden Oberstaatsanwalt

beförderte Dr. Dietrich Geuder sowohl bei Amtsrichter Behl als auch bei der

Vorsitzenden Richterin am Landgericht Müller mit seiner Auffassung durch,

dass es eine Beleidigung ist, wenn man jemanden als Helfer einer römisch-katholischen

Institution bezeichnet, deren Chef lange Jahre der jetzige Papst war. Das Wort

„Inquisitionshelfer“ war der Auslöser für eine saftige Geldstrafe wegen Beleidigung.

Diese vom Oberlandesgericht Bamberg bestätigten Urteile sind deshalb so bahn-

brechend, weil nach Ansicht der Würzburger Justiz schon die Erwähnung einer

Person in Verbindung mit einer römisch-katholischen, lange Jahre vom Papst

geleiteten Institution, für diese Person eine Beleidigung darstellt, die so schwer-

wiegend ist, dass sie weder durch das Grundrecht der freien Meinungsäußerung

noch dadurch gerechtfertigt ist, dass die Aussage wahr ist. Die Würzburger Justiz

hat die römisch-katholische Kirche damit fast noch negativer eingestuft als deren

schärfste Kritiker.

Der gesamte übrige Vortrag der Beklagten beschränkt sich darauf, ihre Position

zu verteidigen, sie hätte das Recht, den Namen „christlich „für ihre Zwecke miss-

brauchen zu dürfen. Offenbar vertraut sie darauf, dass ihre Multimilliarden und

ihre Macht und ihr Einfluss ausreichen, um ihr diese Gelegenheit zum Missbrauch

des Namens des Jesus, des Christus, auch weiterhin zu erhalten.

Sicherlich vertraut sie dabei auch auf ihre in ihrer Dogmatik angelegten Drohungen

mit der ewigen Verdammnis gegenüber vom Säuglingsalter an indoktrinierte

Kirchenmitglieder, wenn sie von ihnen in ihren verbindlichen Lehranweisungen

verlangt, staatliches Recht nicht über die Anforderungen der Kirche zu stellen.

Die Kläger wissen, in welchen Gewissenskonflikt konfessionell gebundene Richter

in so einem Fall geraten, und dass das Glaubensbekenntnis dann im Zweifel den

Ausschlag geben kann.

Um dem erkennenden Gericht eine solche Zwangslage zu ersparen, die übrigens

für einen Lutheraner, von dessen Kirche die Kläger ebenfalls den Verzicht auf

die Bezeichnung „christlich“ verlangen, genauso besteht, stellen wir deshalb

offiziell die Frage an das erkennende Gericht, welches Glaubensbekenntnis

die zur Entscheidung berufenen Richter haben. Denn dem Glauben, zu dem

sie sich bekennen, müssen sie Folge leisten, sonst wäre ihr Bekenntnis ja gelogen.

Und nach dogmatisch kirchlicher Lehre würden sie unweigerlich der ewigen

Verdammnis anheim fallen, wie es z.B. in Neuner-Roos, Der Glaube der Kirche,

in Lehrsatz Nr. 85 bestimmt wird: „Wer nicht die ganze kirchliche Überlieferung

annimmt, die geschriebene wie die ungeschriebene, der sei ausgeschlossen

[= verdammt].“Und der Katechismus stellt in Tz.2242 unmissverständlich fest,

dass die Gläubigen die „Gewissenspflicht“ haben, „die Vorschriften der staatlichen

Autoritäten nicht zu befolgen, wenn diese ….. den Weisungen des Evangeliums

widersprechen.“ Und dass das „entscheidende Wort bei der Interpretation der

Schrift Sache der Kirche“ sei, hat der Führer der römisch katholischen Kirche

erst jetzt wieder klargestellt, wie Radio Vatikan am 26.10.2009 meldet.

Auch aus rechtlichen Gründen dürfte die Mitwirkung konfessioneller Richter

im vorliegenden Verfahren ausgeschlossen sein. In dem erwähnten Urteil des

Landgerichts Würzburg (3 Ns 101 Ds 701 Js 20116/2006) verweigerte die

Richterin Müller dem Angeklagten unter anderem den Freispruch deshalb,

weil dieser sich vor seiner Äußerung bei einem Rechtsanwalt über die Rechtslage

informiert hatte, der das gleiche Glaubensbekenntnis hatte wie der Angeklagte.

Ein solcher Jurist vertrete „einseitig die Interessen“ dieses Glaubens. Diese

Feststellung schließt grundsätzliche jede rechtlich verbindliche Beteiligung

eines Juristen an einem Verfahren aus, an dem Glaubensgenossen von ihm

beteiligt sind. Diese rechtliche Beurteilung wurde vom Oberlandesgericht

Bamberg von den Richtern Schwarz, Dr. Bär und Titze bestätigt.

Abschließend weisen die Kläger nochmals darauf hin, dass niemand der

Beklagten ihre geschützte Bezeichnung römisch-katholisch streitig machen will.

Es wäre doch auch für die Beklagte von Vorteil, wenn sie die geschützte

Bezeichnung römisch-katholisch in den Vordergrund stellt. Sie kann dann unter

diesem Etikett beispielsweise einen Ablass gewähren, den es von Christus nicht

gibt, und es wäre auch für ihre Gläubigen interessant, wenn sie eine geschützte

Organisation haben.

Dr. Sailer
Rechtsanwalt
Dr. Hetzel
Rechtsanwalt

Download: Dieter Potzel u.a. ./. Erzbistum/Diözese Freiburg – 10.11.2009.pdf [111 KB]

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