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Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit

Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld

Pressemitteilung 12.05.2010

Gegen Juden, Frauen, „Ketzer“ und „Hexen“

Die dunklen Wurzeln der Ökumene

Anlässlich ihres Besuches in Moskau zum 65. Jahrestags des Kriegsendes rief Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Kampf gegen den Antisemitismus auf. Eine Woche später wird dann in München ein ökumenischer Kirchentag eröffnet, auf dem zwei ausgesprochene Antisemiten verehrt werden: der Augustinermönch Martin Luther (1483-1546) und der „Kirchenlehrer“ Aurelius Augustinus (354-430), zu dessen glühenden Verehrern Papst Joseph Ratzinger gehört.

Und dann fordert Bundspräsident Horst Köhler die Kirchen auch noch auf, sich ‚noch stärker auf die grundlegenden Gemeinsamkeiten’ zu besinnen“, sagt Matthias Holzbauer, Geschichts-Experte der Freien Christen für den Christus der Bergpredigt. „Bitte nicht!! Weiß Köhler überhaupt, was er da sagt? Die Kirchen haben tatsächlich vieles gemeinsam – einen ‚Auftrag von Gott’, wie Köhler meint, aber sicher nicht. Denn Jesus von Nazareth hat nie eine Kirche gegründet.“ Zu den gemeinsamen historischen Wurzeln der Kirchen gehörten vielmehr Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit, Intoleranz und eine verhängnisvolle Drohbotschaft (siehe Dokumentation). Und diese unchristlichen Wurzeln seien bis heute nicht wirklich aufgearbeitet worden.

Wann distanziert sich die Lutherkirche von Martin Luther?“, fragt Holzbauer. „Wann distanziert sich die Romkirche von Augustinus? Ehe dies nicht geschieht, kann wohl kaum jemand garantieren, dass dieser Ungeist nicht wieder auflebt.“ Den Namen Adolf Hitler habe man zu Recht aus dem Sprachgebrauch gestrichen. „Doch Augustinus und Luther geistern mit ihrem Gift noch immer durch die Gehirne kirchlicher Großkopferter.“ Das bestätige Papst Ratzinger selbst, wenn er über Augustinus sagt: „Wir können sehen, dass dieser Glaube nicht von gestern ist, auch wenn er gesternverkündet wurde“ (Januar 2008), und: „In seinen Schriften ist er wirklich lebendig, er ist in unsgegenwärtig“ (Februar 2008). Und der bayerische Landesbischof Johannes Friedrich sagte über Martin Luther: „In unserer lutherischen Tradition sind Maßstäbe und Einstellungen enthalten, die uns auf unserem Weg durch das 21. Jahrhundert sehr hilfreich sein können“ (März 2010). Welche Tradition meint er da?

Dokumentation: Die dunklen Wurzeln der Ökumene:

Antisemitismus:

Für Augustinus waren Juden bösartig, wild und grausam, er vergleicht sie mit Wölfen, schimpft sie „Sünder“, „Mörder“, „eine triefäugige Schar“, „aufgerührter Schmutz“. Für Luther sind sie „giftige, bittere, rachgierige, hämische Schlangen, Meuchelmörder und Teufelskinder“. Hitler und weitere Nazis beriefen sich für die Vernichtung der Juden direkt auf Luther und die Romkirche: „Ich tue nur, was die Kirche seit fünfzehnhundert Jahren tut, allerdings gründlicher.“

Die Verfolgung Andersdenkender:

Bereits Augustinus rief zur Vernichtung der Donatisten und Manichäer auf und rechtfertigte dabei auch die Folter als „Kur für die Seele“. Die mittelalterliche Inquisition berief sich später darauf. Martin Luther forderte die Todesstrafe für täuferische Prediger, „auch wenn sie gleich Gabriel vom Himmel wären“. Und heute? Heute arbeiten „moderne“ Inquisitoren beider Konfessionen eifrig daran, zahlenmäßig kleinere Glaubensgemeinschaften als „Sekten“ zu verleumden und mittels Rufmord auszugrenzen.

Hexenverfolgung:

Die war in beiden Konfessionen gleich schlimm: Luther: „Ich will kein Mitleid für diese Hexen. Ich wünsche, dass man sie Stück für Stück verbrenne.“

Missachtung der Frau:

Augustinus hielt die Frauen für minderwertige, drittklassige Wesen, die auf keinen Fall Ebenbilder Gottes sein könnten: „Die rechte Ordnung findet sich nur da, wo der Mann befiehlt, die Frau gehorcht.“ Ähnlich dachte auch Martin Luther über die Frauen: „Ob sie sich aber auch müde und zuletzt todt tragen, das schadet nichts, laß‘ sie nut todt tragen, sie sind darum da“.

Vorherbestimmung:

Schon Augustinus lehrte, dass der Mensch von Gott zum Guten oder zum Bösen „voherbestimmt“ sei. Auch Luther war der Auffassung, der Mensch werde entweder von Gott oder vom Teufel „geritten“ – daran könne er nichts ändern. Dahinter steckt bei beiden das Bild eines grausamen, willkürlichen Gottes. Beide Kirchen lehren bis heute, dass es eine „ewige Hölle“ gebe und jagen mit dieser Drohbotschaft ungezählten Menschen Angst ein. Martin Luther leugnete überdies den freien Willen des Menschen, ohne den ein demokratisches Gemeinwesen gar nicht funktionsfähig wäre. Sein Satz: „Sündige tapfer, aber glaube noch tapferer“ widerspricht zudem der hohen Ethik und Moral der Bergpredigt des Jesus von Nazareth, ebenso wie die augustinisch-lutherische Behauptung, der „Glaube allein“ genüge zum Heil des Menschen. Die Romkirche hat sich nicht zufällig unter der Ägide von Kurienkardinal Ratzinger dieser Auffassung vollinhaltlich angeschlossen.

Nähere Informationen:

www.christus-oder-kirche.de, Telefon 09391-50 42 13

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Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld

Pressemitteilung 12.3.2010

Landeskirche kneift vor Gericht

Am 16.3.2010 um 11 Uhr wird vor dem Verwaltungsgericht Hannover eine brisante Frage behandelt: „Darf sich die evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers weiter ‚christlich’ nennen?“.

Sechs Kläger aus der Bewegung der Freien Christen für den Christus der Bergpredigt wollen ihr dies untersagen lassen. Der Grund: Die Lehre und das Verhalten der Lutherkirche hat nichts mit der Lehre und dem Leben des Jesus von Nazareth zu tun. Jesus, der Christus, lehrte den Tatglauben – Luther lehrte, dass der Glaube allein genüge. Jesus lehrte Friedfertigkeit – Luther rief zu Mord und Totschlag auf.

Jesus lehrte die Freiheit – die Lutherkirche vereinnahmt ihre Gläubigen durch die Zwangstaufe von Säuglingen. In einer ausführlichen Dokumentation wiesen die Kläger nach, dass die lutherische Kirche den Namen „christlich“ zu Unrecht führt.

Doch wenn am kommenden Dienstag um 11 Uhr die Sache zur Verhandlung aufgerufen wird, bleibt die Bank der beklagten Kirche leer. Sie hat angekündigt, zum Gerichtstermin nicht zu erscheinen.

Hat sie Angst vor der Wahrheit, die von den Klägern vor Gericht gebracht wird – die Gewalttätigkeitdes Despoten und Antisemiten Luther, von dem sie sich bis heute nicht distanziert hat? Oder ist sie sich so sicher, dass das alte Kartell von Staat undKirche immer noch funktioniert und die Hannoveraner Richter ihr aus der Patsche helfen?

Der Sprecher der Freien Christen, Dieter Potzel, hält das Verhalten der Kirchefür „erbärmlich und feige“. „Sie entlarvt sich selbst, wenn sie nicht in der Lage ist, ihren Anspruch, eine ‚christliche’ Organisation zu sein, vor Gericht zu vertreten. Frei nach Luther: Hier kneife ich, ich kann nicht anders. Gleichzeitig desavouiert sie durch ihr Verhalten das Gericht, das in einer Pressemitteilung auch die Öffentlichkeit auf den Verhandlungstermin aufmerksam gemacht hat (www.verwaltungsgericht-hannover.niedersachsen.de). Auch Fernsehteams aus dem Ausland haben sich bereits angemeldet.“

Nähere Informationen: www.christus-oder-kirche.de, Telefon 09391-50 42 13

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Lutherische Intoleranz
gegen Andersgläubige


Wess´ Brot ich ess, dess´ Lied ich sing … Daran müssen sich auch Mitglieder und Angestellte der Evangelischen Kirche halten, wenn es um die von Luther angeordnete Intoleranz gegenüber Andersgläubigen geht. In der Luther-Kirche gilt z.B. bis heute:
Wer bei „Ketzern“ arbeitet, wird ausgeschlossen!

Mehrere neue Fälle wurden nun bekannt:

1. Fall: Erzieherin eines evangelischen Kindergartens darf nicht bei Ketzern arbeiten

Einer Erzieherin, die seit 15 Jahren in einem Evangelischen Kindergarten arbeitet, wurden, als die Kinderzahlen zurückgingen, ihr Arbeitseinsatz sowie ihre Gehaltsbezüge gekürzt. Sie suchte einen Einkommensausgleich und bewarb sich bei einem mittelständischen Unternehmen als Reinigungshilfe für zwei Stunden am Tag auf 400 Euro-Basis. Darüber informierte sie auch die für den Kindergarten zuständige Pfarrerin, die dies akzeptierte.

Da die Verantwortlichen des Unternehmens, in dem die Erzieherin arbeiten wollte, jedoch weder lutherisch noch katholisch, sondern Nachfolger des Nazareners sind und somit dem Universellen Leben aller Kulturen Weltweit nahe stehen, kam es, als dies in der lutherischen Kirche bekannt wurde, zum Eklat.

Nach einigen Wochen erhielt die Erzieherin von einem evangelischen Oberkirchenrat aus Karlsruhe einen Brief, mit dem sie aufgefordert wurde, ihre Aushilfstätigkeit „unverzüglich, jedoch bis spätestens zum 30.11.2009“ zu beendigen, „andernfalls sehen wir uns gezwungen, das Arbeitsverhältnis mit Ihnen zu beenden.“ Als Grund für diese Nötigung gab der Oberkirchenrat an: Die Firma sei „eng mit der Vereinigung Universelles Leben verbunden“, die „von der Landeskirche als eine Sekte mit stark kirchenfeindlichen Interessen eingestuft“ werde. Dann hieß es weiter: „Sie sind als Erzieherin in einem kirchlichen Kindergarten tätig. Damit verbunden ist die Dienstpflicht, den Ihnen von den Eltern anvertrauten Kindern, christliches Gedankengut zu vermitteln und vorzuleben. Es ist daher davon auszugehen – jedenfalls nicht auszuschließen -, dass angesichts der Sekte, mit der Ihre nebenberufliche Tätigkeit eng verbunden ist, die Erfüllung Ihrer arbeitsvertraglichen Pflichten als Erzieherin bei einem kirchlichen Anstellungsträger und dessen Interessen erheblich beeinträchtigt werden. Des weiteren wird das Ansehen Ihres christlichen Anstellungsträgers in hohem Maße geschädigt, wenn Sie nach Verlassen des Kindergartens, nach Altfeld zum Universellen Leben fahren, dies bleibt auch der Gemeinde und vor allem den Eltern nicht verborgen.“

Die Erzieherin fühlte sich durch diesen Brief massiv bedroht und kündigte ihren Aushilfsjob, um ihren Arbeitsplatz in dem evangelischen Kindergarten nicht zu verlieren. Sie kann dort nun weiter „christliches Gedankengut vermitteln und vorleben“.

Welches Gedankengut mag das sein, an das der Oberkirchenrat dachte, als er der Erzieherin das Messer auf die Brust setzte? „Wer bei Ketzern zwei Stunden täglich putzt, hat bei uns nichts zu suchen“, war wohl der Grundgedanke des Kirchenbeamten, dessen Mentalität ersichtlich von Luthers Intoleranz gegenüber Andersgläubigen geprägt ist. Nur wer lutherisch oder katholisch ist, gilt hier als christlich.

Passend dazu ein Interview, das die Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann nach Ihrer Wahl zur Vorsitzenden der Evangelischen Kirche Deutschlands gab. Wörtlich sagte Sie damals: „Ich denke, wir sind eine sehr gut christliche evangelische Kirche, das kann ich ganz deutlich sagen, weil, wenn Sie im Augsburger Bekenntnis einmal nachlesen, Art.7, dann steht da ganz deutlich drin: ‚Kirche ist da, wo das Evangelium rein verkündigt und die Sakramente evangeliumsgemäß dargereicht werden.’ Das ist in unserer Kirche der Fall. Insofern habe ich keine Sorge darum, dass sie nicht ‚christlich’ wäre.“

Gilt das auch für den vorliegenden Fall? Auf Christus bezog Margot Käßmann sich jedenfalls nicht, sondern auf einen Artikel im evangelisch-lutherischen  „Augsburger Bekenntnis“ und auf die kirchlichen Sakramente. Jetzt müssen diese Sakramente den Lohnausfall der Erzieherin kompensieren, nachdem der Oberkirchenrat aus Karlsruhe mit seiner Drohung dafür gesorgt hat, dass „das Evangelium rein verkündigt“ wird, wie Margot Käßmann es in Ihrem Interview versicherte.

Zur Information sei angemerkt, dass das mittelständische Unternehmen, bei dem die Erzieherin arbeiten wollte, ein selbständiger Betrieb ist, an dem die Glaubensgemeinschaft Universelles Leben nicht beteiligt ist. Die Betriebsverantwortlichen fühlen sich dem Universellen Leben zugehörig, die Mehrzahl der Mitarbeiter sind jedoch Katholiken, Protestanten, Muslime oder Atheisten, die dort ihr Brot verdienen und ihre Steuern bezahlen – Steuern, die zusammen mit dem Steueraufkommen des Unternehmens dann wieder dafür verwendet werden, dass die Luther-Kirche vom Staat Subventionen in Milliardenhöhe erhält. Doch ohne schlechtes Gewissen nimmt die Kirche dieses Geld und nennt sich „christlich“, obwohl sie Anstand und Moral gegenüber Mitarbeitern ignoriert, indem man sie hinauswirft, wenn sie die Fenster bei Menschen putzt, die nicht lutherisch oder katholisch  sind

2. Fall: Wer bei Ketzern arbeitet, muss aus der Luther-Kirche austreten

Ein anderer evangelisch-lutherischer Pfarrer wütet dagegen, dass die Mitarbeiterin einer Reinigungsfirma in einer von Urchristen geführten Naturklinik Krankenzimmer reinigt. Sie wurde von ihrem Pfarrer telefonisch aufgefordert, diese Arbeit zu beenden, weil die Klinik etwas mit dem Universellen Leben zu tun habe; wenn sie die Arbeit nicht aufgebe, könne sie ja aus der Kirche austreten. Die Frau hat zwei Kinder und ist zur Sicherung ihrer und ihrer Kinder Existenz auf diese Arbeit dringend angewiesen. Solche Existenzsorgen kennen Pfarrer und Bischöfe einer staatlich finanzierten Kirche natürlich nicht, die in Deutschland vom Staat mit Milliarden und Abermilliarden von Euro überhäuft werden. Dafür erteilen sie die Sakramente und glauben an ihre Dogmen und  Bekenntnisse und fühlen sich deshalb christlich.

3. Fall: Wer die Luther-Kirche verlässt, bekommt keine Anstellung

Beim Evangelisch-Lutherischen Pfarramt Burgpreppach bat eine Frau kürzlich darum, aus dem Taufregister gestrichen zu werden, weil sie aus der Kirche ausgetreten sei und deshalb auch in den Kirchenbüchern nicht mehr festgehalten werden will. Pfarrer Utz teilte ihr darauf hin unter anderem mit, dass sie aufgrund ihres Kirchenaustritts „bei keinem evangelischen oder katholischen Arbeitgeber mehr Anstellung finden“ könne. Es ist wie in einem lutherischen Gottesstaat, dessen Religionspolizei jeden ausgrenzt, der ihren Glauben nicht teilt.

Bei diesem lutherischen Alleinvertretungsanspruch stellt sich die Frage, wie lange es den Menschen noch zugemutet wird, dass der Staat aus den allgemeinen Steuergeldern Kirchen finanziert, die sich so verhalten.

Weitere Info`s:universelles-leben.org

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