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Archive for the ‘Priester’ Category

Offener Brief

an Weihbischof em. Helmut Bauer

Herrn Weihbischof em.
Helmut Bauer über das
Bischöfliche Ordinariat Würzburg
Domerschulstraße 2
97070 Würzburg
Per Telefax voraus: 0931/386334

4. Mai 2010

OFFENER BRIEF

Werter Herr Bauer,

wie wir der Tagespresse entnehmen, haben Sie eingeräumt, in den 60-iger und 70-iger Jahren Ihnen anvertraute Schüler körperlich misshandelt zu haben. Der Presse erklärten Sie, auch wenn Sie sich nicht erinnern könnten, so zweifelten Sie nicht an der Darstellung der Leidtragenden. „Als Erzieher war ich in der damaligen Zeit der Meinung, eine körperliche Züchtigung sei als pädagogische Maßnahme in bestimmten Fällen angebracht. … Heute muss ich aber zugeben: Aus dem Geiste des Evangeliums hätte ich … auch schon damals eine solche … Maßnahme nicht durchführen dürfen. Dieses Vorgehen war falsch und tut mir leid.“

In der Presse wurde Ihnen ob dieser Entschuldigung „Respekt“ bekundet.

Wenn Sie aufgrund dieser Vorfälle schon dabei sind, Ihr Leben zu überdenken und Fehler der Vergangenheit soweit wie noch möglich zu bereinigen, so würden auch wir Ihrem Gedächtnis gerne etwas nachhelfen.

In den Jahren 1985 und 1988 haben Sie als Dekan von Würzburg-Stadt zwei sogenannte „Klärende Worte“ mit unterzeichnet. Diese waren jedoch alles andere als „klärend“, sondern es wimmelte darin nur so von Unterstellungen, falschen Zitaten, Verdrehungen und Irreführungen – alles nur mit dem einen Ziel, die religiöse Bewegung der Urchristen im Universellen Leben in der Bevölkerung herabzuwürdigen, weil sie Ihrem Bischof und Ihrer Kirche nicht genehm war. Das erste dieser Pamphlete diente zudem gezielt dazu, gegen eine „Gemeinde der Bergpredigt“ Stimmung zu machen, die auf dem Würzburger Heuchelhof errichtet werden sollte. Das Projekt wurde dann auch nach einer massiven kirchlichen Hetzkampagne – unter anderem mit Unterschriftensammlung im Würzburger Dom – tatsächlich verhindert.

Als Sie auf die Verdrehungen und Entstellungen im Detail hingewiesen wurden, ließen Sie lediglich bei einer Neuauflage bei den nachgewiesenermaßen falschen Zitaten die Anführungszeichen weg, sodass Sie rechtlich deshalb nicht mehr belangt werden konnten. Sonst geschah bis heute nichts – keine Entschuldigung, keine öffentliche Zurücknahme, nichts.

Falls Ihnen diese Vorgänge, so wie die Prügel für Ihre ehemaligen Schüler, ebenfalls entgangen sein sollten, so können Sie sie gerne nachlesen in dem Buch „Der Steinadler und sein Schwefelgeruch – das neue Mittelalter“ (Verlag Das Weisse Pferd), und zwar auf den Seiten 224 f. und 232 f.

Es mag ja sein, dass Ihnen die gezielte Desinformation der Bevölkerung mit Hilfe hochgradig lügenhafter Meinungsäußerungen im Rahmen der seit Jahrhunderten – heute in etwas modernerem Gewand – praktizierten Inquisition in der damaligen Zeit „angebracht“ erschienen ist. Oder vielleicht berufen Sie sich auch auf einen „Befehlsnotstand“, der von Ihrem damaligen Bischof Scheele ausging. Wir wissen es nicht. Doch eines steht fest: Dem „Geist des Evangeliums“, den Sie jetzt im Alter offenbar entdeckt haben, entsprach eine solche Vorgehensweise weder damals noch heute. Dazu genügt ein Blick auf das achte Gebot: „Du sollst kein falsches Zeugnis geben wider Deinen Nächsten.“

Sie, Herr Bauer, sind mit schuld daran, dass im Würzburger Raum und darüber hinaus seit Jahrzehnten Mitbürger, die sich nie etwas haben zuschulden kommen lassen, als Außenseiter ausgegrenzt und beschimpft werden, dass noch immer üble Gerüchte über sie umlaufen, dass noch immer in Religionsstunden lügenhafte Meinungsäußerungen über sie verbreitet werden, um auch die kommende Generation damit zu vergiften.

Respekt von Zeitungsschreibern, die nicht so genau hinschauen, mag augenblicklich angenehm sein. Respekt vor dem Ewigen, dem wir alle einst gegenüberstehen, würden Sie sich dann erwerben, wenn Sie auch diesen dunklen Fleck aus Ihrer Vergangenheit aufarbeiten und sich öffentlich für Ihr damaliges Fehlverhalten entschuldigen würden.

Es grüßen Sie

Dr. Gert-Joachim Hetzel    Matthias Holzbauer

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Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld

Pressemitteilung 1.4.2010

Offener Brief an Bischof Mixa

Wer ist der Vater der Lüge ?

Die Berichte über römisch-katholische und evangelische Geistliche, die Kinder in Deutschland misshandelt und missbraucht haben, reißen nicht ab. Nun geraten zusehends auch prominente Priester ins Blickfeld der Öffentlichkeit.

Walter Mixa, der umstrittene Bischof von Augsburg, wird von ehemaligen Heimkindern beschuldigt, Gewalt gegen Heimkinder angewendet zu haben. Das Bistum Augsburg wies die Vorwürfe als „absurd“ und als „Versuch der Diffamierung“ zurück und behielt sich rechtliche Schritte vor.

Das Verhalten des Bischofs und die Reaktion des Bistums Augsburg veranlassten die Freien Christen für den Christus der Bergpredigt zu folgendem Offenen Brief an Walter Mixa:

Sehr geehrter Herr Bischof Mixa,

die Kirchenskandale um missbrauchte und geschlagene Kinder reißen seit Beginn 2010 in Deutschland nicht mehr ab. Nach Vorwürfen, die den Papst treffen und Ungereimtheiten, die dem Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Dr. Robert Zollitsch, vorgehalten werden, erreichen nun die Skandale auch Sie als den Augsburger Bischof.

Fünf ehemalige Heimkinder haben eidesstattliche Erklärungen abgegeben, dass sie von Ihnen als dem ehemaligen Stadtpfarrer von Schrobenhausen auf Veranlassung der Nonnen geschlagen wurden. Die Drohung der Nonnen gegen die Kinder hieß sinngemäß: „Warte nur, bis der Stadtpfarrer kommt!“ Wenn er dann kam, habe er sie mit der Hand, mit der Faust, mit dem Kochlöffel, einem Stock oder mit einem Teppichklopfer geschlagen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.

Sie ließen Ihr Ordinariat entgegnen, diese eidesstattlichen Versicherungen seien „absurd, unwahr und offenbar in der Absicht erfunden“ (also gelogen), „den Bischof persönlich zu diffamieren“.

Jedoch wurde am folgenden Tag eine weitere eidesstattliche Erklärung mit gleichen Anschuldigungen öffentlich.

Nun stellt sich die Frage:

Wer ist der Vater der Lüge?

Nach biblischer Aussage, die für die katholische Kirche maßgeblich ist, ist dies der Teufel. Und die weitere Frage lautet:

Sind nun Sie der Diener des Teufels?

Oder sind die geschlagenen Kinder Teufelskinder?

Eines steht fest: Nur eines von beiden kann wahr sein. Weltweit sind jetzt alle Augen nach Augsburg gerichtet, um zu sehen, ob sich die Anschuldigungen halten lassen oder nicht. Wir sind sehr gespannt, wie es ausgeht.

Nähere Informationen: www.christus-oder-kirche.de

Telefon 09391-50 42 13

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Herrn

Dr. Johannes Neukirch

Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers

Archivstraße 3

30169 Hannover 22. März 2010

Offener Brief

Sehr geehrter Herr Dr. Neukirch,

als Sprecher der Hannoverschen Landeskirche sagten Sie gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, die Glaubensgemeinschaft Das Universelle Leben Aller Kulturen Weltweit sei eine Sekte, weil sie „neben der Bibel eine Sonderoffenbarung ins Spiel bringt“, und für Sie unakzeptabel.

Sie bewegen sich damit auf traditionellen Pfaden. Schon vor 2000 Jahren haben Ihresgleichen, die damaligen Priester, den Propheten Jesus, den Sohn Gottes und großen Weisheitslehrer, als Sektierer bezeichnet.

Sie bezeichnen uns als Sekte. Wir folgen dem Sektierer Jesus nach, der damals zu Ihresgleichen, den Priestern und Schriftgelehrten, folgendes sagte (so steht es in Ihrer Bibel bei Matthäus, Kapitel 23): Weh Euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr gleich seid wie die übertünchten Gräber, welche auswendig hübsch scheinen, aber inwendig sind sie voller Totengebeine und alles Unflats! Also auch ihr: von außen scheint ihr den Menschen fromm, aber in wendig seid ihr voller Heuchelei und Untugend.Ihr Schlangen und Otterngezücht.

Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließet vor den Menschen! Ihr kommt nicht hinein, und die hinein wollen, laßt ihr nicht hineingehen.

Die Wahrheit war auch für die Pfarrer und Priester vor 2000 Jahren „unakzeptabel“, deshalb haben sie den „Sektierer“ Jesus umgebracht. So wie auch Ihr Glaubensgründer und Namenspatron Luther hemmungslos zu Totschlag und Diskriminierung aller aufrief, die für ihn unakzeptabel waren. Das ist lutherisch, aber nicht christlich.

Sie bezeichnen die Feststellung, dass ihre Kirche lutherisch und nicht christlich ist, als absurd und behaupten, sie würden sich nicht auf Martin Luther berufen. Das ist absurd. Der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) Johannes Friedrich sagte am 19. März 2010 in Schwerin: „In unserer lutherischen Tradition sind Maßstäbe und Einstellungen enthalten, die uns auf dem Weg durch das 21. Jahrhundert sehr hilfreich sein können“, und er spricht von „lutherischer Spiritualität“.

Vielleicht kennen sie Ihren Martin Luther und Ihre eigene Bibel nicht. Aber die kriminellen Handlungen Ihrer Lutherkirche in der Vergangenheit und die Untaten, die jetzt immer mehr ans Licht der Öffentlichkeit gelangen, sollten auch bei Ihnen die Einsicht wachsen lassen, dass das zwar der lutherischen Tradition entsprechen mag, dass man damit aber den Namen des Jesus, des Christus, nicht beschmutzen darf.

Mit freundlichen Grüßen

Gert-Joachim Hetzel

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Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld

Pressemitteilung 12.3.2010

Landeskirche kneift vor Gericht

Am 16.3.2010 um 11 Uhr wird vor dem Verwaltungsgericht Hannover eine brisante Frage behandelt: „Darf sich die evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers weiter ‚christlich’ nennen?“.

Sechs Kläger aus der Bewegung der Freien Christen für den Christus der Bergpredigt wollen ihr dies untersagen lassen. Der Grund: Die Lehre und das Verhalten der Lutherkirche hat nichts mit der Lehre und dem Leben des Jesus von Nazareth zu tun. Jesus, der Christus, lehrte den Tatglauben – Luther lehrte, dass der Glaube allein genüge. Jesus lehrte Friedfertigkeit – Luther rief zu Mord und Totschlag auf.

Jesus lehrte die Freiheit – die Lutherkirche vereinnahmt ihre Gläubigen durch die Zwangstaufe von Säuglingen. In einer ausführlichen Dokumentation wiesen die Kläger nach, dass die lutherische Kirche den Namen „christlich“ zu Unrecht führt.

Doch wenn am kommenden Dienstag um 11 Uhr die Sache zur Verhandlung aufgerufen wird, bleibt die Bank der beklagten Kirche leer. Sie hat angekündigt, zum Gerichtstermin nicht zu erscheinen.

Hat sie Angst vor der Wahrheit, die von den Klägern vor Gericht gebracht wird – die Gewalttätigkeitdes Despoten und Antisemiten Luther, von dem sie sich bis heute nicht distanziert hat? Oder ist sie sich so sicher, dass das alte Kartell von Staat undKirche immer noch funktioniert und die Hannoveraner Richter ihr aus der Patsche helfen?

Der Sprecher der Freien Christen, Dieter Potzel, hält das Verhalten der Kirchefür „erbärmlich und feige“. „Sie entlarvt sich selbst, wenn sie nicht in der Lage ist, ihren Anspruch, eine ‚christliche’ Organisation zu sein, vor Gericht zu vertreten. Frei nach Luther: Hier kneife ich, ich kann nicht anders. Gleichzeitig desavouiert sie durch ihr Verhalten das Gericht, das in einer Pressemitteilung auch die Öffentlichkeit auf den Verhandlungstermin aufmerksam gemacht hat (www.verwaltungsgericht-hannover.niedersachsen.de). Auch Fernsehteams aus dem Ausland haben sich bereits angemeldet.“

Nähere Informationen: www.christus-oder-kirche.de, Telefon 09391-50 42 13

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by harryandanimals1

Das „Priesterjahr“.

Kindsmißbrauch durch pädophile Priester.

Auszug: "Lasset die Kindlein zu Mir kommen, denn sie sind ohne Arg"

Was ist eigentlich das Priesterjahr?

Kurz gesagt: Es ist eine Werbekampagne der katholischen Kirche, um den Beruf des Priesters wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und ihm vielleicht auch mehr allgemeines Prestige zu verleihen.

Dem Priesterberuf haftet aber eine Schattenseite an, die die Priester mit sich herumtragen.

Es sind die pädophilen Verbrechen, die Priester an Kindern begehen.

Immer und immer wieder wird darüber berichtet, und zwar weltweit. Ob in Amerika, in Kanada, in Australien, in Irland und auch in Deutschland – es vergeht kein Tag, ohne dass Meldungen von Verbrechen, die Priester an Kindern begangen haben, an die Öffentlichkeit gelangen.

Bereits im Jahr 2002 schrieb die große Zeitschrift „DIE ZEIT“ in ihrem Dossier unter der Unterschrift „Sünder im Talar“: „Die katholische Kirche ist weltweit in Verruf geraten, weil sich Priester an Kindern vergehen. (DIE ZEIT 20/2002 vom 8. Mai 2002)

http://www.zeit.de/2002/20/Suender_im_Talar

Auch in Deutschland ermitteln Staatsanwälte wegen des Verdachts der Pädophilie. Ein Blick in den Abgrund“, so schreibt Christian Schüle.

Der bloßen Wortbedeutung nach heißt Pädophilie eigentlich: Knaben- oder Kinderliebe, aus dem Griechischen übersetzt. Wenn in den Medien von Pädophilie die Rede ist, so geht es häufig um den Missbrauch von Kindern durch Priester. In der Regel beschäftigen sich diese Berichte allerdings zu 90% mit der Perspektive der Täter, aber kaum mit der Perspektive der Opfer. Bei der Pädophilie geht es aber – bei dem, was im Kern abläuft – um alles andere als um „Liebe“ zu Kindern oder zu Knaben.

Es geht vielmehr um die sexuelle Gewaltausübung an Kindern, die sich dagegen nicht wehren können.

Pädophilie ist also eigentlich ein verharmlosender Ausdruck, unter dem man sich gar nicht so viel vorstellen kann.

Kindsmißbrauch“

klingt schon dramatischer.

Diesen Kindsmißbrauch bei diesen sich um Übergriffe um Gewaltakte handelt, die bis zur Vergewaltigung des Kindes gehen, bis zum Oralverkehr, zu dem das Kind gezwungen wird. Das Kind muss den Mann, den Priester befriedigen.

Man muss sich einmal vorstellen, wie es in einem Kind ergeht, das z.B. ungewollt angefasst wird, das gestreichelt wird bis hin zu massiven sexuellen Handlungen, bis hin zur Vergewaltigung.

Das Kind hat keinerlei Erlebniswelt im Bereich der Erotik oder der Sexualität, wenn so etwas geschieht. Für das Kind ist das alles mit extremer Scham verbunden; es ist dem Kind peinlich, es ist dem Kind unangenehm, auch schon, wenn es sich „nur“ um Berührungen handelt.

Kinder sind in der Regel den Erwachsenen gegenüber arglos und vertrauensvoll – insbesondere dann, wenn es ich um einen Menschen handelt, der dem Kind seit der Geburt in einer überhöhten Stellung dargeboten wird, ein Mensch mit sonderbaren Kleidern, der Rituale ausführt – für das Kind von geheimnisvoller Art – und von dem sich in dem Kind die Ahnung aufgebaut wird: Dieser Mensch muss etwas Besonderes sein, weil er letztlich Vermittler zwischen mir und dem lieben Gott ist.

Und dann führt ein solcher überhöhter Mensch plötzlich Handlungen an dem Kind aus, die für das Kind im höchsten Grade mit Scham besetzt, peinlich und zum Teil schmerzhaft sind.

Wenn Kinder durch Erwachsene Situationen erleben, die sie nicht verstehen, die sie nicht einordnen können, für die sie nicht einmal Worte haben, dann habe viele von ihnen die Neigung, schließlich zu der Überzeugung zu kommen, dass sie selber wohl daran Schuld sein müssen, dass ihnen so etwas geschieht.

Der Aufbau eines solchen Schuldkomplexes ist oft die Folge davon, dass Kinder Ding erleben, die sie nicht verstehen, die sie nicht einordnen können. In ihrer eigenen Logik kommen dann viele Kinder, wie gesagt, zu der Überzeugung: „Ich muss selbst ein so schlechter Mensch sein, dass mir so etwas überhaupt geschieht.“

Das Kind, das Opfer, hat also plötzlich ein schlechtes Gewissen und glaubt, es sei schuld an dem, was passiert ist. Und das ist das Gemeine an der ganzen Situation. Das Kind kann einem von ihm selbst idealisierten Menschen nicht die Schuld zuweisen. Das würde im Kind selbst zu großen Konflikten führen, die das kindliche Gemüt nicht aushält.

Aus vielen Erfahrungen, aus vielen Berichten, aus vielen Kontakten mit betroffenen Kindern und Erwachsenen ist bekannt, dass sie zur Geheimhaltung gezwungen werden. Oder sie werden dahingehend indoktriniert:“Du bist schuld. Du hast etwas an dir, was mich veranlasst, dir das anzutun.“

……..Mit dem „Priesterjahr“ sollte für den Priesterberuf geworben werden.

Was ist unter „Priester-Beruf“ zu verstehen?

Der Priester übt also einen Beruf aus. Das hat aber mit der Berufung „von oben“, von Gott, nichts zu tun. Also könnte man sagen: Die Institution Kirche ist gewissermaßen ein reicher Großkonzern, in dem der Priester seinen Beruf ausübt. Es ist folglich ein Mann, der wie andere im Volk seinen Beruf ausübt.

Da keine Berufung von Gott vorliegt, ist der Priester ein Angestellter des Papstes, der dem Großkonzern vorsteht. Also ist er, wie jeder andere auch, ein berufstätiger Mensch – allerdings in einem übermächtigen Großkonzern. Und wer unterstützt diesen Großkonzern? – Das Volk und nicht zuletzt unsere Regierung.

Die Tradition kirchlicher Zwangsdiktatur hat offenbar vielen Menschen des christlichen Abendlandes den Blick für die Wahrheit verstellt. Man mache sich bewusst, welch eine Ungeheuerlichkeit das ist:

Die Kirche behauptet zunächst einmal willkürlich, Nachfogler des Petrus zu sein. Sie behauptet dann weiter, eine sogenannte Schlüsselgewalt zu haben, die sie von Petrus geerbt haben will, obwohl Jesus diesen Schlüssel des Vergebens ja allen Menschen gegeben hat. Und aus dieser angeblichen Schlüsselgewalt leitet die Kirche wieder ihren maßlosen Anspruch ab, den Menschen im Namen Gottes Sünden vergeben zu können. Und es geht ja noch viel weiter: Die Kirche leitet ja auch den Anspruch ab, zu entscheiden, wer in eine angebliche ewige Hölle oder in eine ewige Verdammnis muss. – Dieser maßlose Anspruch hat nun wirklich mit den Ursprüngen des Urchristentums nichts mehr zu tun!

Wer glaubt heute wirklich noch, das alles habe irgendetwas mit Jesus von Nazareth zu tun? Jesus wollte weder Priester noch Zeremonien, noch Dogmen, Riten und Sakramente, noch das sogenannte Zölibat – und erst recht nicht die Missbrauchsverbrecher, begangen von Priestern an unschuldigen Kindern.

Herausgegeben von:

Freie Christen für den Christus der Bergpredigt, Dr. Peter Thurneysen, Max-Braun-Str.2, 97828 Marktheidenfeld.

www:das-wort.com


Linkshttp://www.Matthias Drobinski: „Bamberg: Missbrauchsvorwürfe. Die Lieblinge des Priesters“, SZ online, 29.07.2009

http://www.nzz.ch/nachrichten/international/padophilie_priester_in_dublin_von_der_hierarchie_1.4070247.html

http://www.childabusecommission.ie

http://www.justice.ie/en/JELR/Pages/PB09000504

http://www.independent.ie/national-news/archbishops-canon-law-adviser-steered-them-towards-coverup-1955970.html

http://www.garda.ie

http://www.rirb.ie/documents/cac_report2002.pdf

BBC: Sex crimes and the Vatican
Catholic Office for the Protection of Children & Vulnerable Adults
„Instruction of the Manner of Proceedings in Cases of Solicitations“, Vatican Press, 1962 (pdf)
Das Kreuz der Pädophilie Der Papst und die schwarzen Schafe der katholischen Kirche, 3sat
Pädophilie im Internet
In einem Dossier informiert der Fidesdienst über Zahlen, Daten, Informationen zum Umfang krimineller Verbindungen
Pope ‘led cover-up of child abuse by priests’
Sexualverbrechen und der Vatikan
Verschweigen, verdrängen, vertuschen. Die Kirche und der Skandal um pädophile Priester, Spiegel Online 2002
Video: „Sex crimes and the Vatican“PapstDownload Sex Crimes and the Vatican

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Dieser Beitrag wurde geschrieben von am 4. Januar 2010 um 23.10 und eingeordnet unter Allgemeines, Christus oder Kirche, Wer sitzt auf dem Stuhl Petri?. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag mit Hilfe des RSS-2.0-Feeds folgen. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder trackback von deiner eigenen Seite

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Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit

Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld

Pressemitteilung 7.2.2010

Katholische Kirche vor Gericht

Am 10.2.2010 wird das Verwaltungsgericht Freiburg über eine brisante Klage verhandeln und entscheiden. Die Richter sollen der römisch-katholischen Kirche untersagen, sich weiter „christlich“ zu nennen.

Das verlangen die Kläger, ein Theologe, ein Arzt, zwei Journalisten und zwei Juristen, mit der Begründung, dass viele Verhaltensweisen und Lehren der Kirche mit Jesus Christus, wie er in den Evangelien beschrieben ist, unvereinbar sind.

Verklagt wurde stellvertretend für die Gesamtkirche das Erzbistum Freiburg des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Dr. Zollitsch.

Eine Kirche, in der Kinderschändung an der Tagesordnung ist und vertuscht wird, hat mit Jesus Christus nichts zu tun. Ebenso wenig ihre blutige Vergangenheit, bis hin zu den Massenmorden des vergangenen Jahrhunderts in Jugoslawien. Auch ihre Verdammnisdrohungen, mit denen sie die eigenen Gläubigen in Schach hält, haben mit Jesus von Nazareth nichts zu tun. Ebenso wenig ihre Rituale heidnischer Herkunft. Das sind nur einige Beispiele aus einer ausführlichen Dokumentation des unchristlichen Verhaltens und der unchristlichen Lehre der katholischen Kirche, die dem Gericht vorliegt.

Die Kläger, Freie Christen für den Christus der Bergpredigt, wollen den Etikettenschwindel der katholischen Kirche und den Missbrauch des Namens Christus nicht länger hinnehmen.

Ob die Freiburger Richter in der Lage sind, zugunsten der Wahrheit und gegen die katholische Kirche zu entscheiden, bleibt abzuwarten. Ihr religiöses Bekenntnis mochten die Richter den rechtsuchenden Bürgern nicht offenbaren. Inwieweit sie durch ihr Glaubensbekenntnis der

katholischen Kirche verpflichtet sind, könnte aber für den Ausgang des Verfahrens nicht ohne Bedeutung sein.

Nähere Informationen: www.christus-oder-kirche.de, Telefon 09391-50 42 13

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Das Gebetbuch von Richtern bleibt geheim

Pressemitteilung

Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit
Max-Braun-Str. 2, 97828 Marktheidenfeld
27.10.2010

Das Gebetbuch von Richtern bleibt geheim

Mit Beschluss vom 20.1.2010 lehnte das Bundesverfassungsgericht die Annahme einer Verfassungsbeschwerde ab, mit der verlangt wurde, dass bei wichtigen Prozessen gegen die katholische Kirche die Richter auf Anfrage mitteilen, ob sie selbst dieser Kirche angehören.

Diese Information forderten 6 Kläger vom Präsidenten des Verwaltungsgerichts Freiburg Jens Michaelis sowie der Richterin Kraft-Lange und dem Richter Wiestler. Diese Richter sollten nämlich der römisch-katholischen Kirche untersagen, sich weiter „christlich“ zu nennen. Das verlangen die Kläger, die Freien Christen für den Christus der Bergpredigt, mit der Begründung, dass viele Verhaltensweisen und die Lehre der Kirche mit Jesus Christus, wie er in den Evangelien beschrieben ist, unvereinbar sind. Verklagt wurde stellvertretend für die Gesamtkirche das Erzbistum Freiburg des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Dr. Zollitsch. Die Kläger fürchten allerdings, dass die Richter nicht unbefangen entscheiden können, wenn sie selbst katholisch sind. Würden sie der Klage stattgeben, müssten sie einräumen, einer unchristlichen Organisation anzugehören. Deshalb fragten die Kläger nach dem Bekenntnis der Richter. Diese lehnten die Bekanntgabe jedoch strikt ab. Daraufhin lehnten die Kläger die Richter wegen Besorgnis der Befangenheit ab. Doch das Gericht sah keine Veranlassung, den Befangenheitsantrag zu prüfen: Er sei unzulässig und unbeachtlich, denn die Konfession eines Richters gehe die Kläger nichts an. Mit Beschluss vom 13.1.2010 hielt das Gericht trotz Gegenvorstellung der Kläger an dieser Rechtsauffassung fest.

Dr. Gert-Joachim Hetzel, Jurist und einer der Freien Christen, ist empört: „Die Prozessordnung und das Grundgesetz gewährleisten das Recht, dass die Besorgnis, dass ein Richter nicht unbefangen entscheiden könne, sachlich geprüft wird. Die Ablehnung dieser Prüfung durch das Verwaltungsgericht ist willkürlich und verfassungswidrig.“

Deshalb riefen die Kläger das Bundesverfassungsgericht an. Doch dort wurden sie am 20.1.2010 mit einem Satz abgefertigt: „Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.“ Die Entscheidung über die Nichtentscheidung erging unter dem Vorsitz des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Hans-Jürgen Papier, der enge Kontakte zur katholischen Kirche, insbesondere zu Erzbischof Dr. Zollitsch pflegt.

Der Kläger Dr. Hetzel fragt sich nun: „Ist das Recht auf einen unparteiischen Richter in Deutschland abgeschafft, wenn es um Klagen gegen die Kirche geht? Die berechtigten Besorgnisse, dass die Freiburger Richter im vorliegenden Verfahren befangen sind, wenn sie katholisch sind, bleiben unberücksichtigt. Die Kläger müssen nunmehr am 10.2.2010 vor Richtern verhandeln, die mit verdeckten Karten spielen. Der Rechtsstaat und die Fairness der Gerichtsbarkeit bleiben zugunsten der Kirche auf der Strecke.“

Nähere Informationen: www.christus-oder-kirche.de,
Telefon 09391-50 42 13

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Quelle:universelles-leben.org

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