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Archive for the ‘Kirche’ Category

Der Politologe Carsten Frerk kritisiert das Finanzgebaren der deutschen Kirchen schon seit vielen Jahren. Im Finanzbericht des Bistums Köln – einem der reichsten Bistümer der Welt – entdeckt er hinter einem Milliardenvermögen großangelegte Immobilien- und Fondsgeschäfte. Alte Verträge zwischen Kirche und Staat führen in anderen Kommunen zu stetigen Einnahmequellen. In Frankreich dagegen sind Kirche und Staat strikt voneinander getrennt. Ein Landpfarrer im Raum Lyon verdient gerade einmal 960 Euro. Kirchengebäude müssen verkauft, Kirchen abgerissen werden, weil ihr Unterhalt nicht mehr finanziert werden kann.

Autor Michael Wech geht in seinem Film „Die Kirche und das Geld“ den weit verzweigten Kirchenfinanzen nach und zeigt, welche Auswirkungen die unterschiedlichen Kirchenfinanzsysteme in Deutschland und Frankreich haben. So wird der Fall eines deutschen Pfarrers aufgerollt, der Millionen unterschlagen hat, ohne dass seine bischöfliche Aufsichtsbehörde aus diesem Vergehen grundlegende Konsequenzen zieht. In Frankreich, im Bistum Lyon dagegen, haben die Pfarrer mit strikten Sparmaßnahmen zu kämpfen und an vielen Orten, auch in der Metropole Paris, verfallen die Kirchen, weil das Geld für die Sanierung fehlt. Die Fälle sind symptomatisch und zeigen, dass es auf beiden Seiten Probleme gibt. Doch eines macht der Film deutlich: Nicht nur Transparenz und Kontrolle sind wichtig. Gerade die enge finanzielle Verknüpfung von Kirche und Staat in Deutschland gehört dringend auf den Prüfstand.

 

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Das Verbrechen - Bild

Das Verbrechen

Stopp dem Tiermord und der Schändung der Erde!

Liebe Mitmenschen, das Wort „Verbrechen“ beschreibt für gewöhnlich bestimmte kriminelle Handlungen wie z.B. Betrug, Diebstahl, Raub, Quälerei, Körperverletzung, Misshandlung, Totschlag, Mord, Vergewaltigung, Ausbeutung, Freiheitsentzug, Entzug der Lebensrechte bis hin zur körperlichen und seelischen Grausamkeit.
Die Mehrheit der Menschen fühlt sich frei von Handlungen, die dem Begriff „Verbrechen“ zugeordnet werden.

Doch in dieser Broschüre nehmen wir den Oberbegriff „Verbrechen“ und blicken etwas genauer in das Verhalten des Menschen gegenüber seinen Mitmenschen, aber auch gegenüber den Tieren, den Pflanzen, der gesamten Mutter Erde. Wenn Sie möchten, denken Sie mit!

Die grausamsten Verbrechen begangen auch von der sogenannten Christenheit

Als Waagschale, um die Grausamkeiten – das Verbrechen – zu wägen, dient uns ein Wort des Jesus, des Christus: Er sprach:
„Was ihr einem Meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr Mir getan.“ Und: „Was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch Mir nicht getan.“

Dies sprach der Nazarener vor nahezu 2000 Jahren. Viele Menschen berufen sich auf Jesus, den Christus, insbesondere in der sogenannten Christenheit mit ihren Kirchenmännern und den ihnen nachfolgenden Politikern. Viele sprechen mitunter von „christlichen Werten“.

Diese Worte sind seit Jahrhunderten bekannt, millionenfach überliefert – wer hat über ihre Bedeutung nachgedacht?
Und: Hätte man die Worte des Jesus von Nazareth ernst genommen, wie wäre es heute um diese Erde bestellt?
Der Zustand dieser unserer Erde zeugt davon, dass Sein Wort – wie auch die Worte aller wahren Gottespropheten – in den Wind geschlagen wurden.

Nach nahezu 2000 Jahren sogenanntes Christentum müssten wir uns der Frage stellen:
Wie ergeht es denjenigen, die von den meisten als „gering“ geachtet werden?
Wie ist es bestellt um diejenigen Wesen, die die Geringschätzung ihres von Gott gegebenen Lebens durch die Menschen tagtäglich qualvoll erdulden müssen?
Sie sind der Überheblichkeit der sich selbst erhöhenden „Krone der Schöpfung“ ausgeliefert, die der Mutter Erde mit ihren Tieren und Pflanzen die Dornenkrone immer tiefer und tiefer aufdrückt.
Was also hat man den Geringsten und damit – wie Christus selbst sagte – Ihm angetan und tut es täglich aufs Neue?
Täglich sterben viele Tausende Kinder an Hunger, auch in Ländern, in die vor Jahrhunderten die Priester ihre Kirchenmission brachten, wohlgemerkt: ihre Kirchenmission – nicht das erfüllte Wort der Lehre des Jesus, des Christus.
Mit dem Kruzifix in der einen und dem Knüppel in der anderen Hand kam Unterdrückung und Ausbeutung über ganze Kontinente. Wie sieht es heute aus? Was hat die Mission der Kirchenmänner gebracht? Fehlgeleitet mit Mord und Totschlag, zieht sich die Blutspur bis heute durch die in missionarischer Hinterlist unterjochten Völker und bringt bis heute Kriege, Unterdrückung, Verrohung und Grausamkeiten hervor; das Knechten von Menschen, die Ausbeutung und Plünderung der Natur, die Missachtung von Tieren und Pflanzen und die Schändung der Erde, der Seen, der Flüsse und der Meere.

Das ist der Stempel, den die institutionelle sogenannte Christenheit der Erde aufgedrückt hat.
Jetzt aber, da die Erde unübersehbar vor dem Kollaps steht, wird plötzlich auch von den institutionellen Kirchenmännern immer wieder von der Achtung und dem Bewahren der Schöpfung gesprochen.


Das Verbrechen an den Tieren

In dieser Broschüre soll ein Schwerpunkt näher beleuchtet werden: Das verbrecherische Verhältnis von uns Menschen zu den Tieren.

Pythagoras sprach vor 2600 Jahren:
„Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück. Wer mit dem Messer die Kehle eines Rindes durchtrennt und beim Brüllen der Angst taub bleibt, wer kaltblütig das schreiende Böcklein abzuschlachten vermag und den Vogel verspeist, dem er selbst das Futter gereicht hat – wie weit ist ein solcher noch vom Verbrechen entfernt?“
Heute ist die industrialisierte Gesellschaft taub geworden gegenüber dem angsterfüllten Brüllen der Rinder und dem Schreien der Böcklein.
In gewinnoptimierten Zucht- und Schlachtanstalten verhallen die Schreie unserer gequälten Mitgeschöpfe ungehört. Das Verbrechen nimmt seinen Lauf. Tag für Tag, Minute für Minute, unablässig.

Doch auch wenn der Mensch taub geworden ist und vor dem unermesslichen Leid, das er den Tieren antut, wegschaut – es gilt: „Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.“

Auf dem Schlachtfeld menschlicher Grausamkeit werden für den konsumorientierten Menschen Tiere in Zuchtanstalten künstlich gezeugt und in der Massentierhaltung zur Fleischmasse degradiert, einzig und allein auf den Tod hin gemästet, um die Verwertung der Leichenteile dieser Lebewesen möglichst profitabel zu betreiben.
Heute weiß jeder, der es wissen will, um die globalen Zusammenhänge zwischen dem Klimawandel und der Massentierhaltung mit ihren dazugehörigen Schlachtfabriken.
Das Roden von unberührten Urwäldern, das Ausbeuten und Verschmutzen des Grundwassers durch Unmengen tierischer Exkremente und die riesige Belastung der Atmosphäre durch Methangase sind Raubbau an der Natur und zerstören unwiederbringlich den Lebensraum unzähliger Pflanzen- und Tierarten. Und wofür? Für die überernährten Fleischkannibalen, die zunehmend selbst zu derben Fleischbergen heranschwellen.
Gleichzeitig gehen Menschen an Hunger elend zugrunde, weil das Getreide, das sie ernähren könnte, für die Fleischsucht der Tierkannibalen vergeudet wird.
Unter welchem Siegel läuft diese Grausamkeit?
Welche Türe wurde da aufgestoßen, um dem Gott der Unterwelt, der das Tierblut- und Fleischopfer seit Urzeiten fordert, zu huldigen?
Welcher verbrecherische Geist labt sich am Leid, an der Not, am Elend der Tiergeschwister, und wer ist daran beteiligt?
Wer stellt seine Gaumenfreuden über das Leid der Tiere?

Wer nimmt es in Kauf, dass Tiere leiden, dass lebende Geschöpfe am Fließband hingemetzelt werden, um in Kunststofftüten verpackt in den Regalen der Supermärkte als Leichenteile den Konsumenten angeboten zu werden?

Wer akzeptiert stillschweigend, dass milliardenfach Tierkinder Jahr für Jahr unter lebensunwürdigen Bedingungen gehalten und gequält werden, von ihrem ersten bis zu ihrem letzten Atemzug?

Wer will dieses Verbrechen gegen das Leben, gegen das Gebot Gottes, das jeder kennt und das lautet: „Du sollst nicht töten“?

Wer will die Missachtung des Wortes des Ewigen, gegeben durch Jesaja: „Ich will eure Opfergaben nicht … eure Hände sind voll Blut. Wascht euch, reinigt euch!“

Dies forderte Gott durch Seinen Propheten Jesaja vor 2700 Jahren. Wo steht die Menschheit heute? Dort, wo sie das Verbrechen, das sich gegen das Leben wendet, hingeführt hat: am Abgrund.

Das Verbrechen: Brudermord an hungernden Kindern

Liebe Mitmenschen! Kinder hungern, sie verhungern – nicht weil die Erde zu wenig Nahrung für alle Menschen hätte, sondern weil ihre übersatten Mitmenschen – viele davon sogenannte Christen – die Nahrung an sich reißen und dem Tierkannibalismus huldigen und damit den Hungernden das Getreide und die Nahrungsmittel vorenthalten, die sie ihren künstlich gezüchteten, todgeweihten Tiersklaven verabreichen.
Der Mord an unseren Tiergeschwistern ist immer auch Brudermord an hungernden Kindern. Für den übersatten Menschen werden Tiere systematisch zu Fettleibigkeit krank gemästet, mit Nahrungsmitteln, die hungernden Kindern versagt bleiben.
Wenn Menschen in Anbetracht der Möglichkeiten, die das 21. Jahrhundert bietet, verhungern, dann sind sie bewusst in Kauf genommene Opfer einer übersatten Egomanen-Gesellschaft, der das Mitgefühl abhanden gekommen ist.

„Vom Tiermord zum Menschenmord ist es nur ein kleiner Schritt“ sagte Leo Tolstoj.
Heute muss man sagen: Der Tiermord und der Menschenmord – also das Verhungernlassen unzähliger Menschen – ist ein und derselbe Schritt. Das ist das Verbrechen.

Dabei zeigen die ausgemergelten, ausgedorrten Körper der verhungernden Kinder nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite sind die gequälten, vollgestopften, verfetteten, ihrem wahren Wesen entfremdeten Tierkörper, die durch Menschenhand verunstaltet werden. Auch das ist das Verbrechen.
Bei alledem wird die Gefühlswelt der Menschen, die in ihrem entgleisten Selbstbild alles zu opfern bereit sind, stumpfer und stumpfer.

Kein Mensch auf dieser Erde müsste hungern, kein Tier müsste leiden – würde man die Forderungen der wahren Gottespropheten, die heute bestätigt werden durch die Erkenntnisse der modernen Naturwissenschaft und Volkswirtschaft, konsequent anwenden.

Hätte die Menschheit die Goldene Lebensregel, die in allen großen Weltreligionen verbindliches geistiges Wissen ist, angewendet, wäre es um diese Erde anders bestellt.
Hätten die Mächtigen dieser Welt – insbesondere diejenigen, die sich „christlich“ nennen – die wahren urchristlichen, ethisch und moralisch hohen Werte in die Welt gebracht und auch selbst danach gelebt und politisch umgesetzt, dann stünde die Menschheit heute nicht am Abgrund.
All das Leid, all die Not, all die Sorgen, die sich daraus ergeben, sind in der Summe das Verbrechen gegen den Geist des Ewigen, gegen Gott, Der das Leben ist.
Jeder, der um die Worte des Ewigen weiß – und wer gehört nicht dazu? – ist dafür mitverantwortlich.
Die Opfer des Verbrechens sind unzählbar, das Grauen unfassbar, und das Verbrechen nimmt weiter seinen Lauf.

Das Verbrechen: Tierversuche im Namen der Wissenschaft, auf der Basis unchristlicher Kirchengesetze

Noch hermetischer vor der Gesellschaft abgeschirmt verhallen die Wehklagen in den Tierversuchsanstalten, wo unter dem Siegel der Wissenschaft Tag für Tag „ritualisierte Massenexekutionen von Tieren“ stattfinden, wie es der weltweit anerkannte, inzwischen verstorbene Toxikologe Professor Zbinden ausdrückte.
Tiere, die von einer Mutter geboren werden, die normalerweise von ihrer Mutter gesäugt würden, die fühlen, die empfinden, die den Odem des Lebens atmen und sich bewegen wollen, die ebenso wie wir das Sonnenlicht, die Luft, die Natur als ihr normales Lebensumfeld haben wollen, werden in kleinsten Käfigen gehalten, eingesperrt und ihrer Freiheit beraubt. Wozu? Um sie zielgerichtet zu quälen, mit tödlichen Krankheiten zu infizieren, zu versengen, zu blenden, zu amputieren und zu verstümmeln. Diese Grausamkeiten geschehen unter dem Siegel der Wissenschaft, mit dem Vorwand, für den Menschen Erkenntnisse zu gewinnen, die diesem in seinen Krankheitsbildern weiterhelfen sollen.
Der Mensch, der dazu aufgerufen wäre, in Fürsorge und Liebe für seine Tiergeschwister zu sorgen, ihnen behilflich zu sein und beizustehen, mit ihnen zu leben in dem Bewusstsein der großen Einheit der Schöpfung Gottes – dieser Mensch, der Übergott in Weiß, erweist sich als Unterdrücker und Ausbeuter, der das Lebewesen, das ihm hilflos ausgeliefert ist, ganz nach seiner entgleisten und gefühlsverrohten Geisteshaltung und Charakterprägung gebraucht. Durch das todgeweihte Tier will er Erkenntnisse über das Leben gewinnen, damit es ihm, dem Menschen, besser geht. Das ist das Verbrechen gegenüber der Schöpfung.

Um diese eiskalte Maschinerie der Brutalität als Normalität in einer Gesellschaft zu verankern, bedarf es eines Nährbodens, der es erlaubt, ja, der es fördert, solche Grausamkeiten unter dem Vorwand „Wissenschaftliche Forschung“ Tag für Tag anzuwenden.
Dieser Nährboden basiert in der sogenannten christlichen Welt auf der unchristlichen Anmaßung der Kirchenmänner, die behaupten: Das Tier ist für den Menschen freigegeben, so behandelt zu werden, wie es notwendig erscheint, um dem Menschen Nutzen zu bringen – das ist der Freibrief, mit dem das Schicksal der Tiere besiegelt wurde und wird, denn damit darf der Mensch den Tieren Leid, Schmerz, Krankheit, Verstümmelung und den Tod bringen. Er darf sie ihrer Freiheit berauben, sie quälen und töten, um für sich Wissen zu gewinnen, das er als Erkenntnis deklariert.

Die Rohheit, die Grausamkeit und Brutalität, die Tiere zu erleiden haben, weil sie der Willkür des Menschen ausgeliefert sind, ist unfassbar. Es ist ein unermessliches Ausmaß an Leid, an ungehörtem Wimmern und stillem Flehen, das von den Tieren, von den fühlenden Wesen ausgeht. Affen, Kaninchen, Ratten, Mäuse, Hunde und Katzen bitten um Erlösung von den Qualen, die ihnen der Mensch zielgerichtet und wissentlich zufügt. Ihr Leiden findet jeden Tag unbeachtet in den Kellern und Bunkern der Versuchsanstalten weltweit statt. Es sind Tierfolter-Zentren, legitimiert durch eine Gesetzgebung, in der das Tier der Willkür des menschlichen Forscherdrangs ausgeliefert ist. Sein Leben wird als Maßinstrument für tödliche Rituale missbraucht. Jegliches Lebensrecht eines freien, würdevollen Geschöpfes wird ihm abgesprochen.
Unter welchem Vorwand kann dieses Verbrechen ungesühnt begangen werden?
Es heißt, die Tiere seien für die Forscher deshalb so wertvolle Studienobjekte, weil sie nicht nur in ihrer organischen Struktur ähnlich funktionieren wie der Mensch, sondern auch in ihrem genetischen Bauplan eine große Übereinstimmung mit dem genetischen Aufbau des Menschen vorweisen.
Diese organische und genetische Ähnlichkeit zum Menschen bedeutet das Todesurteil für die Versuchstiere. Für die Forscher sind die Gene das alles bestimmende, alles lenkende und koordinierende Element.
Warum hat man dann keinerlei Hemmungen, dieses uns Menschen genetisch so ähnliche Wesen zur Quälerei freizugeben? Soll das durch die wenigen Prozente genetischer Abweichung gerechtfertigt sein?
Weil diese gequälten Lebewesen, die zu Experimentiermaschinen herabgewürdigt werden, ähnliche Abläufe im Nervensystem aufweisen und ihre Reaktionen angeblich auf den Menschen übertragbar sind, müssen sie für die Tierexperimente hinhalten.
Dass aber dieselben Wesen über das Nervensystem den Schmerz erdulden müssen und dass das Leiden ähnlich wie beim Menschen ist, verschließt sich dem sonst so analytischen Denken der Tierfolterer.
Welches verbrecherische Muster erlaubt uns Menschen, uns dermaßen über alle anderen Schöpfungskinder zu stellen und sie der Diktatur unserer Gefühlskälte, der Folter, des Missbrauchs und der Missachtung auszusetzen?


Wer will das Verbrechen gegen das Leben?

„Was ihr einem der Geringsten getan habt, das habt ihr Mir getan.“
Die Worte Jesu haben ihre Gültigkeit gestern und heute –auch in Bezug auf die Tiere, denn Grausamkeit ist Grausamkeit, Brutalität ist Brutalität, Quälerei ist Quälerei, einerlei, ob gegenüber Menschen oder Tieren. Auch hier gilt das Paulus-Wort: „Täuscht euch nicht – Gott lässt Seiner nicht spotten. Was der Mensch sät, wird er ernten.“

So, wie Jesus von Nazareth sprach, mahnte Gott zu allen Zeiten durch Seine Gottespropheten ganz entschieden gegen das Töten von Tieren.
Durch Jesaja sprach der Ewige: „Was soll Ich mit euren vielen Schlachtopfern? Die Widder, die ihr als Opfer verbrennt und das Fett eurer Rinder habe Ich satt; das Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke ist Mir zuwider. Wenn ihr kommt, um Mein Angesicht zu schauen wer hat von euch verlangt, dass ihr Meine Vorhöfe zertrampelt? Bringt Mir nicht länger sinnlose Gaben, Rauchopfer, die Mir ein Gräuel sind. …
Wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle Ich Meine Augen vor euch. Wenn ihr auch noch so viel betet, Ich höre es nicht. Eure Hände sind voller Blut.
Wascht euch, reinigt euch! Lasst ab von eurem üblen Treiben! Hört auf, vor Meinen Augen Böses zu tun! Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten!“
Und an anderer Stelle: „Wer einen Ochsen tötet, gleicht dem, der einen Menschen erschlägt.“ So die deutlichen Worte des Gottespropheten Jesaja.

Durch Mose gab Gott uns Menschen das Gebot: „Du sollst nicht töten.“ Den Tieropferkult hat ihm die Priesterschaft angedichtet. Durch Jeremia, Amos, Hosea und weitere Gottespropheten trat der ewige Gott für Seine Schöpfungskinder ein.

Jesus von Nazareth brachte uns das Wort des Lebens, das Wort der Einheit. Er vertrieb die Tieropfer-Händler aus dem Tempel in Jerusalem. Bald darauf wurde Er am Kreuz in Golgatha hingerichtet; auch weil Er sich dem Tieropferkult der damaligen Priesterkaste entgegenstellte, wurde Er gefoltert und umgebracht.
Die heutige Priesterkaste huldigt ebenso dem Opferlamm-Gedanken, indem sie den grausamen Mord an Jesus von Nazareth zum sakralen Akt hochstilisiert und ihn bei jedem Abendmahl aufs Neue zelebriert.
Blut und Fleisch, Blut und Fleisch. Welcher Gott will dieses Opfer?
Welcher Gott will den Verrat an den wahren Gottespropheten?
Wer will das Verbrechen an den Tieren, an den Pflanzen, an der Mutter Erde, an dem großen Geist, Der allumfassend lebt, in jedem Lebewesen? Der Ewige, Der das Leben ist – oder der Blutkult-Gott Baal?
Warum wurden die wahren Kernsätze aller großen Gottespropheten von den Institutionen in den Wind geschlagen? Anstelle des Wortes des Ewigen wurden Dogmen, Zeremonien und Rituale eingesetzt. Von wem? Von der Priesterkaste, die das Wort des Ewigen nicht aufgenommen und in ihrer Lebenshaltung berücksichtigt hat. All dies steht im Zeichen des Verbrechens gegen den Geist Gottes, Der in allem das Leben ist.

Das Verbrechen: Gnadenlose Jagd auf unschuldige Mitgeschöpfe in Wald und Flur

Und das Verbrechen nimmt seinen Lauf.
Einem weiteren Hort der Grausamkeit wurde sogar ein eigener Heiliger zugesprochen; es ist der von der katholischen Kirche heilig gesprochene Hubertus. Der heutige Schutzpatron der Jäger hatte folgendes Erlebnis:
In dem Augenblick, als Hubertus einen Hirsch sah und auf ihn schießen wollte, da erschien – der Legende nach – mitten im gewaltigen Geweih des Hirsches ein strahlend weißes Kreuz, voller Licht, und Hubertus verstand, dass er den Hirsch nicht erschießen solle.
Einigen Überlieferungen zufolge legte Hubertus daraufhin die Jagd ganz nieder und führte fortan ein einfaches Leben. Heute werden die erlegten Leichen der Tiere, die in ihren Wohnstätten, den Wäldern und Feldern, gejagt, gehetzt und geschossen werden, als „Jagdstrecke“ mit der sogenannten „Hubertus-Messe“ unter den kirchlichen Segen gestellt.
Jede Hubertus-Messe ist somit auch ein Verrat und ein Abschießen des sogenannten „heiligen“ Hubertus und eine zynische Verhöhnung des Lebensodems in den Tieren, den sie von Gott, dem Ewigen, erhalten haben.
Er, der ewige Vater allen Lebens, kündigte bereits im Alten Testament den Bund mit den Tieren an, und Sein Bund gilt auch für die Schöpfung, für die gesamte Mutter Erde.
Die Tiere in den Wäldern, die eine soziale Struktur haben, die die Fürsorge und den Zusammenhalt untereinander pflegen, die ihren Lebensraum lieben und benötigen, werden wahllos zerschossen, mit der Folge, dass ihre Gemeinschaft, ihre soziale Struktur – z.B. bei den Wildschweinen oder Rehen oder Füchsen – dermaßen gestört wird, dass die gesamte Natur in unseren Wäldern durcheinander geraten ist. Kleinste Tierkinder werden alleingelassen und müssen verhungern, weil die Mutter, z.B. die Bache, erschossen wurde.
Die Zeugungs- und Lebenszyklen, die natürliche Selbstregulierung sind durch die Jagd und die ausbeuterische landwirtschaftliche Nutzung aus dem Gleichgewicht gekommen. Weil die Jäger das Chaos in die Wälder tragen, werden die Tierpopulationen durcheinander gebracht. Das menschenverursachte Chaos wird als Anlass genommen, den Tod erneut in die Wälder zu bringen, um einen angeblichen Überbestand zu „regulieren“, sprich: abzuknallen.
Es ist ein Teufelskreis, der dem huldigt, von dem Jesus sagte: „Er war ein Mörder von Anfang an.“
Jesus nannte ihn Teufel. Aufgrund dieses Teufelskreises werden die soziale Struktur der Tiere, die auf Fürsorge und Mitgefühl aufgebauten Tiergemeinschaften willkürlich durch Jägerhand zerrissen und zerstört.
Das ist die Ursache der unnatürlichen Vermehrung, das ist die Ursache des Stresses, der Zerstörung in unseren Wäldern, die eine Heimat, ein Zuhause für die Tiere sein sollten und stattdessen zu Flucht- und Angststätten verkommen sind. Hubertus wollte es nicht. Die katholische Kirche hat ihn zur Strecke gebracht, und die Jagdstrecke wird vom katholischen Priester gesegnet.
Gott hat diese fantastische Schöpfung hervorgebracht. Aber für die Regulierung der Populationen soll Er nicht in der Lage sein?

Das Wesen der Schöpfung ist Einheit.

„Macht euch die Erde untertan.“ So steht es in der Bibel. So soll es Gott befohlen haben.
„Macht euch die Erde untertan“ ist sicherlich eine der meist missbrauchten Aussagen, die der Ewige durch den Propheten Mose gegeben haben soll.
Für jeden Missbrauch, für jede Ausbeutung, für jede Verrohung muss dieser Satz seit Jahrtausenden herhalten, insbesondere dann, wenn es darum geht, den rücksichtslosen Raubbau an der Mutter Erde mit all ihren Geschöpfen für die sogenannte Krone der Schöpfung, den Menschen, zu rechtfertigen. Das Wesen der Schöpfung ist Einheit, doch der Mensch hat sich abgesondert und ist selbst zum Sonderling geworden, der seine eigene Lebensgrundlage und die seiner Mitgeschöpfe zerstört.
Der menschliche Leib ist aufgebaut aus den Substanzen der Erde. Er ist ein Teil der Erde, und die Erde ist ein Teil von ihm. Würde er in diesem Bewusstsein leben, dann würde die Erde aufatmen. Sie würde sich befreien können von der untragbar gewordenen Last der Misshandlungen durch die Menschen. Die Erde ist ein lebender Organismus mit einem wunderbaren Arten-, Pflanzen- und Tierreichtum.
Sie bringt eine unermessliche Fülle an Farben und Formen hervor, sie erfüllt alles mit Leben und bietet aus ihrem Schoß Lebensraum und Lebenskraft für unzählige Lebewesen. Sie ermöglicht die Vitalität aller Schöpfungsformen im materiellen Sein und beschenkt jeden mit ihrem Reichtum.

Ein Weck- und Mahnruf der Mutter Erde

Was würde die Erde zu uns Menschen des 21. Jahrhunderts wohl sagen?
Würde man auf ihren mahnenden Ruf hören, würde sie möglicherweise Folgendes zu uns sprechen:

„Warum, ihr Menschen, habt ihr mir den Krieg erklärt? Warum beutet ihr mich aus? Warum nutzt ihr mich aus? Warum vergiftet, verdichtet und verbaut ihr mich, die ich doch Lebensspenderin auch für euch bin? Seht ihr nicht, für wen alles ich trage? Spürt ihr nicht die große Familie, die wir alle gemeinsam bilden, mit den Mineralien, den Pflanzen, den Tieren und auch mit euch?

Ihr seid aus den Substanzen meines Erdkörpers aufgebaut. Euer Erdenkleid trägt meine Elemente. Warum hasst ihr mich?
Warum bekämpft ihr mich? Was habe ich euch getan?
Warum löst ihr euch aus der Einheit unserer kosmischen Gemeinschaft, die wir im materiellen Kosmos bilden? Warum fühlt ihr euch so sicher und so stark? Glaubt ihr etwa, dass die Kräfte der Natur euch nichts anhaben können? Glaubt ihr, dass der Frevel an der Natur an mir, der Mutter Erde, ohne Folgen für euch bleibt?
Mich umgibt eine schützende Hülle, die euch und allen weiteren Lebewesen Schutz bietet. Warum zerstört ihr sie? Warum setzt ihr euch und alle eure Mitbewohner auf mir der schädlichen kosmischen Strahlung aus, sodass ihr und alle Wesen auf mir versengt und verdorrt werdet?

Ihr habt nicht erfasst, wer ihr in Wahrheit seid, deshalb erfasst ihr auch nicht, wer ich, euer materieller Wohnplanet, in Wahrheit bin. Denn die Fülle meines Lebens kommt nicht nur aus dem Diesseits, die Fülle des Lebens kommt von Gott, dem ewigen Sein, und ist euch nur im dreidimensionalen Sein die Erscheinungsform, die ihr erfassen könnt. Doch tief in mir, der Mutter Erde, ist der geistige Teilplanet aus dem ewigen Sein, aus dem ewigen Jerusalem, den ihr mit anheben solltet durch die bewusste, gelebte Kindschaft des ewigen Vater-Mutter-Gottes, aus dem ihr genauso seid wie ich und alle Formen des Seins.

Lasst ab von eurer Brutalität gegenüber all den Lebensformen, die euch fremd geworden sind!
Lasst ab von eurer Herzenskälte, die nicht mehr erfassen kann, dass jedes Tier, ja jeder Baum, jeder Strauch, jede Blüte eingebettet ist in das große Schöpfungsgeschehen des himmlischen Vaters.

Ihr habt die Einheit verlassen, ihr wollt die Trennung, ihr wollt den Kampf. Ihr wollt die Herrschaft und den Krieg. Doch in diesem Krieg gibt es keinen Sieger, denn die Gerechtigkeit des Gesetzes Gottes wird euch Menschen die Schranken aufzeigen, die aus eurer Beschränkung hervorgehen.“
Liebe Mitmenschen, so ähnlich könnte die Erde zu uns Menschen sprechen.
Der Mensch sollte die Erde bebauen. Wir sollten der Erde nützlich sein, damit sie ihren Reichtum entfalten kann. Wir sollten davon ablassen, die Erde zu beherrschen, sie auszubeuten, sie und ihre Bewohner zu quälen, denn das ist gegen das ewige Sein gerichtet, und wir schaden damit nicht nur der Erde und ihren weiteren Bewohnern, den Tieren und Pflanzen, sondern letztlich uns selbst.


Stopp dem Tiermord und der Schändung der Erde!

Durch Jesaja sprach Gott, der Ewige: „Die Erde ist Meiner Füße Schemel und der Himmel ist Mein Thron. Welches Haus wollt ihr Mir bauen? Hat nicht all dies Meine Hand gemacht?“
Seine Hand hat all dies gemacht, also geschaffen, und Sein Lebensodem ist in allem Sein. Wenn wir die Erde malträtieren, ausbeuten, schänden und verunstalten, dann verunstalten wir den Schemel der Füße des Ewigen. Wer die Natur schändet, der kämpft gegen den Ewigen. Es ist das satanische, gegen Gott gerichtete Handeln, das Seiner Füße Schemel, die Erde, vernichten will. Wer die Hand anlegt, um Gewalt und Verbrechen gegen die Natur, die Tiere und die Pflanzen zu begehen, der richtet sich gegen die Schöpfung und letztlich gegen Gott.
Der Ruf Gottes durch die Propheten verhallt im Getöse dieser Welt. Die Menschheit aller Generationen hat das Wort des Ewigen durch Seine Gesandten dem Wind übergeben. Wenn nun die Stürme toben, fragt sich der Mensch: „Warum lässt Gott das zu?“.
Keine Generation hatte so wie die heutige die Möglichkeit, zu erfassen, was Energie bedeutet. Das Wissen darum, dass keine Energie verloren geht, ist jedem zugänglich. Was macht die Menschheit aus diesem Wissen? Sie pflegt die Selbsterhöhung statt wahrer Einsicht und Demut; Verblendung, Selbstvergötterung und Machbarkeitswahn statt Liebe, Fürsorge und Hinwendung zu dem Geist des Lebens; den Missbrauch statt die friedliche Nutzung zum Wohl aller Erdbewohner.
Der Schemel des ewigen Gottes wird unablässig mit Füßen getreten durch das Knechten und Schänden Seiner Schöpfung – doch jeder Tritt trifft einst wiederum die Menschheit. Die Spur der Verwüstung, die der Mensch seinem Wohnplaneten auferlegt, wird vor dem Verursacher Mensch nicht Halt machen. Wer Raubbau betreibt, wird seinen ausgeräuberten Bau einst selbst bewohnen. Die Stätten der Verwüstung, die er sich errichtet, werden seine Behausung sein. Seine Klage „Warum lässt Gott das zu?“ wird der Sturm wegfegen, so wie er, der Mensch, die Mahnungen des Ewigen dem Wind übergeben hat.

Das Verbrechen an der Erde und an ihren Lebewesen hat Ausmaße angenommen, die von der Mehrheit der Menschen nicht erfasst werden, weil sie vom eitlen Wahn der Selbstherrlichkeit geblendet sind. Doch das Leid der malträtierten Tiere und Pflanzen summiert sich in jedem Augenblick und führt zu einem kosmischen Schuldenberg, bei dem es keinen Schuldenschnitt geben wird. Der Mensch erntet, was er gesät hat.

Liebe Mitmenschen! Machen Sie mit, diesem Verbrechen ein Ende zu bereiten. Der erste Schritt geht immer von uns selbst aus. Ein Schlüssel dazu könnte die folgende Lebensregel des Jesus von Nazareth sein, die besagt: „Was immer du willst, dass man dir tu‘, das tue du zuerst.“ Oder anders gesprochen: „Was du nicht willst, dass man dir tu‘, das füg’ auch keinem andern zu“ – auch nicht den Tieren, auch nicht den Pflanzen, auch nicht der Mutter Erde und den notleidenden Menschen.

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HORROR ASTRAL

Buchbeschreibung

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Menschen, die an eine höhere Existenz glauben, die wir Schöpfer oder Gott nennen, sollte bewusst sein, dass das Diesseits vom Jenseits nicht getrennt ist. Gabriele beschreibt das „Horror Szenario“, z.B. wie erdgebundene Seelen Menschen im Diesseits beeinflussen und gefügig machen können, oder: wie wirken sich Suchtprogramme im Jenseits aus? Jeder Mensch hat jedoch auch ein geistiges Schutzwesen an seiner Seite, das gemäß dem freien Willen mahnt und warnt. Ob der Mensch die Impulse wahrnimmt oder außer acht lässt, das bestimmt der Mensch selbst. Das Erdenleben ist gefährlich, doch jeder Mensch hat seinen Werdegang selbst in der Hand…

110 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-89201-333-4

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Inhaltsangabe

Leseproben

Inhaltsverzeichnis (Anklicken = Textauszüge)

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Der Astralleib – die Seele. Ihr energetisches Fluidum – Aura oder Korona genannt – , ihre Strahlung, zeigt sich während der Inkarnation in wechselnden Farbnuancen (Seite 10)

Nach dem Hinscheiden des physischen Körpers tritt der Astralleib aus der sterbenden Hülle Mensch aus. Der Astralleib ist ein unsichtbarer Leib, der den Tod des Menschen überdauert; er wird auch als Seele oder Seelenleib bezeichnet. Das energetische Fluidum, das einst den Menschen umgab und das nun die Strahlung des Seelenleibes ist, nennt man auch Aura oder Korona. Die Aura eines Menschen – ebenso die Aura, gleich Korona, also das Fluidum der Seele – besteht aus Energien unterschiedlicher Farbnuancen, die in Strahlungsellipsen sowohl um den Menschen kreisen als auch – nach den Erdentagen des Einzelnen – um seine entkörperte Seele. … (Auszug)

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Der Mensch und seine Seele sind eine unermessliche Sende- und Empfangsstation. (Seite 12)

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Leseproben:

Der Astralleib – die Seele. Ihr energetisches Fluidum – Aura oder Korona genannt – , ihre Strahlung, zeigt sich während der Inkarnation in wechselnden Farbnuancen
Nach dem Hinscheiden des physischen Körpers tritt der Astralleib aus der sterbenden Hülle Mensch aus. Der Astralleib ist ein unsichtbarer Leib, der den Tod des Menschen überdauert; er wird auch als Seele oder Seelenleib bezeichnet. Das energetische Fluidum, das einst den Menschen umgab und das nun die Strahlung des Seelenleibes ist, nennt man auch Aura oder Korona. Die Aura eines Menschen – ebenso die Aura, gleich Korona, also das Fluidum der Selle – besteht aus Energien unterschiedlicher Farbnuancen, die in Strahlungsellipsen sowohl um den Menschen kreisen als auch – nach den Erdentagen des Einzelnen – um seine entkörperte Seele. … (Auszug)

Der Mensch und seine Seele sind eine unermessliche Sende- und Empfangsstation.
… Der Mensch kann tagtäglich in jedem Augenblick sein Verhalten aktualisieren und positionieren, sich also eine neue Kursrichtung vorgeben, sich hin zur positiven oder aber zur negativen Lebensführung entscheiden. Das Positive, das der Mensch in seinem Denken und Leben umsetzt, macht ihn friedvoller, besonnener und seine Seele heller. Aber auch das Negative prägt den Menschen; doch es trübt sein Bewusstsein und verdunkelt seine Seele. Beides, Hell und Dunkel, sind die Ergebnisse der Verhaltensweisen des Menschen, die Muster, die sich in den Farbnuancen der Aura wiederspiegeln. Entsprechende Speicherplaneten im materiellen Kosmos sowie in einem feineren Kosmos nehmen diese energetischen Frequenzen auf. Beide Kosmen sind Speicherquellen, die sehr umfangreich sind. … (Auszug)

Diesseits und Jenseits sind nicht getrennt.
Der freie Wille des Einzelnen entscheidet: für oder gegen das kosmische Gesetz.
Menschen, die an eine höhere Existenz glauben, die wir Schöpfer oder Gott nennen, sollte bewusst sein, dass das Diesseits vom Jenseits nicht getrennt ist. ..Dazu passend sagt der Physiker Hans Peter Dürr, ehemaliger Leiter des Max-Planck-Instituts für Physik in München: „Was wir Diesseits nennen, ist im Grunde die Schlacke, die Materie, also das, was greifbar ist. Das Jenseits ist alles Übrige, die umfassende Wirklichkeit, das viel Größere.“ So gesehen, geht unser Bewusstsein nach dem Tod nur dorthin, wo es eigentlich schon immer war.

Alles ist Energie. Alles, was der Mensch denkt, redet und tut, ist Energie. Für alle Zuwiderhandlungen trägt der Mensch selbst die Verantwortung gemäß dem Gesetz von Saat und Ernte.
Als Menschen ist uns also geboten, uns jeden Tag bewusst zu machen, dass alles, was wir denken, reden und tun, Energie ist. Unsere Körperzellen und auch die Partikel unserer Seele nehmen unermüdlich die Inhalte unserer Verhaltensweisen auf. Alles, was ungesühnt ist, was also gegen das kosmische Gesetz des Friedens, der Freiheit und Einheit gerichtet ist, ist nicht verschwunden – es bleibt in der Seele als Gravur, auch dann, wenn die Hülle Mensch nicht mehr existiert. Irgendwann werden die Ursachen wirksam, entweder im Menschen oder spätestens dann, wenn der Mensch hingeschieden ist, in seiner entkörperten Seele.

Des Menschen Werke folgen ihm in seiner Seele nach.Mensch und Seele tragen die Gravur von allem Gegensätzlichen, das der Mensch seinen Mitmenschen, aber auch der Erde, der Tier- und Pflanzenwelt, zufügt. Das und Weiteres sind die Werke des einzelnen Menschen, die ihm nachfolgen. Nach dem Hinscheiden des physischen Körpers bleiben die Werke des Menschen in seiner Seele als entsprechende Gravur – außer der Mensch hat rechtzeitig sein oftmals bestialisches negatives Verhalten, seine Laster, erkannt und diese abgestellt, indem er die Schritte tut, die Jesus von Nazareth uns Menschen aufgezeigt hat. Seine Worte lauten: „Schließ’ ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist.

Wer sich selbst nicht kennt, bleibt als Seele oftmals blind.
Das Getriebensein von Seelen, die von Wünschen und Lastern nicht ablassen können
In dem Maße, wie der Mensch sich nicht kennt, wird sich auch nach seinem Leibestod seine entkörperte Seele nicht zurechtfinden. Erst wenn ein höheres Wesen, das die Seele begleitet, mit seinen Hinweisen Zugang zu dem Seelenwesen findet, wird dieses in sich mehr Klarheit erlangen. Der Seele wird allmählich bewusst werden, was augenblicklich an Für und Wider in ihr aktiv ist, und dass das, was im Wider, also im Soll steht, behoben werden soll. Doch nicht jede Seele ist bereit, die Hilfen von oben, von den Schutz- und Lehrwesen, anzunehmen.

Astral-Hacker“: Erdgebundene Seelen „hacken“ sich bei den Lebensprogrammen von Menschen ein.
Beispiel: Fremdprogrammierung in Computern durch Viren und „Trojaner“
Die Seelen, die wir selbst programmiert haben und die unter Umständen von Dämonen gesteuert sind, wenden nichts anderes an als ihrem ehemaligen Menschen geläufig war, der z.B. mit der Computertechnik zu tun hatte…
Das, was in der Computerwelt mit Hackern vor sich geht, ist im Grunde genommen nichts anderes als das, was die „Astral-Hacker“ bei Menschen vornehmen. Sie nutzen gewissermaßen die Ähnlichkeit der Lebens-Programme und der vorhandenen Negativmuster, um sich in das „Betriebssystem“ Mensch einzuschalten, ihn also mehr und mehr zu beeinflussen und zu vereinnahmen, ihn zu besetzen, mit der Absicht, unmerklich sukzessive die Oberhand zu gewinnen und den besetzten Menschen so umzugestalten, dass der Inhalt der Programmwelt des „Astral-Hackers“ erfüllt werden kann. ..

Wie gehen erdgebundene Seelen vor, um einen Menschen gefügig zu machen,
ihn zu beeinflussen, zu umsetzen und zu besetzen?
Mit Recht fragt man sich: Wie kommen virtuelle Astralseelen, also Seelenwesen, an die entsprechenden Menschen heran, um sie gefügig zu machen und durch übereinstimmende Programme das zu erleben, was ihrer Wunschwelt entspricht? – Das kosmische Gesetz der Gleichheit heißt: Gleiche energetische Wellen suchen immer wieder gleiche Wellenlängen; man sagt auch: Gleiches zieht stets Gleiches an

Die Seele, die beim Menschen Energie freisetzt, hängt am Menschen – wie an einem Tropf.
Jede erdgebundene Seele hat ihr spezifisches Energievolumen, das oftmals nicht ausreicht, um auf Menschen einzuwirken, um sie zu beeinflussen, zu umsetzen, gar zu besetzen. Deshalb wendet sie Folgendes an: Sie versucht, Menschen ihrer Gesinnung durch Fokussieren zu veranlassen, ihr Denken in gewisse Bahnen zu lenken bzw. ihre Opfer gleich zum schändlichen Tun zu animieren. Dabei regt sie in des Menschen Aura eine oder mehrere Strahlungsaspekte an, die der Wunschwelt der Seele entsprechen. Sie fokussiert also bestimmte Energiebahnen der Aura des Menschen an, so dass dieser durch Denken und Handeln bestimmte Aspekte belebt. Was im Menschen unter Umständen zunächst nur latent lag, kommt nun möglicherweise durch wiederholtes Denken zum Durchbruch.

Interessengruppen von Seelen machen bestimmte Menschentypen zu Energielieferanten.
„Ein unreiner Geist wandert durch die Wüste …“
Der Einfluss von erdgebundenen Seelen auf Menschen, um ihre Wünsche zu erfüllen, ist vielseitig.In den Zwischenreichen und im materiellen Kosmos gibt es auch sogenannte Interessengruppen von Seelen, die bestimmte Menschentypen durch Beeinflussung zu speziellen Energielieferanten machen. Diese Energien wollen sie zielgerichtet bei Menschen einsetzen, die im Zeitlichen ähnliche Interessen wie einst sie selbst verfolgen…

Jede Seele wird aus der geistigen Welt eingehend beraten und ermahnt.
„Warum lässt Gott das zu? Warum greift Er nicht ein?“
Wir sollten bei diesen schrecklichen Horror-Begebenheiten nicht vergessen, dass immer höhere Seelen gegenwärtig sind, um solche Seelen zu belehren, ihnen beizustehen, dass sie zum gesetzmäßigen Tun zurückfinden und ihre Opfer loslassen. Ob die Seele die Hilfen annimmt oder von sich weist, bleibt immer der Seele überlassen. Der freie Wille gilt sowohl für den Menschen als auch für die Seele. Jeder Mensch hat ebenfalls ein geistiges Schutzwesen an seiner Seite, das gemäß dem freien Willen mahnt und warnt. Ob der Mensch die feinen, positiven Impulse wahrnimmt oder außer acht lässt, gar abtut, das bestimmt der Mensch selbst…

Die Priesterkaste vermittelte ein verzerrtes Gottesbild.
Zu allen Zeiten sandte Gott, der Ewige, göttliche Wesen, die sich in Menschen einverleibten und Gottes Wort dolmetschten, um den Menschen Sein Wort zu übermitteln. Der Mensch nennt die himmlischen Dolmetscher Gottespropheten. Es sind die wahren Propheten, die Gottes Willen tun. Die ewige Wahrheit Gottes durch Seine Dolmetscher, durch die Propheten, wurde zu allen Zeiten von der Priesterkaste frisiert, zugeschnitten, verfälscht, und das, was noch unverfälscht vorhanden ist, der Vergangenheit zugeschrieben und so zugeschnitten und verfälscht, dass das, was sie als Gottes Botschaft präsentierte und präsentiert, ihrem Machtdenken und Machtverhalten entsprach und heute noch entspricht.

Im Alten Bund wie in der Gegenwart – Gott spricht uns durch Sein Prophetenwort an.
Lassen wir uns von Ihm erfassen! Er ist der Fels.
Wenden wir uns nun Gottesworten durch Jesaja zu. Stellen wir sie dem heutigen Gedankengut, den ichbezogenen Wünschen, dem Malträtieren und Quälen der Tiere, dem mutwilligen Töten der Tiere und dem Verzehr von Tierfleisch gegenüber, und nicht zuletzt den grausamen Tierversuchen! Durch den Vergleich von des Menschen heutigem Treiben zu den Aussagen Gottes durch Jesaja verstehen wir das Thema „Horror astral“ um vieles besser. Das Wort Gottes durch Seine Propheten wird von der heutigen Priesterkaste der damaligen Zeit zugesprochen. Doch gestern ist auch heute.

Christus bereitete uns als Jesus den Weg heim.
Die Seligpreisungen der Bergpredigt Jesu
Liebe Leser, das Thema „Horror astral“ zeigt nur bruchstückweise auf, was viele Seelen nach der Entkörperung ihres physischen Leibes erleben, aber auch erleiden. Wir Menschen sind nichts anderes als Wanderer auf dem Weg des Friedens, auf dem Weg in die ewige Heimat, zu unseren ewigen Wohnungen, von denen Jesus sprach: „Im Haus Meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte Ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?“ Alle Menschen, alle Wanderer auf dem Weg heim in das ewige Vaterhaus, sind mehr oder weniger Sünder. Doch auf unserem Wanderweg sollten wir uns tagtäglich auf die Zehn Gebote Gottes durch Mose besinnen, und auf die vielen Hinweise von Gott, dem Ewigen, durch Seinen Propheten Jesaja und weitere Gottespropheten.

Achten, schätzen und bewahren Sie Ihr Leben!
Nach Ihrem Hinscheiden lebt Ihre Seele weiter …
Wenn wir als Menschen hinscheiden, hebt sich die von uns ausgesandte Energie nicht auf. Unser Tun und unser Unterlassen sind Energien, die sich als Bilderfolgen gleich einem Film aufzeichnen und die entsprechend dem kosmischen Gesetz den Menschen – und, nach der Entkörperung, die Seele – anregen, das zu beheben, was aus unseren energetischen Eingaben zur Bearbeitung anstünde. Unsere Seele kann leider als das Auffangbecken unserer Negativ-Energien bezeichnet werden. Der Mensch ist verantwortlich für jegliches Für und Wider. Wir Menschen und auch unser Seelenleib speichern alles.

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Die Politiker und der Papstbesuch

„Ave Papa, die Höllengeweihten grüßen dich!“
Wer kam eigentlich auf die Idee, den Papst ausgerechnet zu einer Rede im deutschen Bundestag einzuladen? Nach eigener Aussage war es der CDU-Katholik und Bundestagspräsident Norbert Lammert, der bereits 2007 aus Anlass des 50. Jahrestags der römischen EU-Verträge diese Einladung ausgesprochen hatte. Jetzt, kurz vor Weihnachten 2010, habe der Papst die Einladung eben angenommen.

Wie ernst der Bundestagspräsident sein Amt nimmt, wenn er den letzten Diktator Europas zu einer Rede in einem demokratisch gewählten Parlament einlädt, steht auf einem anderen Blatt. Von so etwas wie Gewaltenteilung gibt es im Vatikan, diesem Ministaat von Mussolinis Gnaden, nämlich nicht mal einen Hauch, von Gleichberechtigung der Frau ganz zu schweigen, und die Europäische Menschenrechtskonvention hat der Vatikan bis heute nicht unterzeichnet. Könnte er bei den Zuständen auch gar nicht.

Wie haben nun die Politiker darauf reagiert? Bei CDU und CSU natürlich einhellige Zustimmung, ist doch klar! Aber ist es wirklich so klar? Dass die Katholiken Norbert Lammert und Hermann Kues (beide CDU) und Alexander Dobrindt (CSU) ihren Chef, sei er so undemokratisch wie er will, gerne reden hören, mag man noch verstehen. Wobei sie dazu ja auch nach Rom fahren oder Radio Vatikan aufdrehen könnten.

Doch was ist mit dem CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe, der vollmundig verlauten ließ: „Wenn der Papst im Bundestag redet, ist dies eine große Ehre für das Parlament.“ Normalerweise ist es doch für ein Staatsoberhaupt eine besondere Ehre, im Parlament eines demokratischen Staates reden zu dürfen. Hier soll es nun plötzlich umgekehrt sein? Was ist mit CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich, der die Papstrede, noch lange bevor sie gehalten wurde, schon als „besonderes Highlight auch der deutschen Parlamentsgeschichte“ preist? Was ist mit CDU-Fraktionsvize Volker Kauder, der sich für einen „großen öffentlichen Gottesdienst“ während des Papstbesuchs in Berlin ausspricht, denn „die Kirche solle auch zu einer missionarischen Präsenz“ in Berlin stehen?

Die drei genannten Herren, die hier, mehr als ihre katholischen Fraktionskollegen, vor dem Papst katzbuckeln, haben eines gemeinsam: Sie sind Lutheraner. Und sie haben eines noch nicht begriffen: Und wenn sie noch so sehr dem Papst zujubeln (und hoffen, dass ein wenig von seiner Publicity auf sie herunterrieseln möge), so bleiben sie in den Augen des obersten Katholikenpriesters doch nur protestantische Ketzer, die in der Hölle schmoren werden, so sie nicht rechtzeitig vor dem Tod noch katholisch werden.

Für die meisten Lutheraner ist die Doppelbödigkeit der katholischen Lehre und Botschaft offenbar so völlig jenseits ihres Horizonts, dass sie den schönen Worten der Päpste bereitwillig auf den Leim gehen und die bösartigen Abgründe, die dahinter lauern, nicht einmal im Traum wahrnehmen. Wobei damit nicht gesagt sein soll, dass die lutherische Lehre keine Abgründe hätte – man denke nur an die Prädestinationslehre und die damit verbundene Leugnung des freien Willens.

Wie ist die Vatikankirche wirklich gestrickt? Sie verfügt über ein von römischen Juristen über Jahrhunderte aufgetürmtes Dogmensystem, hinter das sie selbst nicht mehr zurückkann, selbst wenn sie es wollte: Was einmal zum Dogma erklärt wurde, bleibt ewig gültig – denn die Päpste sind ja angeblich jedes Mal unfehlbar gewesen, wenn sie neue Dogmen verkündet haben.

Die Vatikankirche bindet im Zeitalter der Meinungsfreiheit und der Menschenrechte ihre intellektuellen Grausamkeiten allerdings niemand so gern direkt auf die Nase. Da muss man schon zu einem Buch greifen, z.B. zum „Neuner-Roos“, „Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung“, gedruckt in 13., aktueller Auflage mit kirchlichem Imprimatur, versteht sich. Würden unsere CDU-Lutheraner einmal darin blättern, so könnten sie z.B. die Randnummer 381 finden:

„Die heilige römische Kirche … glaubt fest, bekennt und verkündet, dass »niemand außerhalb der katholischen Kirche weder Heide« noch Jude, noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter [Anmerkung: Damit sind auch die Protestanten gemeint] – des ewigen Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod ihr (der Kirche) [selbstverständlich der katholischen Kirche] anschließt.“

Und wer jetzt glaubt (glauben heißt bekanntlich: nicht wissen), dies sei ja seit dem 2. Vatikanischen Konzil anders geworden, der kennt erstens nicht die angeblich ewige Dauer wichtiger Dogmen. Und er könnte zweitens unter Randnummer 373 den Gegenbeweis finden: einen Text aus ebendiesem Konzil aus dem Jahr 1965:

„Darum könnten jene Menschen nicht gerettet werden, die um die katholische Kirche und ihre von Gott durch Christus gestiftete Heilsnotwendigkeit wissen, in sei aber nicht eintreten oder in ihr nicht ausharren wollen.“

„Nicht gerettet“ heißt wiederum: Ab in die Hölle! Und es will doch kein deutscher Protestant, zumal ein Politiker, ernsthaft behaupten, er kenne die katholische Kirche nicht!

Also, Herr Kauder, es nützt Ihnen gar nichts, wenn sie besonders fromm sind oder gar „der „katholischste Evangele, den ich kenne“, wie Ihr CDU-Kollege Georg Brunnhuber einmal sagte. Und auch Sie, Herr Gröhe und Herr Friedrich: Das Dogma kennt in diesem Punkt auch für Sie keine Gnade. Lesen Sie nach, wie das gerade zitierte Dogma 381weitergeht:

„Mag einer noch so viele Almosen geben, ja selbst sein Blut für den Namen Christi vergießen, so kann er doch nicht gerettet werden, wen er nicht im Schoß und in der Einheit der katholischen Kirche bleibt.“

Wobei jetzt noch hinzufügen wäre, dass auch die Katholiken im wahrsten Sinn des Wortes höllisch aufpassen müssen: So sie nämlich auch nur eines der katholischen Dogmen nicht glauben – im Angebot wären z.B. Jungfrauengeburt, die leibliche Aufnahme Marias in den Himmel, Zwang zur Säuglingstaufe oder die Heilwirkung von Reliquien usw. – so ist auch der vermeintlich brave Katholik automatisch exkommuniziert!

Ob dies auch auf den Bundestagsvizepräsidenten Wolfgang Thierse zutrifft, mag er selbst beurteilen. Wenig verwunderlich ist jedenfalls, dass Thierse, der im Zentralkomitee der deutschen Katholiken sitzt, den geplanten Auftritt seines obersten Chefs bedingungslos unterstützt. Kritik aus den Reihen der Grünen an der geplanten Papstrede im Bundestag, so Thierse, sei „schlicht und ergreifend kleinkariert“. So ist das also: Wer auf die demokratische Integrität des deutschen Parlaments Wert legt, wird von dessen Vizepräsidenten, der gleichzeitig ein hochrangiger katholischer Kirchenfunktionär ist, als „kleinkariert“ beschimpft.

Ähnlich wie bei der CDU/CSU sind auch bei der SPD gerade die auf ewig verdammten Protestanten eifrige Verteidiger der Möglichkeit des Papstes, im deutschen Parlament zu reden. Thomas Oppermann z.B., Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD, findet, es sei „gut, wenn er im Bundestag spricht“. Die lutherische Kirchenfunktionärin Kerstin Griese MdB , EKD-Synodalin und im Bundesvorstand des Diakonischen Werks, erwartet zwar „deutliche Worte zur Ökumene und zu den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche.“ Doch zur Ökumene hat der Papst längst deutlich gesagt, dass er die Lutherkirche nicht für eine der Vatikankirche vergleichbare Organisation hält. Geht es noch deutlicher? Und zu seiner eigenen Verstrickung in die Kinderschänderverbrechen wird der Papst auch im Bundestag mit Sicherheit nichts sagen. Dabei ist offenkundig, dass er als Kurienkardinal spätestens 2001 über alle Verbrechen genauestens bescheid wusste, weil er nämlich die Unterrichtung seiner Behörde, der „Glaubenskongregation“, ausdrücklich zur Pflicht machte.

Immerhin äußert der SPD-Abgeordnete Rolf Schwanitz „Vorbehalte“ und will erst innerhalb der Fraktion darüber diskutieren. Schwanitz hat den Arbeitskreis „Laizistinnen und Laizisten in der SPD“ (www.laizistische-sozis.de) mit gegründet, der für eine Trennung von Staat und Kirche eintritt und von Kirchenfunktionär Thierse prompt ausgebremst wurde: Kein Auftritt auf der offiziellen SPD-Webseite!

Bei der FDP ist es wiederum der Protestant Stefan Ruppert, der den geplanten Auftritt des Papstes am meisten bejubelt. Er erwarte sich davon „wichtige Impulse“ für den Dialog mit den Religionsgemeinschaften. Doch wie soll dieser „Dialog“ aussehen? „Ihr müsst alle katholisch werden, sonnst landet ihr in der Hölle“ – das müsste der Papst allen Nicht-Katholiken sagen, wenn er ehrlich wäre. In seinen Lehraussagen steht es so drin. Wie gut, dass es doch in allen Parteien nützliche Naivlinge gibt, wird er sich denken, die gar nicht merken, dass sie selbst schon verdammt sind und mich trotzdem feiern.

Etwas turbulenter geht es bei den Grünen zu. Dass der katholische Kirchenfunktionär Josef Winkler (Zentralkomitee der Katholiken) den Papst unbedingt im Parlament reden hören will, ist klar. Dass es die lutherische Kirchenfunktionärin Karin Göring-Eckardt (EKD-Synode, Theologin und mit einem lutherischen Pfarrer verheiratet) auch will, passt in Bild, obwohl sie als hochrangige Lutheranerin eigentlich wissen müsste, was ihr nach katholischer Lehre blühen wird. Aber man genießt ja in ökumenischer Eintracht die Milliardensubventionen des Staates und die zahlreichen Privilegien, die der deutsche Staat den Kirchen zukommen lässt. Eher uniformiert ist wohl die Alevitin Ekin Deligöz, die zwar irritiert ist, „dass ein Kirchenoberhaupt sich auf eine so weltliche Bühne wie ein Parlament“ begibt – aber der Papst sei schließlich „unser Gast“. Frau Deligöz: Der Vatikan macht seit fast zwei Jahrtausenden auf der Weltbühne knallharte Politik! Und auch die Aleviten sind in vatikanischen Augen „Heiden“ und somit künftige Nahrung für das Höllenfeuer.

Wenig von „Gastfreundschaft“ am falschen Platz hält allerdings das grüne Urgestein Christian Ströbele, der ankündigte, das Plenum zu verlassen, sobald der Papst dort das Wort ergreife. Er nehme es dem Papst besonders übel, dass dieser sich in Lateinamerika nicht zur historischen Schuld seiner Kirche bekannt habe und als Präfekt der Glaubenskongregation immer wieder gegen Befreiungstheologen vorgegangen sei. Auch Fraktionsgeschäftsführer Volker Beck bestand darauf, dass der Bundestag „weltanschaulich neutral“ bleiben müsse. Lasse man den Papst reden, so stelle sich die Frage, „welche Repräsentanten von anderen Religionsgemeinschaften man einlädt.“

Eine gute Idee! Wie wäre es z.B. mit Vertretern der religiösen Minderheiten, die beide großen Kirchenkonzerne seit Jahrzehnten als „Sekten“ verleumden und diskriminieren?

Außerdem, so Beck, sei der Papst intolerant gegenüber Schwulen und Lesben. Wobei „intolerant“, Herr Beck, noch ein harmloser Begriff ist. Nach katholischer Lehre ist die gesamt Bibel von Gott inspiriert – und darin wird unter anderem verlangt, Schule und Lesben zu steinigen …

Doch die Widerspenstigkeit einiger grüner Abgeordneter fand ein rasches Ende – weil Renate Künast Berliner Bürgermeisterin werden will. Und dazu braucht sie Stimmen aus dem konservativen Westberliner Lager. Also pfiff die Fraktionschefin ihre gegenüber dem Papst zu Recht misstrauischen Kollegen zurück: „Der Papst ist eingeladen, das ist in Ordnung so. Da gehen wir hin, und zwar respektvoll“. Immerhin plädiert auch Künast dafür, auch anderen Glaubensführern Rederecht einzuräumen. Siehe oben …

Ähnlich schwer wie die Grünen tun sich auch die Linken mit dem Papstbesuch. Am Ende ist die Mehrheit aber für die Durchführung der Rede. Gregor Gysi versteigt sich in einem Interview mit der Welt sogar zu der Aussage: „Im Augenblick sind nur die Kirchen in der Lage, einigermaßen allgemeinverbindlich Moralnormen zu formulieren.“ Als ob gerade die Vatikankirche nicht in ihrer ganzen Geschichte bewiesen hätte, dass ihre „Moral“ sich in ihrer eigenen Macht und „ihrem“ Geld erschöpft, das sie zuvor anderen weggenommen hat. Der konfessionslose Grüne Raju Sharma erwartet: „Der Papst hat sicher interessante Dinge zu erzählen.“ Immerhin protestiert der Abgeordnete Andrej Hunko („Nicht in meinem Namen“) auf seiner Webseite (www.andrej-hunko.de) gegen die Papstrede und fordert eine „Anti-Papst-Bewegung“.

Nur einer ist vollständig abgetaucht: Unser Bundespräsident Christian Wulff. Der ist zwar katholisch. Aber er weiß offenbar ganz genau: Als Geschiedener, der wieder geheiratet hat, ist er von den katholischen Sakramenten ausgeschlossen. Und nicht nur das: Ehebrechern droht nach der Bibel auch noch die Steinigung …

Ja, was wird das für ein Schauspiel, wenn der Papst tatsächlich im Bundestag sprechen sollte? Der Oberpriester einer Religion, die mindestens 5,7 Milliarden Menschen auf der Erde für „ewig verdammt“ hält – und die Mehrheit der Parlamentarier dazu? In der römischen Arena riefen die Gladiatoren: Ave Cäsar, morituri te salutant – die Todgeweihten grüßen dich! Was werden die Abgeordneten des Bundestags rufen: „Ave Papa – die Höllengeweihten, die auf ewig Verdammten grüßen dich!“?

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Brief an Bundespräsident Christian Wulff

papstbesuch-brief-an-bundespraesident-wulff-17.pdf [79 KB]

Rechtsanwalt
Dr. Christian Sailer, Max-Braun-Str. 2, 97828 Marktheidenfeld-Altfeld
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http://www.kanzlei-sailer.de

Herrn Bundespräsidenten
Christian Wulff
Bundespräsidialamt
Spreeweg 1
11010 Berlin

17.12.2010

Staatsbesuch des Papstes


Sehr geehrter Herr Bundespräsident,


erlauben Sie mir, dass ich mich als Staatsbürger, Jurist und freier Christ mit einigen Fragen und einer Bitte an Sie wende.


Als Staatsoberhaupt stehen Sie über allen politischen Parteien, Konfessionen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessengruppen. Vom Träger des höchsten Staatsamtes erwartet das Staatsvolk in besonderem Maße Neutralität und ausgleichendes Wirken im Widerstreit der vielfältigen öffentlichen und
privaten Belange, nicht zuletzt in Bezug auf die unterschiedlichen religiösen Gruppierungen unseres Landes. Ihre Rede zum Tag der deutschen Einheit, in der Sie den Islam als Teil Deutschlands bezeichnet haben, wurde deshalb von vielen freiheitlich denkenden Bürgern als politisch hilfreicher Fingerzeig empfunden, der eine aus dem Ruder laufende Diskussion zur rechten Zeit entschärfte.
Angesichts dieser Rede, die Modernität und Liberalität ausstrahlte, verwundert es umso mehr, dass Sie im Verhältnis zur katholischen Kirche Wege beschreiten, die vielleicht Mitte des vorigen Jahrhunderts, zu Zeiten der „Volkskirche“, noch gangbar erschienen, heute aber viele Bürger vor den Kopf stoßen. Ich meine die Einladung des Papstes zu einem Staatsbesuch, verbunden mit der Möglichkeit, im Deutschen Bundestag eine Grundsatzrede zu halten.

Vor allem Letzteres ist schwer nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass 70 % der Bewohner unseres Landes mit der katholischen Kirche nichts zu tun haben.
Im Übrigen wird die Ehre, vor der deutschen Volksvertretung sprechen zu dürfen, auch Staatsoberhäuptern nur höchst selten zuteil.
Hinzu kommt – und das gilt nicht nur für den Auftritt vor dem Bundestag, sondern für den gesamten Staatsbesuch -, dass die Stellung des Papstes als Staatsoberhaupt äußerst fragwürdig ist. Ursprünglich ging der Staat des Papstes aus der so genannten konstantinischen Schenkung hervor, die sich im 15. Jahrhundert als Fälschung entpuppte, was die Kirche später auch selbst zugab.


Im 19. Jahrhundert wurde diesem Staatsgebilde zunächst durch Napoleon ein vorläufiges und später durch den italienischen König Emanuel I. ein definitives Ende bereitet. Wenn es heute wieder einen Vatikanstaat gibt, so ist dies auf eine der übelsten Gestalten des vorigen Jahrhunderts zurückzuführen, nämlich den faschistischen Diktator Benito Mussolini, der in den Lateranverträgen mit Pius XI. dem Vatikan erneut Staatscharakter zusprach, obwohl sich das Staatsgebiet auf die Gärten um den Petersdom und das Staatsvolk
auf einige Hundert Prälaten beschränkt. Die Verfassung dieses Staates spiegelt bis heute ihren faschistischen Ursprung wieder. Art.1 des von Papst Johannes Paul im Jahr 2000 neu erlassenen „Grundgesetzes“ lautet: „Der Papst besitzt als Oberhaupt des Vatikanstaates die Fülle der gesetzgebenden, ausführenden und richterlichen Gewalt.“ Und in der Präambel dieses Grundgesetzes heißt es, dass der Staat des Vatikans den Zweck hat, dem Papst im Äußeren Unabhängigkeit für seine Weltmission zu verschaffen. Der Vatikanstaat ist also erklärtermaßen nichts anderes als ein Vehikel des Kirchenoberhaupts;
und wer den Papst als Staatsoberhaupt einlädt, lädt damit den Kirchenführer ein, sodass dessen Glaubenslehre kein Kircheninternum mehr bleibt, sondern zum Politikum wird. Das gilt umso mehr, als die Beweggründe für die Staatseinladung der
Vorstellung entspringen, dass Christentum und Kirche identisch seien, eine Auffassung, die viele Bürger keineswegs teilen. Wenn der Papst als Staatsoberhaupt, das sich zugleich als „Stellvertreter Christi“ bezeichnet, in Deutschland einfliegt, wird die Frage, inwiefern er Christus vertritt, zur politischen Frage.

Was Jesus Christus lehrte, ergibt sich aus dem Evangelium, auf das sich auch die Kirche beruft. Dass Kreuzzüge, Hexenverbrennungen und die blutige Missionierung der Ureinwohner Südamerikas nichts mit der Lehre Jesu zu tun hatten, wird auch Benedikt XVI. nicht leugnen. Er wird vielleicht sagen, das liege lange zurück. Nicht so lange zurück liegt die Kriegstreiberei des Vatikans im Jahr 1914, als der vatikanische Gesandte in Wien die damalige österreichische Regierung zu „scharfem Vorgehen“ gegen Serbien aufforderte und damit den 1. Weltkrieg mit heraufbeschwor. Nicht lange zurück liegt auch die kirchliche Unterstützung Mussolinis beim Überfall auf Abessinien im Jahr 1935 oder die Unterstützung der Franco-Diktatur durch Pius XII., der dem Kriegsverbrecher in Madrid mit den Worten gratulierte: „Indem wir unser Herz zu Gott erheben, freuen wir uns mit ew. Exzellenz über den von der katholischen Kirche so ersehnten Sieg“ – ein Sieg, der rund Hunderttausend Republikanern hauptsächlich in Gefängnissen und bei Erschießungen das Leben kostete. Erinnert sei auch an die moralische Unterstützung des Russland-Feldzugs Hitlers durch katholische Würdenträger bis hin zu Pius XII. Kardinal Graf von Galen feuerte im Jahr 1942 in einem Hirtenbrief die deutschen Soldaten zu einem Kreuzzug gegen den Bolschewismus
an. Nicht zu vergessen ist auch der Völkermord an Hunderttausenden orthodoxer Serben, der von 1941 bis 1943 unter maßgeblicher Beteiligung katholischer Kleriker in Kroatien stattfand, angeführt von dem katholischen Ustascha-Führer Pavelic, der mehrmals von Pius XII. empfangen und jeweils mit den besten Wünschen „für die weitere Arbeit“ entlassen wurde. Und der unmittelbare Vorgänger des jetzigen Papstes hielt es in den 90-iger Jahren für nötig, sowohl beim ersten Golf-Krieg als auch im Bosnienkrieg vom „gerechten Krieg“ zu sprechen und zu betonen: „Wir sind keine Pazifisten.“ Auch der jetzige
Papst distanzierte sich schon einmal vom so genannten  Fundamentalpazifismus.
Man mag dies unter dem Gesichtspunkt des Völkerrechts für richtig halten, nur mit Jesus von Nazareth hat es eben nichts zu tun, der Gewalt unter keinen Umständen für gerechtfertigt hielt. Dann kann man aber dem Papst auch keine Vorzugsbehandlung als Stellvertreter Christi einräumen, denn die Papstkirche steht in eklatantem Gegensatz zur Lehre Jesu, was sich eindeutig auch aus der Kirchenbibel ergibt.

Ein Blick in die als Gründungsurkunde des Christentums geltenden Evangelien zeigt, dass auch das riesige Dogmengebäude der Kirche mit Jesus von Nazareth nichts zu tun hat. Es ist nicht einmal durch Theologenweisheit entstanden, sondern im 4., 5. und 6. Jahrhundert durch das Diktat römischer Kaiser. Sie waren es, die in der römischen Staatskirche Religionsstreitigkeiten durch Machtsprüche erledigten und z.B. dekretierten, dass Christus „wesenseins mit Gott“ sei (Kaiser Konstantin, Nizzäa, 325), dass es eine Dreieinigkeit von Gott Vater, Gott Sohn und Heiligem Geist gebe und eine allein-seligmachende Kirche (Kaiser Theodosius I., Konstantinopel, 381) und vor allem, dass jeder verflucht sei, der daran glaube, dass am Ende aller Zeiten alle Seelen und Menschen zu Gott zurückkehren (Kaiser Justinian, Konstantinopel, 553).
Mit solchen und ähnlichen Bannflüchen traktiert die katholische Kirche ihre Mitglieder bis zum heutigen Tag. Einer davon lautet: „Wer nicht die ganze kirchliche Überlieferung annimmt, die geschriebene wie die ungeschriebene, der sei verflucht.“ (Neuner-Roos, Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung, Nr.85). „Verflucht“ heißt im Kontext kirchlicher Glaubenssätze:
verdammt in alle Ewigkeit. Verflucht wird auch jeder, der „nicht alle Bücher der Heiligen Schrift“, wie sie von der Kirche kanonisiert wurden, also das Neue und Alte Testament, „anerkennt“, oder „wer leugnet“, dass diese Schriften unmittelbar „von Gott eingegeben sind“ (Neuner-Roos, a.a.O., Nr.98). Dabei sind diese Schriften zum Teil geradezu gemeingefährlich. Im Alten Testament steht z.B.:
„Wenn jemand die Ehe bricht mit der Frau seines Nächsten, so sollen beide des Todes sterben, Ehebrecher und Ehebrecherin.“ (3.Mose, 20,10) Auch Homosexuellen droht nach der alttestamentlichen Scharia die Steinigung. Verdammt wird nach der kirchlichen Lehre auch jeder, der aus der Kirche austritt, ohne Rücksicht darauf, dass er als Säugling zwangsweise hineingetauft wurde. Ewig verdammt ist auch jeder, der sich nicht der Unfehlbarkeit des Papstes und den von ihm verkündeten Glaubenssätzen unterwirft. Man kann sagen, es handelt sich um eine ausgesprochen gefährliche Ideologie, die bei vielen Kirchenmitgliedern auch ihre psychische Wirkung zeigt, nicht nur in Form von Unfreiheit, sondern auch in Form ekklesiogener Neurosen – ein inzwischen medizinisch anerkanntes Krankheitsbild.

Eine Organisation, die ihre Mitglieder zwangsweise erwirbt und zwangsweise mit der Androhung ewiger Höllenstrafen bei der Stange hält, verstößt gegen die Menschenwürde.
Wenn der Papst als Staatsoberhaupt auftritt, ist seine staatliche und
religiöse Diktatur nicht mehr bloß eine „Sache der Katholiken“, sondern eine Frage der politischen Akzeptanz, wie es bei anderen Staatsgästen mit diktatorischem Hintergrund auch der Fall wäre. Aus dem religiösen Ärgernis seiner totalitären Dogmen wird eine politische Provokation. Dass die Inhalte seines Glaubens für Außenstehende tabu sein sollten, kann er für sich nicht mehr in Anspruch nehmen, denn der Papst macht mit seiner Religion und seiner Behauptung, er sei der „Stellvertreter Christi“, Politik. Dann wird man ihm seine eigene Bibel entgegenhalten und ihm sagen dürfen bzw. müssen, dass Christus keinen Stellvertreter vorgesehen hat und dass die Kirche mit ihrer blutigen Geschichte und ihrem bis heute andauernden Zwangsystem der freiheitlichen Lehre Christi seit 1500 Jahren ins Gesicht schlägt.
Bedenkt man dies, erweist sich der angebliche „Stellvertreter Christi“ eher als der Stellvertreter einer Gegenorganisation. Würden Sie den Papst auch unter dieser Prämisse einladen, nur weil er ein Staatsoberhaupt ist? Vermutlich nicht. Also erfolgt die Einladung aus bestimmten Glaubensgründen, was für einen Staatsbesuch
keine legitime Motivation ist.
Die meisten Menschen nehmen die Gleichsetzung von Kirche und Christentum einfach hin, weil sie weder über die blutige Geschichte der Kirche noch über ihre totalitäre Lehre informiert sind, die bis heute gilt. Sie, sehr geehrter Herr Bundespräsident, und auch der Herr Bundestagspräsident dürften entsprechende Kenntnisse haben. Deshalb darf ich Sie fragen, wie Sie es verantworten wollen, dem Papst die Möglichkeit zu geben, im Deutschen Bundestag für sein Kirchenregime Reklame zu machen; für ein Regime, das in Deutschland und weltweit Tausende von Kinderschändern in seinen Reihen hat und deren Verbrechen systematisch vertuscht hat, auch unter maßgeblicher Beteiligung des jetzigen Papstes; für ein Regime, das durch so genannte Sektenbeauftragte religiöse Minderheiten in Deutschland ausgrenzt und diskriminiert, was die amerikanische Außenministerin in ihrem jüngst vorgelegten Jahresbericht über Religionsfreiheit ausdrücklich rügte; und für ein Regime, das 3000 professionelle „Teufelsaustreiber“ (Exorzisten) unterhält und damit das Mittelalter ins 21. Jahrhundert transportiert?

Der überwiegende Teil der Bevölkerung wird für diesen Staatsbesuch kein Verständnis haben, auch wegen des irrwitzigen Sicherheitsaufwandes und den enormen Kosten von zig Millionen Euro. Da der Papst nur scheinbar als Staatsoberhaupt, in Wirklichkeit aber als Kirchenoberhaupt kommt, verletzt sein Auftritt im Deutschen Bundestag die weltanschaulich-religiöse Neutralitätspflicht des Staates, es sei denn, man will in Zukunft auch die Vertreter anderer Religionen und Weltanschauungen im Bundestag reden lassen. Die Bürger dieses Landes und ihre Volksvertretung haben es nicht nötig, sich über Ethik und Moral von einem Kirchenführer belehren zu lassen, der einer Organisation vorsteht, die die größte Blutspur in der Weltgeschichte hinterließ, die sich im 19. Jahrhundert vehement gegen die Anerkennung von Menschenrechten wehrte, die über 1500 Jahre Antisemitismus schürte und noch bis zum 2. vatikanischen Konzil das Grundrecht auf Religionsfreiheit ablehnte und ihren Mitgliedern bis heute verweigert – durch Androhung schlimmster Strafen im Falle
des Austritts. Solange der Papst sein totalitäres Kirchenregime, angefangen von der Verfassung des Vatikanstaats bis hin zu den Drohungen des kirchlichen Katechismus, nicht ändert, mag man ihn, wenn man will, als gestrengen Religionsführer tolerieren, als Staatsoberhaupt sollte man ihn in einem freiheitlichen Gemeinwesen, das sich von mittelalterlicher Glaubensknechtschaft gelöst hat, nicht empfangen.
Wenn er nicht von sich aus bereit ist, seinen Staatsbesuch in eine Pastoralreise umzuwandeln, möchte ich Sie, sehr geehrter Herr Bundespräsident, bitten, jedenfalls dafür Sorge zu tragen, dass der Papst nicht im Deutschen Bundestag
auftritt. Ich bin überzeugt, dass diese Bitte im Sinne vieler Bürger ist und vor allem im Sinne unserer Verfassung: In Deutschland gibt es, wie das Grundgesetz ausdrücklich feststellt, keine Staatskirche und deshalb hat der Vertreter eines Kirchenstaats im Parlament unseres Landes nichts zu suchen.

Da es sich um eine öffentliche Angelegenheit ersten Ranges handelt, bitte ich Sie um Verständnis, wenn ich diesen Brief als offenen Brief schreibe. Ihrer geschätzten Antwort sehen ich und viele ähnlich denkende Mitbürger mit großem Interesse entgegen. Einen Abdruck dieses Briefes erlaube ich mir, dem Herrn Bundestagspräsidenten und den Fraktionsvorsitzenden des Deutschen Bundestages zu übersenden.

Mit freundlichen Grüßen
und staatsbürgerlicher Hochschätzung

gez.: Christian Sailer

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Das Leid der Tiere ist das Grab der Menschen

Tiere sind auch nur Menschen“, so titelte am 12.8.2010 die renommierte Zeitung „Die Zeit“. In einem Plädoyer für den Vegetarismus exponierte sich die Redakteurin Iris Radisch mit einer revolutionären Frage: Dürfen wir Tiere überhaupt töten? Schon das Titelbild gab darauf die Antwort: „Schluss damit!“ stand auf zwei blutigen Steaks.
Sie schreibt: „Die alles entscheidende Frage, dürfen wir Tiere töten, um ihre Leichen zu essen, haben wir seit Ewigkeiten beantwortet. Vielleicht nicht mit dem Kopf, aber doch mit den Zähnen. Der Tieresser steht auf der Siegerseite der Evolution. Er ist der König der Nahrungskette.“

Wie gebärdet sich der König der Nahrungskette? Königlich? Wahrlich nicht! Die „Untertanen“ des „Nahrungskettenkönigs“ werden nicht nur auf brutalste Art und Weise gehalten, gejagt, gefischt, getötet, geschlachtet, und, Sie erlauben, gefressen – sie werden auch ihrer Lebensgrundlage beraubt, indem die Mutter Erde, die das Leben in so mannigfacher Art und Weise hervorbringt, bis an den Kollaps herangeführt wird.
Dies ist die Antwort des „Nahrungsketten-Königs“ Mensch, die er, wie die „Zeit“-Redakteurin und Vegetarierin Iris Radisch sagt: „… mit den Zähnen, aber nicht mit dem Kopf beantwortet hat.“

Wäre die Antwort mit dem Kopf, oder gar mit dem Herzen, denn so schwer? Hat Gott, der Ewige, durch Mose nicht unmissverständlich in Seinen Geboten das Wort für das Leben gesprochen?: „Du sollst nicht töten!“
Und hat Jesus von Nazareth nicht ebenso unmissverständlich gesagt: „Was ihr einem der Geringsten antut, das habt ihr Mir getan“!
Das ist das Gebot des Lebens, einerlei, wie das aus der Sicht der modernen Menschen auch aussehen mag, deren Schlachtmaschinerie im Vergleich zu früher nicht weniger blutig, nur weniger sichtbar eingerichtet ist.

Das Recht des Menschen auf leibliche
Unversehrtheit – und das Tier?

Iris Radisch bringt in ihrem Artikel etliche Argumente, die in der intellektuellen Auseinandersetzung mit Vegetarismus in Pro und Kontra landläufig angeführt werden, um dann selbst zu sagen: „Doch ersparen auch sie uns nicht die alles entscheidende Frage …: Wer darf wen töten und warum? Der Mensch genießt das Recht auf leibliche Unversehrtheit. Das Recht des Tieres, das wir ihm einräumen, besteht demgegenüber darin, vor dem Zerstückelt- und Ausgenommenwerden durch einen Metallbolzen, der ihnen den Schädel spaltet, betäubt oder, an einem Haken kopfüber aufgehängt, durch ein elektrisches Wasserbad gezogen zu werden. Das Ungleichgewicht der Rechte springt ins Auge.“ So Iris Radisch weiter. „… Es ist die Grundlage dessen, was wir als Normalität bezeichnen. Aber was, wenn wir uns einfach geirrt haben? Ist es möglich, dass, was seit Jahrtausenden als normal gilt, dennoch ein ungeheueres Unrecht ist?“
Und sie führt weiter aus: „Ja, es ist möglich. Die Gründe, die wir für das eklatante Ungleichgewicht der Rechte zwischen Mensch und Tier geltend machen, sind allesamt windig.
Was für ein Hochmut! Ein paar minimale Unterschiede im genetischen Code sollen uns dazu
berechtigen, unsere nahen Verwandten, die Kühe, Schweine, Pferde und Schafe, essen zu dürfen? Das Tier, sagt die im Christentum gepflegte Legende, könne nicht denken und habe keine Seele. Sein »Mangel an Vernunft«, so Kirchenvater Augustinus, bestimme es zum Schlachtvieh, die »gerechte Anordnung des Schöpfers« habe sein »Leben und Sterben unserem Nutzen angepasst«.“

Diese Geisteshaltung des in der Institution katholisch als heilig verehrten Kirchenvaters Augustinus hat in der Folge alle Jahrhunderte des sogenannten christlichen Abendlandes geprägt, in der das Tier dem Menschen aufgrund der angeblich „gerechten Anordnung des Schöpfers“ mitleidlos seiner Ausschlachtung ausgeliefert ist. Milliarden von qualvollen Tierschicksalen klagen die Institution Kirche und deren „Väter“ an, für das Elend der Tiere und die damit einhergehende Verrohung der Menschen verantwortlich zu sein.

Kommen wir noch einmal auf Iris Radisch zurück. Sie schreibt weiter: „Was, wenn die Tiere uns für ebenso seelenlos halten wie wir sie, nur weil wir so anders sind?
Heute weiß man, dass sich der Mensch entgegen den frommen Wünschen der christlichen Philosophen hinsichtlich der Erbinformation nur geringfügig von den anderen Säugetieren unterscheidet. Das Nervensystem, die Verarbeitung von Reizen, Emotionen wie Angst und Panik sowie das Empfinden von Schmerzen sind bei Mensch und Tier identisch. Es ist unmöglich, in unserem Zusammenleben mit den Tieren alles richtig zu machen. Doch gibt uns das noch lange nicht das Recht, alles falsch zu machen.“
Ein Blick in die Welt mit ihren zunehmenden Katastrophen, die immer gigantischere Ausmaße annehmen, zeigt uns, dass wir – die Menschheit, der „Nahrungskettenkönig“ – im Umgang mit der Natur und unseren Mitgeschöpfen tatsächlich „alles falsch gemacht“ haben. Die Rechnung der Natur ist präsentiert, bald wird die Quittung folgen. Wo die Natur die Anzahlungen für die aufgelaufenen Schulden einfordert, da wird immer wieder der Ruf laut: „Warum lässt Gott das zu?“.

Gott mahnte und warnte

Gott, der Ewige, lässt Seine Kinder nicht einfach in die selbstverursachten Schwierigkeiten abgleiten. Durch die Zuwiderhandlungen gegen das Gesetz des Lebens entfernten sich die Menschen immer mehr von dem in jedem Menschen liegenden Urgrund allen Seins, von Gott, der über das feine Empfinden, das Gefühl und das Gewissen Seine Menschenkinder zu führen vermag, dann, wenn diese es möchten.

Kann Gott den Einzelnen nicht erreichen, da dieser sein Gefühl, sein Gewissen, abgetötet hat, dann lässt Er Sein Menschenkind dennoch nicht ohne Mahnung und Warnung in die Wirkungen des Gesetzes von Saat und Ernte fallen. Gott, der Ewige, unser himmlischer Vater, mahnte zu allen Zeiten durch erleuchtete Männer und Frauen und durch Seine Wortträger, die wahren Gottespropheten. Er rief und ruft die schuldverstrickte Menschheit zur Umkehr auf.

So auch heute. Seit über 35 Jahren ruft Gott, der Ewige, durch Sein Instrument, die Prophetin und Botschafterin Gottes, Gabriele, in unsere Zeit hinein; Er mahnt, und Er warnt vor den Folgen jeglichen Handelns, das gegen Sein Gesetz des Lebens ist. Schon im Jahr 1977 mahnte Christus durch das Prophetische Wort: „Es ist fünf vor zwölf!“ In den folgenden Jahren mahnte der Christus-Gottes-Geist wieder und wieder in unzähligen Botschaften aus dem All und rief die Menschen zur Umkehr auf.
Im Jahr 1999 veröffentlichte Gabriele in dem Zyklus „Der Prophet“ eine Broschüre , die weltweit zum Vorreiter des Umdenkens gegenüber den Tieren wurde: „Tiere klagen – der Prophet klagt an!“ Bald darauf folgte eine weitere Broschüre aus der Reihe „Der Prophet“ mit dem Titel: „Der Mord an den Tieren, ist der Tod der Menschen.“
In eindringlichsten Schilderungen wird der bestialische Umgang der Menschen – insbesondere der Schlächter, der Jäger und der Tierkannibalen – mit den Tieren aufgezeigt und angeprangert. Dort schreibt Gabriele: „Die Katastrophen der Erde sind das Spiegelbild der Katastrophe Mensch.“ In bis dahin nie dagewesener klarer Analyse wird der Urheber der Katastrophen aufgespürt. Es wird aufgezeigt, dass es zu allen Zeiten in erster Linie die Priestermänner waren und sind, die das Töten von Tieren nicht nur zulassen, sondern durch ihren blutigen Opferkult geradezu die Basis geschaffen haben für den unsäglich grausamen Umgang der Menschen mit den Geschöpfen Gottes.

Seit über dreitausend Jahren mahnt und ruft Gott, der Ewige, durch Seine Gottespropheten.
Durch Mose gab Er uns das Gebot „Du sollst nicht töten.“
Durch Jesaja sprach Gott: „Die Widder, die ihr als Opfer verbrennt, und das Fett eurer Rinder habe Ich satt; das Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke ist Mir zuwider.“ (Jes. 1,11)
Durch Hosea sprach Gott, der Ewige: „Liebe will Ich, nicht Schlachtopfer; Gotteserkenntnis statt Brandopfer.“ (6,6) Und durch Jeremia: „Eure Brandopfer gefallen Mir nicht, eure Schlachtopfer sind mir nicht angenehm.“
Wenn auch heute der häusliche Grill und die Bratpfanne zum Ersatz für den bluttriefenden Opferaltar der Priestermänner wurden und der Küchentisch als Sezierbank für das Ausweiden von Tierkadavern dient, so ist doch die Basis für diese blutrünstigen Verhaltensweisen zu allen Zeiten von den Priestermännern vorgegeben worden.

Was ihr einem der Geringsten antut …“

Was sprach Jesus von Nazareth? „Ich Bin nicht gekommen, die Gesetze aufzuheben, sondern sie zu erfüllen.“ Und Er mahnte uns: „Was ihr einem der Geringsten antut, das habt ihr Mir getan.“ Wer sind denn die Geringsten? Für gewöhnlich denken wir an die in bitterster Armut und Not lebenden Kinder und Menschen, die vor Hunger sterben. Für sie bestehen in der globalisierten Welt kaum Lebens- und Entwicklungsmöglichkeiten. Sie gehören wahrlich zu denen, die aus der Sicht der Reichen, die an überfüllten Tischen sitzen, als gering geschätzt werden.
So mancher denkt außerdem an die Kinder, die den perversen Kinderschänderverbrechern hilflos ausgesetzt sind und unsäglich viel Leid, Not und Gewaltanwendung zu ertragen haben. Auch so mancher Priester sieht in diesen schwächsten Gliedern der Gesellschaft die Weideflächen für seine Gier nach Misshandlung eines dieser sogenannten Geringsten. Sicher gilt auch für sie das Jesuswort: „Was ihr einem der Geringsten antut, das habt ihr Mir angetan.“
Doch blicken wir aus dem Gesetz des Lebens, wie es Gott, der Ewige, uns durch Gabriele nahe bringt, auf diese Aussage, dann erfassen wir, dass alles Leben, alles Sein, den Odem Gottes trägt und infolgedessen ein Teil der großen Schöpfungseinheit ist. Wer den geringsten Baustein der Schöpfung, sei es ein Mensch, ein Tier, eine Pflanze oder auch das Mineralreich, mutwillig schädigt, der vergeht sich an einem der Geringsten und hat es also Ihm angetan, dem Christus Gottes, Der als Mitregent der Schöpfung allgegenwärtiges Sein ist, und somit an allem Anteil hat.

Die finstere Nacht der Jäger

Betrachten wir eine besondere Form der Geringschätzung der Tiere: die Jagd.
Ein Mensch, bei dem man normalerweise davon ausgeht, dass er ausgestattet ist mit Gefühl und Verstand, vertraut auch mit den Geboten Gottes wie „Du sollst nicht töten“, stattet sich selbst aus mit todbringenden Waffen und schleicht im Dunkel der Dämmerung in Wald und Flur, dem Lebensraum der Tiere, umher. Hinterlistig und heimtückisch bricht er ein in den Lebensraum von Rehen, Hasen, Füchsen, Wildschweinen und vielen anderen Lebewesen, um sein blutiges Handwerk zu verrichten. Seine Opfer sind fühlende Wesen, die ein ausgesprochen feines Gespür und sensible Sinne haben, die alles, was sie umgibt, in feinsten Nuancen registrieren. Sie atmen den gleichen Odem wie der Mensch, der heranpirscht, um sie zu ermorden.
Das Verhalten der Tiere ist auf die Gemeinschaft abgestimmt. Sie leben, so weit sie vom Menschen darin nicht gestört werden, in einer sozialen Struktur, die auf Einheit aufgebaut ist. In diese Einheit bricht der Jäger ein. Er pflückt nach seinem Gutdünken einzelne Tiere heraus, spielt Richter über Leben und Tod und kennt seinen eigenen wahren Ursprung nicht. Seine „nächsten Verwandten“, wie sie Iris Radisch nennt, erlegt er. Als hinterlistiger Beutefänger schleicht sich der „Onkel“ Jäger ins Gehölz, legt zur Kirrung Futterstellen an, um zu gegebener Zeit die Zutraulichkeit der Tiere mit dem Todesschuss zu quittieren. Als Rechtfertigung zum Lusttöten wird die Herstellung des Gleichgewichts in der Natur genannt.

Dazu können wir in „Der Prophet: Der Mord an den Tieren ist der Tod der Menschen“ folgendes lesen:
„Die Tiere in Wald und Flur sind heimatlos, denn hinterlistige Beutefänger lauern auf die Geschöpfe, um sie zu erlegen. Viele Menschen sind der irrigen Ansicht, sie müssten das Gleichgewicht in der Natur erhalten.“ „Keine Art vermehrt sich ohne Maß und Ziel. Die Populationen werden nicht durch Kampf und Tod von außen begrenzt, sondern durch inneres Maß. Die Jägerei zu diesem Zweck ist nicht nur untauglich, sondern auch vollkommen unnötig.“

Hören wir auch, was dazu Gott, der Ewige, der allweise Schöpfer des Universums, in Seinem Wort, gegeben durch Seine Prophetin und Botschafterin, Gabriele, dazu zu sagen hat: Er sprach:
Ich Bin der Ausgleich in der gesamten Unendlichkeit und auch in den Naturreichen der Erde. Ich brauche keine gewichtigen Menschen, die glauben, das Gleichgewicht halten zu müssen.“
Was die Jäger an Leid, an Angst und Schmerz in Wald und Flur hineintragen, wird seine Wirkungen zeitigen; es wird auf den Feldern der Ewigkeit im Gesetz von Saat und Ernte sichtbar werden. Denn der Same der Grausamkeit, auch wenn er im Dunkel der Nacht in den Seelenacker eingebracht wird, bringt wiederum Früchte des Grauens hervor, die jedoch der zu ernten hat, der den Samen durch seine lebensvernichtenden Gefühle, Gedanken und Handlungen einbrachte.
Grausamkeit gegenüber Mitgeschöpfen legt die Finsternis der Nacht in die Seele des Urhebers. Aus dieser seelischen Verschattung kommt der Einzelne nur wieder heraus durch den Weg des Erkennens, des Bereuens, Bereinigens und des Nicht-mehr-Tuns sowie der Wiedergutmachung, soweit diese überhaupt noch möglich ist. Die Erkenntnis wird meist erst dann möglich, wenn den Täter Schicksalsschläge treffen, die der Einzelne jedoch, entsprechend jahrhundertelanger kirchlicher Indoktrination mit einem grausamen Gottesbild ausgestattet, als Strafe Gottes deutet. Der Schlächter und Jäger ist nun seiner eigenen seelischen Grausamkeit ausgeliefert, deren Speicherungen nun zu seiner Folter werden. Der Jäger wird in den Seelenbildern zum Gejagten; der Zerfetzer trägt selbst die belastenden Seelenfetzen. In diesen hängt die Speicherung all des Leides, der bitteren Qualen und der Angst, die der gewichtige Mensch einst seinen Mitgeschöpfen angetan hat.

Wie sieht denn das Leid aus, das der Jäger in den Wald und in die Fluren bringt? In der Broschüre „Der Prophet Nr. 16“ von Gabriele lesen wir: „Auf Rehe und Wildschweine schießt der tapfere Waidmann nicht einfach mit Patronen, sondern mit Geschossen, die sich im Inneren der getroffenen Tiere vergrößern bzw. teilen (Expansionsgeschosse) oder verbiegen (Deformationsgeschosse). Warum? Damit aus dem getroffenen Tier möglichst viele ‚Pirschzeichen’ herausgeschlagen werden: Blut, Magen- und Darminhalt, Schnitthaare, Knochensplitter etc. Das soll die Suche nach dem verwundeten, aber noch nicht toten Wild erleichtern. Damit das Wild bei dieser ‚Nachsuche’ nicht immer davonläuft, lässt man es einige Stunden ‚krank’ werden, wie die Jäger sagen. Erst dann stöbert man es auf, um das verendende Tier durch einen Fangschuss endgültig umzubringen. Anstelle dieser Tötungsart gilt auch das Abstechen des Tieres als waidgerecht. Der Großteil des Schalenwildes, z.B. Rehe, Hirsche, Rothirsche, Dammwild, Gemsen, Wildschweine, stirbt auf diese Weise nach stundenlanger Folter. Ist das Tier endlich tot, wird es sofort ‚aufgebrochen’. Die Gedärme und die anderen Innereien werden aus dem noch warmen Körper herausgerissen. Die Handlungsweise des Jägers unterscheidet sich hierbei kaum von der eines blutgierigen Raubtieres, das wir als ‚bestialisch’ zu bezeichnen pflegen.“

Ein kleiner Ausschnitt des Leides, das Nacht für Nacht tausendfach in den Wäldern durch Jäger verursacht wird.
Auf der Skala der Tiertöter könnte man ablesen, wer der Tiertöter in Vorinkarnationen war. Denn wie der Baum fällt, so bleibt er liegen: ein Tiertöter.
Und die, die das Fleisch verzehren, sind die Helfershelfer der Tiertöter.

Wer Tiere quält und tötet,
dient dem Gott der Unterwelt

Denn jeder Mensch, insbesondere in der sogenannten Christenheit, weiß um das Gebot: „Du sollst nicht töten“. Gott, der Ewige, hat all Seinen Geschöpfen das Leben geschenkt. Wer das Töten befürwortet, einerlei, in welcher Form und mit welcher Rechtfertigung, der ist gegen das Leben, und das Leben ist Gott. Aus Gott, dem Ewigen, sind alle reinen Seinsformen entstanden. Aus Ihm ist alles Leben hervorgegangen. Sein Odem belebt alle reinen Formen, alles Leben, denn Er ist das Leben, der Odem, in allem. Wer einem Geschöpf den Odem nimmt, der richtet sich gegen den Lebensspender, den Schöpfergott, den ewigen Geist, der in allem Leben die unvergängliche, ewige Kraft des Seins ist.

Für uns Menschen heißt Leben atmen. Wer kann uns den Atem geben? Welchen Odem hat das Tier, das im Wald hinterhältig erlegt wird? Welcher Odem lebt in dem Tier, das angstvoll seiner Schlachtung entgegensieht, das unter Qualen als Versuchstier leidet und getötet wird? Kein Mensch kann Leben geben, folglich dürfen wir es auch nicht nehmen, also nicht töten.
Mutwilliges Töten ist Mord. Wenn wir ein Lebewesen mutwillig, also vorsätzlich, töten, dann sind wir gegen das Leben, also gegen Gott. Wer sich anmaßt, für seine Zwecke ein Recht zum Töten abzuleiten, der stellt sich gegen das Gebot Gottes, das Er uns durch Mose gab: „Du sollst nicht töten.“ Können die Mächtigen dieser Welt, können Regierungen, können die Kirchenvertreter das Leben, den Odem Gottes, wiedergeben?

Welche Tragweite die Verwerfung dieses einen Gebotes hat, können wir am Zustand dieser Welt ablesen. Wie würde diese Welt, wir würde die Erde, ein wunderbarer Wohnplanet, bestellt sein, wenn dieses eine Gebot „Du sollst nicht töten“ konsequent erfüllt worden wäre? Über 3000 Jahre steht dieses Gebot mahnend vor uns Menschen. Wo stehen wir? Wo stehen die Mächtigen, wo stehen die Völker, wo stehen die Regierungen, wo stehen die Kirchen, vor allem all jene, die sich „christlich“ nennen? Stehen sie in der Erfüllung dieses einen grundlegenden Gebotes? Und wo stehen wir, jeder Einzelne von uns, insbesondere dann, wenn wir unseren Speisezettel ansehen?

Wir leben in einer Gesellschaft, die ihre Zeitrechnung auf die Geburt von Christus abgestimmt hat. Ist es nicht erbärmlich, dass diese Gesellschaft und mit ihr die ganze Menschheit 2000 Jahre nach Christi Geburt am Abgrund steht? Ist Jesus, der Christus, dafür gekommen? Die Erde leidet unter dem menschenverursachten Klimawandel. Hätten sich die Menschen, die dem sogenannten Christentum angehören, seit dem Erdenleben von Jesus, dem Christus, gewandelt, dann würde sich auch das Klima nicht zum Schlechteren wandeln.

Jesus, der Christus, lehrte uns: „Werdet vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.“ Jeder Einzelne hätte sich also wandeln müssen, dann hätten wir jetzt nicht den Klimawandel und schon gar nicht die Klimakatastrophe, denn der Mensch wäre nicht zur Katastrophe geworden. Dann wäre auch das Klima unter den Menschen sowie in der Beziehung zu der Natur und den Tieren nicht so katastrophal. Der Mensch ist der Katastrophenverursacher. Warum also klagen viele Menschen Gott an? Weil die Priestermänner mit ihren römischen Dogmen die Ursachen in die Geheimnisse Gottes hinein projizieren, anstatt sich selbst als die kultverbrämten Geheimniskrämer in die Pflicht zu nehmen.

Hätte Gott wirklich Geheimnisse, denen gar Not, Elend, Leid entsprängen, dann wäre ja Jesus, der Christus, ein Lügner gewesen und Seine Lehre, dass wir alle – ohne Ausnahme – einen liebenden himmlischen Vater haben, wäre die reine Blasphemie.
Warum kündete Christus den Tröster an, der uns in alle Wahrheit führt, wenn doch Gott angeblich Geheimnisse hat? Begeht Er Verrat an Seinem himmlischen Vater – oder haben Ihn nicht vielmehr all jene verraten, die von den Geheimnissen Gottes lehren?
Womit hat also die Christenheit, die ihre Zeitrechnung auf Jesus, den Christus, abstellt, diese Zeit gefüllt? Mit einem erfüllten Leben in Seiner Nachfolge?
2000 Jahre sogenannter Christenheit sind gefüllt mit Mord, Plünderung, Vergewaltigung, Ausbeutung, Knechtschaft von Mensch, Natur, Tieren, Pflanzen und der Mineralreiche der Erde, gefüllt mit der Rücksichtslosigkeit und Verdorbenheit, der Aufrüstung und Völkerfeindlichkeit, gefüllt mit Krieg, Folter, Verrohung und Grausamkeit.
Hat sich Jesus, der Christus, geirrt? Nein, Gott ist die Liebe, und die Liebe Gottes kennt keine Grenzen; sie gehört auch den Tieren, der Natur, der ganzen Mutter Erde. Wer Tiere quält, tötet, gleich mordet, die Erde schändet, der hasst Gott. Er dient dem Gott der Unterwelt, der der Gott des Grauens ist. Für den Vollzug seiner Abgötterei hat er Priester eingesetzt, die ihm dienen, indem sie allem Leben die Minderwertigkeit zusprechen, mit der sie sich selber ummantelt haben. Deshalb sprechen sie den Tieren die Seele ab und gehen gegen alles bestialisch vor, was edler, feiner, reiner ist als sie.
Wer Gott hasst, der bekämpft Seine Schöpfung. Er bringt Leid und Entzweiung in alle Lebensbereiche, einschließlich der Natur- und der Tierreiche, gemäß dem Gesetz des Gottes der Unterwelt: „Trenne, binde und herrsche“. Das „Verbinde und sei“, das dem Gesetz Gottes entstammt, ist ihm ein Dorn im Auge – weil es in die Einheit führt, in die Liebe Gottes, die alles umfasst, weil Gott, der Ewige, allumfassende Liebe ist.

Die Offenbarung des Schöpfers durch Gabriele,
Seine Prophetin für unsere Zeit

2000 Jahre nach dem Erdenleben von Jesus, dem Christus, sandte Gott abermals einen großen Gottespropheten – Gabriele –, durch die Er die Menschheit wiederum vor den Folgen ihres Verhaltens warnte. Jesus, der Christus, hat wahr gemacht, was Er uns versprochen hat. Er sandte uns den Geist der Wahrheit, den Tröster, der uns in alle Wahrheit führte und führt. Er ruft jeden Einzelnen. Und abermals lautet Sein Ruf: „Folge Mir“ – also Christus – „nach.“
Die Nachfolge des Gottessohnes ist gefragt, nicht der Kult, nicht die Rituale, nicht die Dogmen und Zeremonien. Denn: Was haben sie gebracht? Der Zustand der Welt ist das Spiegelbild der äußeren Kultreligionen. Übertünchte Fassaden, von außen hübsch anzusehen, innen sind sie „voll Moder und Totengebein“. Die Opferschalen der sogenannten Christenheit sind gleichsam überfüllt vom Totengebein ganzer Völker, Rassen und Nationen, aber auch von Milliarden Tierleibern, denen, statt Schutz und Fürsorge, Grausamkeit und Zerstörung entgegengebracht wurden und werden.
Deshalb ist es höchste Zeit, zu sagen „Schluss damit!“

In eindringlichsten Worten mahnte der Schöpfer durch Gabriele schon am 27. Februar 2001; der Schöpfer sprach durch das Prophetische Wort:


ICH BIN der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Ich Bin der Gott aller wahren Propheten.
Ich, GOTT, der Allmächtige, erhebe Meine Stimme durch Meine Prophetin und Botschafterin und richte sie an die Menschheit.
Hört auf, eure Mitgeschöpfe, die eure Tiergeschwister sind, zu verzehren!
Hört auf, sie zu quälen durch Tierversuche und durch Freiheitsentzug, indem ihr sie in Ställen haltet, die tierunwürdig sind! Tiere lieben die Freiheit, ebenso wie ihr, die Menschen.
Hört auf, Kleinsttiere, das Bodenleben, zu töten durch künstliche Düngemittel, auch durch Exkremente und dergleichen!
Hört auf, Wälder abzuholzen, abzubrennen und den Tieren in Wald und Flur den Lebensraum zu nehmen. Gebt ihnen ihren Lebensraum, Wälder, Felder und Wiesen, zurück; anderenfalls wird euer Schicksal, das ihr euch selbst auferlegt habt, euer Haus und Hof und eure Ernährungsquellen wegnehmen durch weltweite Katastrophen, die ihr selbst geschaffen habt durch euer Verhalten gegen das Leben, gegen die Reiche der Natur, einschließlich der Tiere.
Sollten die Menschen Meine Worte abermals dem Wind übergeben, dann wird für sie der Sturm, das weltweite Schicksal, einsetzen und die Menschen zu Hunderttausenden hinwegraffen – zum einen durch weltweite Katastrophen, zum anderen durch Krankheiten, die ähnlich wie Seuchen über sie hereinbrechen und die sie durch ihre Abkehr von jeglicher geistigen Ethik und Moral den Tieren auferlegt haben, die sie derzeit zu Tausenden verbrennen. Wer nicht umkehrt, dem wird es ähnlich ergehen.
Mein Wort ist gesprochen. Die weltweite Apokalypse ist im Gange. Wer nicht hören will, wird in immer kürzeren Abständen seine geschaffenen Ursachen als Wirkungen fühlen. Ich habe die Erde mit ihren Pflanzen, Tieren und Mineralien zu Mir erhoben. Wer weiterhin an die Mutter Erde mit all ihren Lebensformen Hand anlegt, der wird die Wirkungen spüren. Hört auf, zu quälen, zu töten und zu morden!
Hört auf, ihr Menschen, mit eurem bestialischen Verhalten, das ausschließlich euch trifft und kein anderes Wesen; denn was ihr den Geringsten eurer Mitgeschöpfe antut, das tut ihr Mir an und euch selbst.
Es ist genug! Kehrt um, sonst setzt sich die Ernte fort, die eure Saat ist.
ICH BIN der ICH BIN, immer Derselbe, gestern, heute und morgen, in alle Ewigkeit.

http://ww2.universelles-leben.org/cms/wir-ueber-uns/die-botschaft-der-wahrheit/das-leid-der-tiere-ist-das-grab-der-menschen.html

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Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit

Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld

Pressemitteilung 22. Oktober 2010

 

„Die Seele freut sich über den Kirchenaustritt!“


„Wer aus der Kirche austritt, der weist Christus nicht zurück. Im Gegenteil: Er kommt Christus einen Schritt näher. Denn Jesus hat nie eine Kirche gegründet.“ Mit diesen Worten reagierte Dieter Potzel, ehemaliger evangelischer Pfarrer und Kirchenbeauftragter der kirchenkritischen Organisation Freie Christen für den Christus der Bergpredigt auf Aussagen des Regensburger Bischofs Gerhard Ludwig Müller.

Müller hatte laut der katholischen Neuen Bildpost vor Regensburger Katholiken erklärt: „Es ist eine Zurückweisung Christi, wenn jemand aus der Kirche austritt“, denn diese sei „in Jesus Christus verwurzelt“. Weiter äußerte Müller: „Wenn sich jemand von der Kirche distanziert, aus ihr austritt, verursacht das einen tiefen Schmerz in der Seele“, und: „Die Distanzierung von der Kirche ist eine Handlung, die gegen die Gemeinschaft gerichtet ist, eine Gefährdung des Grundverhältnisses zu Gott!“

„Was Bischof Müller sagt, ist blanker Unsinn. Doch es ist auch bezeichnend, mit welcher Vehemenz ein namhafter Kirchenvertreter Menschen angreift, die sich nach langem Ringen von der totalitären Organisation Vatikankirche befreit haben“, erklärte Potzel dazu.

„Wenn’s ums Geld, sprich: um Kirchensteuern geht, hörte für diese Institution schon immer der Spaß auf. Doch sie sollte Gott und Jesus Christus aus dem Spiel lassen. Denn Christus hat diese Kirche nie gegründet, also kann Er sich bei einem Austritt auch nicht zurückgewiesen fühlen. Zurückgewiesen wird Jesus, der Christus, immer dann, wenn man, wie die Kirche es tut, Seinen Namen im Munde führt, doch das Gegenteil von dem lehrt und tut, was Er in die Welt brachte.“

Das „Grundverhältnis“ vieler Menschen zu Gott, so Potzel weiter, habe die Kirche selbst bis heute nachhaltig gestört, indem sie das Zerrbild eines angeblich strafenden und unberechenbaren Gottes verbreitete. Die versteckten Drohungen Müllers zeigten deutlich auf, dass die Kirche an dieser unheilvollen Drohbotschaft einer „ewigen Hölle“, die Jesus nie lehrte, auch heute noch festhält. „Es ist eine skandalöse Boshaftigkeit, wenn Priestermänner den Menschen, die sie durch eigenes Fehlverhalten von sich weggetrieben haben, auch noch Verdammungsblitze hinterherschleudern, und seien sie noch so scheinheilig verpackt.“ Die Freien Christen ermuntern alle Christen angesichts der Drohungen von Bischof Müller nun erst recht zum Kirchenaustritt. Der ehemalige Pfarrer weiter: „Wir können nur jeden ermutigen, den Schritt in die Freiheit zu tun und sich kein schlechtes Gewissen von denen einreden zu lassen, die mit Jesus, dem Christus, und Seiner Lehre nichts zu tun haben. Gott wohnt nicht in Steinhäusern, sondern in jedem Menschen. Wer aus der Kirche austritt, weil er das erkannt hat, dessen Seele spürt keinen Schmerz – sie freut sich!“

Weitere Informationen:

www.christus-oder-kirche.de, Telefon 09391-50 42 13

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