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Archive for the ‘Friede’ Category

Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit
Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld

Pressemitteilung 11.3.2010


Kirche nicht christlich

Neue Straftaten in evangelischen Einrichtungen Im Vorfeld des Prozesses der Freien Christen für den Christus der Bergpredigt gegen die Evangelische Kirche vor dem Verwaltungsgericht Hannover am 16.3.2010 wird auch die evangelische Kirche zunehmend von Verbrechen und Skandalen erschüttert.

Die Freien Christen fordern sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche auf, sich nicht mehr „christlich“ zu nennen. Zur Begründung verweisen sie sowohl auf die kirchliche Lehre als auch auf die Taten:

„Wie kann es z.B. sein, dass 17 Mitarbeiter der renommierten Graf-Recke-Stiftung, eine der ältesten Einrichtungen der evangelischen Diakonie, über einen längeren Zeitraum ihnen anvertraute  autistische Kinder so schwer körperlich misshandeln konnten?“, so Dr. Peter Thurneysen, Kinderund Jugendpsychiater und einer der Kläger.

Laut eines Berichts von Spiegel-online vom 9.3.2010 werde den 17 Tatverdächtigen „körperliche Misshandlung von Schutzbefohlenen, Freiheitsberaubung und Nötigung zur Last gelegt“. „Die Kinder, die körperlichen Kontakt nur schwer ertragen können, seien ´teilweise stundenlang umklammert` oder an Stühlen festgebunden und damit in Panik versetzt worden. Bei Gegenwehr entzogen die Tatverdächtigen den Patienten das Essen. Zum Teil seien Kinder über mehrere Tage eingesperrt worden“, so der Bericht. Man mag sich erinnern, dass auch Martin Luther ein Despot und zur Gewalt aufrufender Demagoge war.

“Es kann nicht angehen, dass die Kirche bei jedem neuen Verbrechensbericht die Schuld auf die einzelnen Gläubigen oder Angestellten schiebt. Hier stimmt auch etwas Grundsätzliches nicht“, so Dieter Potzel, Ex-Pfarrer und Kläger.

„Allzu locker beruft man sich auf Luthers Ausspruch ´sündige tapfer` und für das Seelenheil ist angeblich eh nur der Glaube ausschlaggebend, nicht die Taten.  Schlimm ist, dass bei jedem neuen Verbrechen auch das Gedenken von Jesus, dem Christus, mit in den Schmutz gezogen wird, solange sich die Kirche nach ihm benennt“, so der Ex-Pfarrer.

Aus diesem Grund erwarten die Freien Christen für den Christus der Bergpredigt von der Kirche, dass sie angesichts der aktuellen Entwicklungen von sich aus auf den Namen „christlich“ verzichtet. Zumal die Kirche die Tatsache, dass sie nicht christlich ist, im Prozess bis jetzt überhaupt nicht bestritten hat.

Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass der schwerer Sexualverbrechen beschuldigte ehemalige Rektor der Odenwaldschule ein bekannter evangelischer Theologe ist. Der mittlerweile  pensionierte Täter stieg in den 90er-Jahren sogar bis in die höchsten Gremien der Kirche auf, in  diesem Fall in die Kammer für Bildung und Erziehung der EKD, und er verfasste im Namen der Kirche viele Studien und Berichte zu Erziehungsthemen. Eine Reaktion von dort steht jedoch noch aus.

Der Kinder- und Jugendpsychiater Peter Thurneysen: „Die EKD sitzt das einfach aus. Solange die Erziehungseinrichtungen von Menschen geführt werden, die Luthers Lehre folgen, wonach man ‚tapfer sündigen’ könne, solange man nur noch ‚tapferer glaubt’, wird sich im Umgang mit Kindern und Jugendlichen kaum etwas ändern.“ Jesus von Nazareth betonte immer wieder, dass es auf das rechte Tun und nicht den bloßen Glauben ankomme.

Nähere Informationen: www.christus-oder-kirche.de, Telefon 09391-504213

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Zur Zeit ist mal wieder einer der vielen Kriege an der Tagesordnung. Wieder
einmal führt ein christliches Abendland Krieg, nach dem Motto: Ich habe Recht,
du hast Unrecht. Der andere ist Schuld, und da ich stärker bin, kann ich mich
auch durchsetzen.
Man könnte meinen, der Krieg betrifft uns im Moment noch nicht, es fliegen ja
noch keine Bomben um unsere Ohren. Aber ist der Krieg wirklich so weit weg?
Wie sieht es mit meinem eigenen Kriegszustand aus?Ich habe bei mir selbst bemerkt, daß ich noch in meinen Gedanken und
Empfindungen genauso kriegerisch bin, wie so manche Menschen. Das
was ich an Anderen bemängele, habe ich auch.  Ich, der Krieger gegen meine
Nächsten; alles nur für mich, ich habe Recht, du hast Unrecht, usw.Diese Feststellung beschämte mich und in mir kam der Wunsch nach Reue auf.
Ich entschied, das ich in Zukunft nicht mehr der Krieger sein werde, sondern
mich ändere, um es besser zu machen und das wiedergutzumachen was nicht
in Ordnung ist und meine Gedanken und Empfindungen kontrolliere.

Mir wurde klar, Christen reden vom Frieden und halten den Frieden mit
ihrem Nächsten nicht. Christen reden, das da und dort Krieg ist. Doch sie
selbst wissen nicht, dass auch in den so genannten friedlichen Ländern
schon der neue Krieg aufgebaut wird. Denn, wenn Bruder gegen Bruder,  Bruder gegen Schwester, Schwester gegen Schwester, Schwester gegen Bruder ist, dann baut sich in diesem Land ein neuer Krieg auf, aus den Zerwürfnissen heraus, die in der Athmoshäre eines
Volkes stehen.

Christen produzieren Waffen. Christen haben Soldaten. Doch, wo sind die
Soldaten des    w a h r e n    Friedens?  Mit Waffen werden sie an die soge-
nannten Fronten gesandt, doch die Christen innerhalb des Volkes sprechen,
doch da und dort ist Frieden.
Wer Waffen produziert, wer sie auch segnet, der schafft Unfrieden und
letzten Endes trägt er zum Krieg im eigenen Land bei.
Für mich ist klar: Solange die Menschen sich untereinander nicht vergeben,
wird nicht Friede sein.

Wann werden die Menschen dieser Erde begreifen, dass es nur einen Retter
gibt, und das ist der Christus-Gottes in jedem Menschen, der sein Wort durch
Prophetenmund erhebt, auf dass viele endlich begreifen: Euere Prediger
können euch nicht den Frieden bringen, denn viele tragen selbst den
Frieden nicht in sich. So haben sich viele Menschen an die Prediger geklammert,
anstatt an das lebende Wort Gottes.

Für mich gilt: Wenn ich an Christus glaube, sei christlich und ein gutes Vorbild,
auf das dein Nächster christlich wird. Und ich habe auch verstanden, daß nur
mit Ihm und nur in uns selber der Friede entstehen kann.

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